Christmas Garden – Dresden

Schloss Pillnitz – Christmas Garden 2019

Christmas Garden ist nun mit seiner zweiten Ausgabe zurück im Schloss Pillnitz (Dresden). Mehr als 100.000 Besucher ließen sich im Jahr 2018 von gut 1,5 Millionen Lichtern in Weihnachts- bzw. Winterstimmung versetzen. So ist es kein Wunder, dass Christmas Garden Dresden im Schloss Pillnitz auch im Jahr 2019 wieder die Türen öffnet. Hier zeigen sich neben neuen Lichtbildern auch das Wasser und ein Springbrunnen als Lichtmotiv. Es geht durch einen Nebelwald und vorbei an einer Wiese voller Lichtpunkte.

Blumenbilder im Sprühnebel
Winterliche Oase

Neu ist auch die Winteroase am Ende des Rundweges von Christmas Garden. Hier wird der gesamten Familie etwas geboten. Von Knüppelteig backen am Lagerfeuer, über Schlittschuhlaufen auf der Eisfläche, einer däftigen Suppe bis hin zum klassischen Glühwein, der natürlich nicht fehlen darf. Auch die Fans der Bratwurst kommen nicht zu kurz. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Lichtershow
Eine Lichtershow zum Abschluss

Kurz vor der winterlichen Oase kommt noch einmal ein wirkliches Highlight. Auf einer großen Wiese, warten gefühlt 10 Millionen Lichter, welche in einer Animation aus Ton und verschieden Lichtern bzw. Farben abgespielt werden.

Lichterglanz auf dem Weg
Tickets

Tickets gibt es ab 15,00 € für Erwachsene unter https://www.christmas-garden.de/dresden/tickets/. Für Kinder, Schüler, Studenten gibt es auch Rabatte.

Die Orangerie
Chinesischer Pavillon

Ein Dank geht hier auch noch einmal an das Team vom Christmas Garden für die Fotogenehmigung.

Der Leuchtturm am Geierswalder See

Sonnenaufgang mit Nebel am Leuchtturm

Um einen Leuchttum zu sehen, muss man nicht zwangsläufig immer an das Meer fahren. Im Lausitzer Seenland gibt es seit einigen Jahren einen Leuchtturm. Direkt am Geierswalder See gelegen und damit knapp 400km vom Nächsten Meer entfernt. Der Leuchtturm wurde allerdings nie dazu gebaut, um Schiffen den sicheren Weg zu geleiten. Am 19.April 2014 wurde der Leuchtturm eröffnet und bereits 2019 um weitere Ferienwohnungen bzw. Zimmer erweitert. Insgesamt wurden hier knapp 8 mio. Euro Investiert.

Sonnenuntergang am Leuchtturm

Der Leuchtturm ist Restaurant, Bar und Hotel in einem. Im Sommer öffnet zudem eine Beachbar und der Bootssteg. Das Ganze wird daher sehr gerne auch für Hochzeiten und zum Feiern genutzt. Parkplätze gibt es zudem direkt vor der Tür. Durch die Erweterung neu hinzugekommen sind die Sauna und der Wellnessbereich.

Blaue Stunde am Leuchtturm II
Fotografenansicht

Aus meiner Sicht als Fotograf ist dies ein tolles Fotomotiv, vielseitig und mit vielen Möglichkeiten im Wandel der Jahreszeiten. Sonnenaufgang, Sonnenunter und auch die blaue Stunde sind hier möglich.

Blick auf den Hafen
Herbst am Leuchtturm

Die Göltzschtalbrücke

Die Göltzschtalbrücke im Vogtland

Panorama der Göltzschtalbrücke

Die Göltzschtalbrück im sächsischen Vogtland ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Sie überspannt mit 98 Bögen und einer Länge von 574m das Tal der Göltsch zwischen Mylau und Netzschkau. Der Bau des Viaduktes begann am 31.05.1846 und wurde am 15.07.1851 eröffnet. Hierbei wurden rund 26.000.000 Ziegel verbaut, wobei sich die Kosten auf ca. 2,2 mio Taler beliefen. Leider ist die Brücke nur für Züge nutzbar, aber es gibt viele verschiedene Blicke auf das Viadukt. Direkt am Fuße der Brücke befindet sich ein großer offizieller Parkplatz (kostenpflichtig). Von hier kann man sich einen Eindruck verschaffen, wie groß diese Brücke ist. Über verschiedene Wanderwege kann man dann die Umgebung erkunden und weitere Blicke und Aussichtspunkte finden.

Wanderung entlang von Feldern zum Sonnenuntergang

Aus fotografischer Sicht findet man hier zu jeder Tages- und Jahreszeit tolle Motive. Mich persönlich beeindruckt hier vor allem der Herbst mit seinen schillernden Farben. Neben der Göltzschtalbrücke als Fotomotiv findet man in Mylau noch das schöne Schloss Mylau und die große Stadtkirche.

Rinder auf den Feldern
Panoramablick zum Sonnenuntergang

Fotokalender Sachsen 2020

Sachsen 2020 A3 Fotokalender

Nun ist er endlich da, der Fotokalender Sachsen 2020. Auch für diesen Kalender zog es mich wieder durch Sachsen und so kamen wieder einmal Spannende Motive aus unter anderem Dresden, Pirna, Geierswalde, Moritzburg, Gohrisch, Seußlitz und der Sӓchsischen Schweiz zusammen. Hier werden klassische Blicke und Motive mit vielleicht für Sie noch unbekannte Motive vereint.

Besonderen Wert legte ich hierbei wie immer auf die Qualität, angefangen beim Papier bis hin zu den speziellen Farben, welche langlebig und brillant sind.


Format: A3 Quer 30 cm x 45 cm
Papier: 250g/m² Bilddruckpapier (Premium – Matt)
Ringbindung: Silber

Auch den sozialen Charakter möchte ich mit diesen Kalender beibehalten. Mit jeden verlauften Kalender spende ich einen Teil der Einnahmen für ein soziales Projekt in Dresden. Für Ihre Hilfe möchte ich mich daher schon jetzt bedanken, denn ohne Sie wäre dies nicht möglich.

In den nächsten Tage werde ich immer ein Kalenderblatt auf meinen Kanälen (Facebook + Instagram) vorstellen, seien Sie gespannt.

Preis: 20,00€

Kostenloser Versand in Dresden sonst 4,99€ innerhalb von Deutschland (Festland).

Kalenderbestellung hier klicken

Die Jahrhunderthochzeit 1719 – Zwinger Dresden Xperience

Die Filmkuppel

Die Jahrhunderthochzeit 1719

Ab dem 29.06.2019 geht es auf Zeitreise im Dresdner Zwinger. In der Filmkuppel „Zwinger Xperience – Die Jahrhundert Hochzeit 1719“ wird dann Gästen und Besuchern mitten im Innenhof des Dresdner Zwingers ein einmaliges Filmerlebnis über eine 270-Grad-Projektion auf einer 4 mal 30 Meter Leinwand geboten.

Die Vorpremiere

Am heutigen Mittwoch, den 26. Juni nutzte der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer die Gelegenheit, bei der Vorpremiere die Präsentation zu testen. Der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, Dr. Christian Striefler und der Kurator und Projektleiter Dr. Dirk Welich erläuterten dem Ministerpräsidenten, dass die Filmkuppel nur ein kleiner Vorgeschmack auf die kommende umfassende Ausstellung „Zwinger Xperience“ ist, die im Jahr 2020 in einem Teil des Zwingers einziehen wird.

Das sagte der Ministerpräsident

Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer war nach der Vorpremiere beeindruckt: „Ich finde es großartig zu sehen was mit moderner Technik und virtueller Animation möglich ist. So können wir unsere sächsische Geschichte ganz nah und unmittelbar erleben. Das ist eine wunderbare Methode, Geschichte zu vermitteln. Die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen sind mit dieser Form der Präsentation deutschlandweit Vorreiter. Ich freue mich auf die Folgeprojekte in der Festung Dresden und im Dresdner Zwinger.“

Mein Fazit

Für mich als Fotograf war diese Einladung zur Vorpremiere eine kleine Überraschung, da ich normalerweise im Bereich der Landschafts-, Stadt- und Portraitfotografie unterwegs bin. Trotzdem konnte bzw. wollte ich mir diese tolle Gelegenheit nicht entgehen lassen. So beeindruckte auch mich diese 4×30 Meter, 270 Grad Leinwand. Es ist faszinierend, was mit der heutigen Technik möglich ist. Aus einem Bild und einem Stück Geschichte wird hier ein wahres Erlebnis. Man mag sich kaum vorstellen, welche Arbeit hier wohl geleistet werden musste, um diese Animation ins Leben zu rufen. Ab Samstag, den 29.06.19 kann sich jeder diese audiovisuelle 270-Grad-Projektion des Reiterballetts der vier Elemente für 3 Euro Eintritt ansehen.

Einen kleinen Vorgeschmack für alle anderen, bietet dieser Trailer:

Zwinger Xperience 

 

 

 

 

Weitere Informationen unter:

www.dresden-xperience.de

www.schloesserland-sachsen.de

Hochzeit auf Schloss Milkel

Romy und Marcel – Hochzeit auf Schloss Milkel

Schloss Milkel  liegt nur unweit von Bautzen, trotzdem war es mir bis zu der Hochzeit von Romy und Marcel völlig unbekannt. Bei einem „Locationcheck“ vorab habe ich mir das Schloss dann aber noch richtig angesehen um dann zur eigentlichen Hochzeit vorbereitet zu sein.

Schloss Milkel

Das barocke Schloss liegt nur 13km von Bautzen entfernt. Als Schlossgänger erkennt man sofort eine Ähnlichkeit mit dem Schloss Moritzburg. Nur wenige Schritte weiter, wurde mir dies vom Besitzer auch noch einmal erklärt. Milkel war das „kleine“ Pilotprojekt für das heutige Schloss Moritzburg. Das ganze Ambiente wird hier noch durch einen Park und kleinen Brücken abgerundet. Mein Brautpaar hat sich also etwas sehr Schönes zum Heiraten herausgesucht. Am Tag der Hochzeit strahlte die Sonne und es war für Anfang Mai sehr warm. Der Trausaal im Schloss Milkel ist im typischen Stil der damaligen Zeit aufgebaut und so findet man Ihn fast identisch auch z.B. im Barockschloss Rammenau.

Die Trauung

Im Schloss wurde die Trauung sehr liebevoll und mit vielen Details des Pärchens geschmückt. Eine solch individuelle Zeremonie ist leider sehr selten geworden. Umso erfreulicher, dass es hier nicht so ist. Das ganz persönliche Gedicht am Schluss der Trauung für das Brautpaar, hat dies noch einmal bekräftigt und zu einem Highlight gemacht.

Das Fotoshooting

Im Park vom Schloss kann man nach der Trauung wunderbar als Fotograf das Fotoshooting mit dem Brautpaar machen. Die angesprochene Vielseitigkeit vom Park ist perfekt dazu geeignet. Mir persönlich hat es die kleine Brücke und die kleinen Wege mit den Hecken im Park angetan.

 

 

 

 

Fasanenschlösschen (Moritzburg)

Fasanenschlösschen Fasanenschlösschen (Moritzburg)

Das Fasanenschlösschen in Moritzburg ist eines der kleinsten Schlösser in Sachsen. Es befindet sich auf dem 1728 angelegten Areals der Fasanerie des Schlossparks in Moritzburg.

Das Fasanenschlösschen liegt auf der Sichtachse zum weltbekannten Schloss Moritzburg. Welches in einer Entfernung von 2,5km liegt. Das Schloss liegt am Niederen Großteich Bärnsdorf und am Moritzburger Leuchtturm. Besonders dieser Binnenleuchtturm, also ein Leuchtturm ohne Zugang zum Meer, zieht viele Menschen in seinen Bann. Das kleine Schloss wird heute als Standesamt und museale genutzt. Es ist Teil des Schlösserlandes Sachsen (weitere Schlösser des Schlösserlandes sind z.B. Schloss Moritzburg, Festung Dresden, Festung Königstein, Schloss Weesenstein…)

Besuch und Ziele

Ein Besuch vom Fasanenschlösschen lohnt sich das gesamte Jahr, besonders jedoch im Sommer und Herbst (Laubfärbung der Bäume). Beim Besuch dieses Schlosses sollte man sich immer etwas Zeit nehmen und es in Verbindung mit dem Schloss Moritzburg, dem Leuchtturm und dem Wildgehege Moritzburg ansehen. Diese Wege kann man romantisch per Kutschfahrt oder im Winter bei Schnee per Pferdeschlitten zurücklegen. Man kann dies auch zu Fuß erlaufen. Die Entfernung vom Schloss Moritzburg bis hin zum Fasanenschlösschen beträgt 2,5 und weiter bis zum Leuchtturm nochmal ca. 400m.

Parken und Essen

Parkplätze gibt es in Moritzburg an allen Ecken und kosten ca. 3 Euro als Tagestarif. Der Parkplatz an der Großen Fasanenstr. am Wald ist sogar kostenfrei. Die Beine entspannen bei einem Kaffee oder beim Essen kann man z.B. in der „Churfürstlichen Waldschänke“, dem „Café am Fasanenschlösschen“ oder in der „Ausspanne am Leuchtturm“

 

Produkttest – Das Fotobuch von Saal Digital

Das Fotobuch von Saal Digital

Wenn ich meine Fotos auf Leinwänden, Postern oder in Büchern drucken lasse, bin ich für meine Kunden immer auf der Suche nach der besten Qualität zum fairen Preis. So ist es für mich normal immer wieder neue Firmen oder auch verschiedene Fotoprodukte zu testen. Hierfür bekomme ich weder Geld noch bin ich für eine Druckfirma tätig. Vor Ostern hatte ich nun die Möglichkeit bekommen, das Fotobuch von der Firma Saal-Digital zu testen.

Im Vorfeld von diesem Test, war ich eigentlich wenig gespannt wie wohl das Fotobuch werden würde. Neben unzähligen Fotos und Postern, habe ich hier außerdem schon viele Leinwände mit großer Zufriedenheit bestellt. Im vergangenen Jahr kam dann der Test vom Saal-Digital Fotoheft, worüber ich auch hier positiv berichtet habe.

Die Software

Da nicht jeder Fotograf ist und regelmäßig Fotobücher erstellt, würde ich zuerst auch gerne etwas zu der Software von Saal Digital schreiben wollen. Diese kann jeder einfach und kostenlos herunterladen (eine Onlineversion gibt es leider nicht). Hat man die Software installiert ist alles sehr übersichtlich und einfach aufgebaut. Selbst jemand ohne Erfahrung wird sich hier mit wenigen Klicks zurechtzufinden. Es wird dem Benutzer zu Beginn eine Auswahl angeboten, sein Fotoprojekt komplett selbstständig, mit Predesigns oder komplett automatisch entwerfen zu lassen. Im Programm gibt es viele Funktionen, sich kreativ auszutoben. Ist man mit der Arbeit fertig, kann man sein Projekt speichern und direkt oder zu einem späteren Zeitpunkt bestellen bzw. noch einmal nachbestellen. Beim Bestellen lädt die Software die Bilder automatisch hoch und schickt alle Daten an Saal Digital. Bei der Bezahlung kann man zwischen Bankeinzug, Rechnung, Kreditkarte, Gutscheincodes oder PayPal wählen.

Versand und Lieferung

Mein Projekt, das Fotobuch mit den Motiven aus der Sächsischen Schweiz, habe ich am Sonntag, den 22.04.2019, in der Software zum Druck geschickt. Nur wenige Momente später bekam ich eine E-Mail mit der Bestellbestätigung und dem voraussichtlichen Lieferdatum vom 27.04.2019 (5 Tage). Am Mittwoch, den 24.04.2019, bekam ich dann per E-Mail auch gleich die Versandbestätigung. DHL lieferte es mir dann 2 Tage später. Damit waren es insgesamt nur 4 Tage von der Bestellung bis zum Erhalt des Produktes. Meiner Meinung nach ist dies eine wirklich schnelle Bearbeitungszeit (trotz Osterfeiertage). Das Fotobuch kam eingehüllt in einer Schutzfolie und wurde in einer neutralen Pappverpackung (Suprawell) verschickt.

Das Fotobuch

Für mein Fotobuch wählte ich das Format 28x19cm mit glänzendem Fotopapier. Das Cover wählte ich dabei unwattiert glänzend. Bei Saal Digital kann man zudem auf den nervigen Barcode auf der Rückseite gegen einen Aufpreis verzichten, was ich hier auch getan habe. Der Einband ist sehr stabil, was die Bildung von sogenannte „Eselsohren“ verhindert. Die Schärfe meines Bildes auf dem Cover ist leider nicht so bestechend wie auf dem Originalbild. Ich vermute, dass es dem Einbandmaterial geschuldet ist. Die Fotos auf den einzelnen Seiten überzeugen mich hingegen bis ins kleinste Detail. Hier bin ich wirklich begeistert von der Schärfe, den satten Farben und dem glänzenden sowie griffigen Fotopapier. Eine wirkliche Brillanz, mehr kann man sich als Fotograf nicht wünschen. Die von mir verwendeten Schriftarten und Größen sind sehr gut zu lesbar, auch wenn diese zum Teil sehr klein von mir gewählt wurden. Hier macht sich der wirklich gute Druck deutlich bemerkbar. Es ist eine wirkliche Freude sich die einzelnen Fotos auf den Seiten anzuschauen. Ein weiteres Highlight ist die Layflat Bindung, dies ist eine spezielle Klebebindung der einzelnen Seiten in dem Buch. Hierdurch kann man Texte und Fotos über beide Seiten ziehen. Besonders bei Panoramaaufnahmen oder großen Familienbildern ist dies ein Segen, da man sonst die Bilder immer sehr verkleinern musste.

Mein Fazit

Als Fazit würde ich das Fotobuch mit der Schulnote 1- bewerten. Besonders das Papier und die Brillanz haben mich sehr begeistert. Auch die Bindung und der Kundenservice sind überdurchschnittlich gut. Als negative Punkte stehen für mich der Preis und die fehlende Schärfe auf der Titelseite gegenüber.

Detailaufnahme vom Fotobuch

Seitenstärke

Schärfe des Druckes

 

 

Sächsische Schweiz – hoch hinaus

Panoramablick Bärenstein

Bergpanorama oder Landschaftsblick?

Bilder in der Sächsischen Schweiz von den Bergblicken sind reichlich bekannt und jeder möchte natürlich auch einen Gipfel stürmen. Doch muss ich als Fotograf für ein gutes Bild immer auf die Berge klettern?

Diese Frage kann man nicht einfach mit ja oder nein beantworten. Es hängt immer davon ab, was man fotografieren möchte. Es lohnt sich aber definitiv auch Fotos vom Fuße des Berges zu machen oder die Berge sogar nur als Erkennungsmerkmal einzubauen im Bild. Der Lilienstein z.B. ist das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz, man kann ihn von unglaublich vielen Punkten aus sehen. So dient er immer als orientierungshilfe für viele Fotografen wo die Sonne auf- oder untergeht.

Nebel und Nebelmeer

Lilienstein im Nebelmeer

Wer den Nebel wie eine Art Meer im Bild einbauen will, wird nicht drum herum kommen, auf einen Gipfel zu gehen. Leicht und Lohnenswert sind dafür der Lilienstein oder die Bastei. Diese Bilder bekommt man am besten im Frühjahr und im Herbst, da es zu diesen Zeiten eine besonders hohe Luftfeutigkeit gibt. Hierfür sollte man den Wetterbericht immer gut im Auge behalten. Es empfiehlt sich auch auf die lokalen Wetterstationen zuzugreifen. Es können natürlich auch traumhafte Nebelbilder am Boden gemacht werden. Hierfür muss man nur etwas warten, bis die ersten Sonnenstrahlen sich durch den Nebel kämpfen. Auch zu empfehlen beim Abstieg nach der Bergfototour.

Am Fuße des Berges

Seit dem letzten Jahr bin ich viel am Rande der Berge unterwegs und damit auf der Suche nach neuen Blicken. Man findet hier unerwartet oft großartige Blicke und häufig sind diese sehr leicht zu erreichen. Ein kleiner Spaziergang oder die Runde mit dem Hund reichen hier schon aus. Wichtig wie immer: geht heraus und entdeckt die Umgebung, probiert euch beim fotografieren aus und habt natürlich Spaß dabei.

Am Fuße von den Bergen

Early Bird Snow Fotosession 2019

Early Bird Snow Fotosession 2019

Friedrichsburg – Festung Königstein

Auch in diesem Jahr gab es wieder einen kleinen Fotowettbewerb der Festung Königstein. Die Gewinner dieses Wettbewerbes bekamen die Einladung, zum Sonnenaufgang, auf das Festungsplateau. Da dies sonst aufgrund der Öffnungszeiten nicht möglich ist, ist dieser Gewinn sehr reizvoll.

Die Glücklichen Gewinner

Die glücklichen Gewinner des Fotowettbewerbes trafen sich am Mittwoch den 06.02.2019  um 6 Uhr früh am Fuße der Festung. Dies bedeutet um 4:30 Uhr aufstehen und sich dann von Dresden auf den Weg nach Königstein zu machen. Als Fotograf, der regelmäßig zum Sonnenaufgang geht, ist dies aber kein Problem. Gemeinsam durften wir dann den komfortablen Weg, hoch über den Fahrstuhl nehmen. Nach einem kurzen Plausch und einen Kaffee, ging es dann ans Werk.

Festung Königstein im Schnee

Die ersten Bilder enstanden in der blauen Stunde, also die Zeit kurz vor Sonnenaufgang, in der sich der Himmel langsam von schwarz zu blau verfärbt. Auf der Festung lagen auch noch gut und gerne 30cm Schnee und so stapfte ich für so manches Foto durch den Tiefschnee, aber gerade diese Unberührtheit macht ein schönes Foto aus. Allgemein sollte man in der Fotografie seine eigene Komfortzone für ein gutes Foto verlassen. Damit meine ich den Blickwinkel zu verändern, sich auch einmal auf den Boden legen oder sich hinknien. Auch einmal den Wecker stellen und sehr früh das Bett verlassen. Natürlich gehört auch immer ein klein wenig Glück mit dazu. Wenn das Wetter nicht mitspielt, kann man nichts machen. Vergesst aber eines niemals, egal wie oder wo Ihr fotografiert, habt Spaß dabei.

Festung Königstein

Festung Königstein, Blick auf die Tafelberge

 

 

 

 

 

Kanone auf der Festung Königstein

Blick zu den Schrammsteinen im Nebel

 

 

 

 

 

Panorama auf Königstein