Fotowalk auf der Brühlschen Terrasse

Manchmal muss man nicht wirklich weit laufen um in einer Stadt viele der bekannten Blicke einzufangen. In meinen Augen ist die Brühlsche Terrasse eines der großen Highlights in Dresden. Von hier hat man so unglaublich viele Blicke und Fotomotive wie z.B. die Frauenkirche, die Semperoper, die Schiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt und, und, und…

Der Brühlsche Garten

Der Brühsche Garten ist ein kleiner Park direkt auf der Brühlschen Terrasse. Dieser Park besticht durch Blumenbeete, einem Wasserspiel und viel grün inmitten der Altstadt von Dresden. Zudem gibt es hier viele Parkbänke zum Verweilen und Genießen der Blicke. Denkmäler wie z.B. das für Casper-David Friedrich oder Gottfried-Semper. Beide kann man ebenfalls wunderbar in die Fotos einbauen. Das Ende des Parks bilden an zwei Seiten die alten Festungsmauern von Dresden. Der weite Blick von der Festungsmauer offenbart schöne Blicke auf die Elbe und die Schiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt. Perfekt zum Fotografieren von einem Sonnenuntergang.

Die Festung Dresden

Fahrstuhl Festung Dresden

Seit dem letztem Jahr hat auch nach langer Sanierung ein weiteres Highlight wieder offen, die Festung Dresden. Ein absolutes muss! Berichtet habe ich bereits in meinem Blog über die Eröffnung im November 2019: Eröffnung Festung Dresden. Für die „neue“ Festung Dresden wurde zudem ein Fahrstuhl auf der Brühlschen Terrasse angelegt. Mit seiner äußeren Verzierung bildet dieser auch an sich selbst schon ein sehr interessantes Fotomotiv.

Frauenkirche Dresden

Die Frauenkirche in Dresden ist wohl das Wahrzeichen von Dresden und schon allein einen Besuch wert. Seit dem Wiederaufbau und der Eröffnung 2005 besuchten diese Millionen von Menschen und auch bestimmt genauso oft wurde sie bereits fotografiert. Doch warum immer nur direkt davor stehen und fotografieren? Hier kann man wunderbar einen spannenden Vordergrund einbauen, egal ob bei Tag oder bei Nacht mit Beleuchtung. Der Blick aus dem Brühlschen Garten auf die Frauenkirche kann vielseitig gestaltet werden, die Blumenbeete oder die Grasfläschen mit dem Bäumen bilden eine willkommende Abwechslung. Mit den vielen Lichtern und den Straßenlaternen kann man sich hier auch mit dem Thema Langzeibelichtungen (Fotokurs) wunderbar auseinander setzen.

Checkliste Fotorucksack

Dies ist eine allgemeine Checkliste für größere Fototouren oder Fotoreisen. Sie soll eine kleine Erleichterung sein und verhindern, dass wichtiges Equipment vergessen wird. Im Allgemeinen sollten alle Batterien vorhanden und voll sein (Stirnlampe, Funkauslöser…). Weiterhin ist auch eine zweite Stativwechselplatte für ein Teleobjektiv sehr sinnvoll, welche direkt an der Stativschelle befestigt ist. Bei Speicherkarten empfehle ich lieber immer mehr als weniger. Für mich persönlich plane ich 64GB pro Woche ein. Plant ihr Videos oder Timelaps (Zeitrafferaufnahmen) zu machen, sind deutlich mehr oder größere Speicherkarten notwendig.

Spiegelreflexkamera

  • Speicherkarten
  • Akkus geladen und eingesteckt
  • Ladegerät (Adapter Ausland)
  • Kameraeinstellungen zurückgesetzt und Fokus auf Auto gestellt

Objektive

  • Linsen der Objektive gereinigt
  • Weitwinkelobjektiv
  • Mittelzoomobjektiv (Normalobjektiv)
  • Teleobjektiv (alternativ Reisezoom)
  • Gegenlichtblenden

Objektivfilter

  • Graufilter
  • Grauverlaufsfilter
  • Filterhalter

Sonstiges

  • Funkauslöser und passende Batterien
  • Reinigungstücher für Optiken
  • Mikrofasertuch
  • Blasebalg
  • Stativ mit Wechselplatte
  • Stirnlampe
  • Müllbeutel als Regenschutz
  • Wanderkarte / Routenplan
  • Outdoor Erste Hilfe Set

Hier die Checkliste zum kostenlosen Download für Sie zum ausdrucken und abhaken

Der Objektiv-Einstieg

Immer wieder erreichen mich viele Nachrichten per E-Mail oder über die Sozialen Medien. Diese beantworte ich immer sehr gerne, deshalb hat es mich bekräftig dieses Thema in meinem Blog zu behandeln. Bevor ich euch nun die ersten Objektive empfehle, gibt es aber zuvor wichtige Dinge, die es zu beachten gilt.

Der Anschluss

Das erste und wichtigste ist der Objektivanschluss deiner Kamera bzw. deines Kamerasystems. Jeder Hersteller hat sein eigenen Objektivanschluss / Objektivbajonett oder auch Mount (Englisch: montieren oder anbringen) genannt, entwickelt.

Canon:

Canon hat seit 1987 das sogenannte EF-Bajonett, dieses unterteilt sich weiter in  EF, EF-S und EF-M. Seit 2018 hat Canon ein weiteres Bajonett für seine neue EOS-R-Kamera entwickelt (spiegelloses Vollformatsystem), das sogenannte RF-Bajonett. Das EF-M Bajonett (M = mirrorless also spiegellos) ist der neuste Anschluss bei Canon und gehört zu den neuen spiegellosen Kameras. Das EF-Bajonett ist der klassische Anschluss für Canon Vollformatkameras (z.B. Canon EOS 6D oder 5D). Dieses Bajonett passt allerdings technisch auch auf die APS-C Kameras wie der Canon EOS 800D. Das EF-S-Bajonett ist der Anschluss für Canon APS-C Kameras. Objektive mit diesem Anschluss passen zwar auch rein technisch auf den EF-Anschluss, aber an einer Vollformatkamera bekommt man dann nur den Ausschnitt eines APS-C Sensors. Noch gravierender ist, dass ein paar Objektive (insbesondere Ultra-Weitwinkel) manchmal weit nach hinten reichende Linsen besitzen, welche bei einem Anschluss an einer Vollformatkamera den Spiegel beschädigen kann. Dies ist der Grund warum Canon hier manche APS-C Objektive an Vollformatkameras mechanisch unterbindet. Das RF-Bajonett ist der aktuelle Anschluss für die Canon Systemkameras der R-Reihe. Die Information zwischen Kamera und Objektiv wird ausschließlich digital übertragen. Objektive der EF / EF-S Reihe können mittels Adapter an einer EOS R angeschlossen werden, umgekehrt ist dies nicht möglich. Das EF-M-Bajonett ist komplett inkompatibel.

Nikon:

Das F-Bajonett ist der universelle Objektivanschluss bei Nikon. Es dient dem Anschluss von Objektiven an analoge oder digitale Spiegelreflexkameras seit dem Jahr 1959. Aber ältere FX Objektive passen unter anderem nicht an die neuen Nikon APS-C Modelle wie z.B. der D5000. 2018 brachte Nikon, ähnlich wie Canon, ein komplett neues Z-Bajonett für spiegellose Kameras heraus. Dieses Bajonett ist aber völlig inkompatibel zu allen alten Bajonetten von Nikon.

Fuji:

Für die Kameras der X-Serie hat Fujifilm ein eigenes digitales Kamerasystem mit entsprechendem Objektivanschluss entworfen, dieser Anschluss wird als X-Bajonett bezeichnet wird. Dieses ist ausschließlich für APS-C Kameras gedacht.

Sony:

Sony hat zwei völlig zueinander inkompatible Anschlüsse. Das A-Bajonett (Minolta-AF-Objektive) und das E/EF-Bajonett. Sony bietet Adapter zur Anpassung vom A-Mount zu dem E-Mount. Dies ist an sich sehr Kundenorientiert aber auch hier liegt der Teufel im Detail. Metallringe schließen Objektive nur an die Kamera an, aber erlauben jedoch keine Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv. So muss man bei diesen Adaptern auch manuell fokussieren. Selbst die teuren elektronischen Adapter bieten nicht dieselbe Leistung wie das passende Objektiv. In vielen Fällen kommt es zu längeren Autofokuszeiten, manchmal zu Problemen beim Scharfstellen. Sony räumte gegenüber dem amerikanischen Fotofachmagazin DPReview auch ein, dass keiner seiner Adapter – weder bei Fremdobjektiven noch bei seinen eigenen A-Bajonett-Objektiven den Augen-Autofokus noch die Motivverfolgung unterstützen.   

Olympus/Panasonic:

Micro Four Thirds (kurz: MFT) bezeichnet einen im Wesentlichen von den Unternehmen Panasonic und Olympus entwickelten Anschluss für spiegellose Systemkameras. Es ist ein offener und abgestimmter Standard für Systemkomponenten wie zum Beispiel Objektivanschlüsse.

Die Brennweite und Crop Faktor

Brennweiten im Vergleich

Der zweite wichtige Punkt ist die Brennweite in Zusammenhang mit dem Crop-Faktor (Crop = Englisch beschneiden). Der Begriff der Brennweite geht zurück in die Frühzeit der Optik. Damals unterschied man Linsen unter anderem durch den Abstand, welcher nötig war, damit die Linse ein punktförmiges Abbild der Sonne auf ein (brennbares) Objekt warf. Der Abstand zwischen Linse und diesem Brennpunkt war dann die Brennweite. Heute nutzt man zur Bestimmung der Brennweite nicht mehr die Sonne, aber die Begriffe sind die gleichen geblieben.

Der Cropfaktor von APS-C Kameras

Du kaufst dir ein 50mm Objektiv und stellst fest, dass du doch keinen Bildausschnitt von 50mm hast, sondern rund 80mm. Wie kommt das? APS-C Kameras haben einen kleineren Sensor als Vollformat Kameras. Das bedeutet wiederum, dass deine Kamera einen Crop-Faktor hat. Nikon- (z.B. D3500/D5600/D7500)  und Sony-Kameras (α6000/α5000) mit APS-C-Sensor haben einen Crop-Faktor von 1.5, Canon-Kameras (z.B. 2000D/800D/80D) mit APS-C-Sensor einen Crop-Faktor von 1.6. Um euch noch weiter zu verwirren gibt es seit 2008 noch ein weiteres System, das sogenannte Micro Four Thirds (Olympus und Panasonic). Hier beträgt der Crop-Faktor 2.0! Achte zudem auf die Brennweite: Kleine Brennweiten (z.B. 16mm oder 24mm) zeigen viel meiner Umgebung und heißen daher auch Weitwinkel oder Ultraweitwinkel, große Brennweiten (z.B. 200mm) holen entfernte Objekte nah an mich heran und heißen auch Tele. Ein weiterer Begriff bei Brennweiten stellen die Fish-Eye Objektive. Diese haben das typische Fischaugen Format und haben meist Brennweiten von 8mm bis 10mm. Ein großer Nachteil dieser Objektive sind die stürzenden Linien, besonders am Rand des Bildes.

Lichtstärke

Festbrennweite 50mm f1.4

Sie ist das größte mögliche Verhältnis zwischen Blendenöffnung und Brennweite – je kleiner die Zahl (z.B. f1.4), desto mehr Licht fällt auf meinen Sensor in der Kamera. Als Beispiel steht die Bezeichnung 50mm 1:1.4 für die verfügbare Blendenöffnung des Objektives. Dies wird auch mit dem Begriff Lichtstärke bezeichnet. Je kleiner die Zahlen hinter dem Doppelpunkt, desto mehr Licht kann maximal durch das Objektiv auf den Sensor der Kamera einfallen. Bei sogenannten Reisezoom Objektiven wie das „Sigma 18-300 mm F3.5-6.3“ bezieht sich die Blendenzahl 3.5 auf die kleinste Blende des Objektives bei der kürzesten Brennweite von 18mm. Die Blendenzahl 6.3 auf die kleinste Blende des Objektivs bei der längsten Brennweite von 300mm. Je kleiner die Blendenzahl, desto offener die Blende. Je größer die Blendenzahl, desto geschlossener.

Naheinstellgrenze

Die minimale Fokusdistanz oder auch Naheinstellgrenze ist der Mindestabstand, den du zu deinem Motiv (von der Frontlinse des Objektivs aus gesehen) haben musst, um es scharf ablichten zu können. Wichtig ist dies besonders in der Makrofotografie.

Objektive für Einsteiger

Canon

Normal kauft man mit der ersten Spiegelreflexkamera ein Standard Kit Objektiv (EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS STM) gleich mit. Zu Beginn reicht dies vollkommen aus. Mit der Zeit steigen die eigenen Ansprüche und somit auch die Ansprüche an das Objektiv. Als Ersatz für das Standard-Kit Objektiv empfehle ich das Sigma AF 17-50mm f2.8 EX DC OS HSM (ca. 250€). Ein sehr guter Allrounder für unter 400€ wäre das Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS STM. Zum Fotografieren von Landschaften wäre eine sinnvolle Erweiterung ein Weitwinkelobjektiv (z.B. Sigma EX 10-20mm F/3,5). Wer es einfacher mag, dem empfehle ich den Kauf eines Reisezoom Objektives wie z.B. das Sigma 18-300 mm F3.5-6.3 DC Makro OS HSM. Hier hat man eine Brennweite von 18 mm bis 300 mm in einem einzigen Objektiv. Aber man muss auch hier Abstriche hinnehmen, wie z.B. bei der Auflösung oder der Schärfe.

Als Einstieg rate ich vom Kauf einer Festbrennweite ab. Im späteren Verlauf der Fotografie haben sie ihre Vorteile, aber wie der Name sagt, besitzen sie nur eine feste Brennweite. Ihr Vorteil ist aber ihre Lichtstärke. Der Klassiker ist hier das 50mm Canon EF 50mm f/1.8 STM für rund 120€.

Sony

Wer sich für das System von Sony entschieden hat, wird schnell feststellen, dass es keine wirklich günstigen Objektive zum Einstieg gibt. Neben dem Kitobjektiv (18-55 mm, F3.5-5.6) empfehle ich als universal Objektiv zum Einstieg das 18-135mm f/3.5-5.6 (530€). Bei den Weitwinkelobjektiven sieht es im preisgünstigen Segment sehr schwierig aus. Hier kann man sich entscheiden zwischen einem günstigen 20mm f2.8 für 299€ oder dem 10-18mm f4 für schon stolze 690€. Eine günstige Festbrennweite für z.B. Portraits wäre auch hier das 50mm f1.8 (188€). Wer bei Sony etwas offen ist, dem empfehle ich auch den Blick zu Tamron oder Sigma.

Nikon

Das Nikon Objektivportfolio ist riesig und wie bei Canon kann man das System mit Objektiven von Sigma und Tamron erweitern. Neben dem Kitobjektiv (18-55 mm, F3.5-5.6) empfehle ich als Reisezoom das 18-300mm f/3.5-6.3 (540€). Bei den Weitwinkelobjektiven im preisgünstigen Segment gibt es für 280€ das 10-20mm f.5-5.6. Als Ersatz für das Standard-Kit Objektiv empfehle ich das Sigma AF 17-50mm f2.8 EX DC OS HSM (ca. 295€). Die klassische 50mm f1.8 Festbrennweite für z.B. Portraits gibt es für rund 200€.

Olympus / Panasonic

Grundsätzlich sind alle Micro Four Thirds Objektive kompatibel an den Kameras von Olympus und Panasonic. Die Objektive gibt es häufig ähnlich sowohl von Olympus als auch von Panasonic. Aber Achtung: Objektive von Olympus haben meist keinen eigenen Bildstabilisator. Dies liegt daran, dass in Olympus-Kameras bereits einen Bildstabilisator verbaut ist. Bei Panasonic ist das nicht immer der Fall und so sind den Objektive von Panasonic oft Bildstabilisatoren integriert. Objektive von Tamron oder Sigma mit MFT-Anschluss kannst du bedenkenlos nutzen. Meine Empfehlung im Reisezoombereich wäre das 14-140mm f3.5-5.6 für 599€, als Festbrennweite empfehle ich das 45mm f1.8 für 260€ oder das 25mm f1.4 (Crop-Faktor berechnet 50mm) für 450€.

Fuji

Wer bei Fujifilm günstige Objektive mit Zoom sucht wird leider komplett enttäuscht. Das eigene Sortiment ist sehr dünn aufgestellt und man bekommt mehr Festbrennweiten. Hier kann ich daher nur das 18-135mm f3.5-5.6 für 769€ empfehlen oder das 35mm f2.0 für 199€. Um das Portfolio etwas zu verbessern lohnt sich vielleicht auch der Blick bei den Firmen Meike, Zeiss und 7Artisans.

Reinigung von Objektiven

Reinigungspinsel

Reinige deine Objektive regelmäßig, um Bildfehler durch Schmutz auf den Linsen zu vermeiden. Für den groben Schmutz kannst du einen feinen Pinsel oder einen Blasebalg nutzen. Das Gehäuse kannst du mit einem normalen Mikrofasertuch abwischen und auch reinigen. Schmutz im Filtergewinde entfernt man am besten mit einem Wattestäbchen. Die Frontlinse reinigt man mit einem sauberen Mikrofasertuch oder einem Reinigungsstift.

Die Lagerung von Objektiven

Hier hat so jeder seine Vorlieben. Es ist aber egal ob sie stehend oder liegend gelagert werden. Objektive sollten aber immer Trocken und bei Raumtemperatur gelagert werden. Nach Möglichkeit auch immer Staubgeschützt in einem Objektivköcher oder in einer Kameratasche bzw. Rucksack.

All diese Empfehlungen beruhen auf meinen eigenen Erfahrungen oder denen meiner Kollegen. Von den jeweiligen Firmen bekomme ich kein Geld und auch sonst keine Unterstützung für diesen Bericht.

Fotokurs Landschaftsfotografie Sächsische Schweiz

Sonnenuntergang in der Sächsischen Schweiz

Die Sächsische Schweiz ist eine der schönsten Landschaften in Deutschland, Berge mit Fernsichten, Täler und Felsriffe. Hier warten spektakuläre Sonnenuntergänge, Sonnenaufgänge oder Nebelmeere. Was gibt es daher schöneres als hier zu fotografieren oder es zu erlernen.

Fotokurs am 21.03.2020

Am 21.03.2020 findet daher wieder ein Fotokurs genau in dieser fantastischen Landschaft statt. In diesem Kurs geht es im allgemeinen um die Landschaftsfotografie, das Verhalten im Nationalpark, Motivfindung und Aufbau, Einsatz von Filtern. Als Höhepunkt fotografieren wir zusammen den Sonnenuntergang des Tages. Um einen maximalen Lernerfolg zu garantieren finden alle Kurse bei S.Rose Fotografie immer in kleinen Gruppen oder auf Wunsch als Einzeltraining statt.

Zusammenfassung

  • Kurs: Landschaftsfotografie Sächsische Schweiz
  • Datum: 21.03.2020 15:00Uhr
  • Maximale Teilnehmerzahl: 6 Personen
  • Lernziele: Motivfindung, Motivaufbau, Schutz der Natur, Einsatz von Filtern, Hilfreiche Apps mit Karten, Routen und Wetterinformationen

Preis: 59,00€

Anmeldung per Email oder telefon

F60 und der Tagebau Welzow

Die Abraumförderbrücke F60 im Tage Welzow bei Nacht

Vor einigen Wochen hatte ich die Möglichkeit den Tagebau Welzow-Süd und die Abraumförderbrücke F60 zu besichtigen. Meine Neugier galt hier vor allem der größten beweglichen technischen Arbeitsmaschine der Welt – der F60.

1957 begann die DDR mit der Produktion von Förderbrücken im Stil der so genannten „Einheitsförderbrücken“ – einheitliche Konstruktion, Mehrfachfertigung und damit Kosteneinsparung. Am Anfang dieser Entwicklung stand die F34, später Typ F45 und F60. Die Bezeichnungen geben dabei Auskunft über die Abraumabtragshöhen von 34 Metern, 45 Metern und 60 Metern. Die Abraumförderbrücke F60 hat eine Länge von 502 Meter, eine Höhe von 80 Meter und eine Breite von bis zu 240 Meter. Ohne Bagger wiegt diese Maschine 13.500 Tonnen. Damit ist die F60 noch heute die größte bewegliche technische Arbeitsmaschine der Welt. Aufgrund des Aufbaus, wurde die F60 auch gerne als liegender Eifelturm betitelt. Und in der Tat hinkt dieser vergleich kaum. Der Eifelturm kommt, würde man diesen auf die Seite legen können, auf 324,8 Meter und ein Gewicht von 10.100 Tonnen.

Weitere Zahlen und Fakten

Im Tagebau Welzow-Süd werden pro Jahr in etwa 17,4 Mio. Tonnen Kohle pro Jahr abgebaggert. Die Betriebserlaubnis des Tagebaus begann 1959 und wird vorraussichtlich 2040 enden. Bis 2011 wurden allein hier 17 Dörfer umgesiedelt und abgebaggert. Die weiteren Tagebaus sind Jänschwalde 7,4 Mio Tonnen, Nochten 14,6 Mio Tonnen und Reichwalde mit 12,6 Mio Tonnen Braunkohle. Damit ist fast jede vierte in Deutschland verbrauchte Kilowattstunde Strom auf die Braunkohle in der Lausitz zurückzuführen.

Der Tagebau Welzow aus der Luft

Weihnachtsmarkt Grimma

Grimma

Grimma, die große Kreisstadt im Landkreis Leipzig. Nach der Fläche betrachtet ist Grimma die viertgrößte Stadt in Sachsen, doch leider kennen viel zu wenige diese Perle an der Mulde. Mein zweiter Besuch in Grimma galt, wie im Dezember schwer zu erraten, dem Weihnachtsmarkt. Von Dresden aus bin ich knapp eine Stunde mit dem Auto gefahren. Dort angekommen hatte ich bedenken einen Parkplatz zu finden aber ich wurde hier positiv überrascht und habe direkt einen bekommen ohne suchen und ohne Parkgebühren. Der Weihnachtsmarkt ist sehr traditionell gehalten, sehr schön ist hier vor allem das Holzdesign, dieses findet man überall wieder. Beginnend an den Eingängen bis hin zu den vielen kleinen Ständen oder den Ausstellungen. Auffällig ist auch, dass es hier keine großen Betonblöcke an den Eingängen wie in Dresden, Leipzig oder Meißen gibt. Diese sollen dort Sicherheit gewährleisten aber zerstören in meinen Augen sehr das Weihnachtliche Bild von Frieden.

Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es viele Tischen, Bänke und Sitzmöglichkeiten, auch überdachte. Dies ist wirklich sehr angenehm, besonders wenn das Wetter wie heute leicht unbeständig ist. Beim leiblichen Wohl gibt es alles was man sich wünscht und erwartet, Bratwurst, Bauernbrot, Flammkuchen, Sachsenobst, Glühwein und vieles mehr. Auch der Weihnachtseinkauf kommt hier mit z.B. der Holzkunst nicht zu kurz. Auf der Bühne traten Kinder und Jugentliche aus der Stadt und region mit Musik, Tanz oder Show auf. Die Preise für Glühwein und co sind mehr als fair und mit den Großstädten nicht zu vergleichen.

Für meine Fotos von oben habe ich eine Fotoerlaubnis der Stadt Grimma erhalten. Ich wurde sehr freundlich empfangen und möchte mich an dieser Stelle auch noch einmal für die Einladung bedanken. Für mich als Weihnachtsfan und Fotograf hat sich der Ausflug gelohnt, völlig ohne Stress und Gedrängel hatte ich einen tollen Abend auf dem Weihnachtsmarkt in Grimma.

Festung Dresden Eröffnung

Neuer Eingang Festung Dresden

Dresden Xperience und Schlösserland Sachsen eröffnen die Festung Dresden unterhalb des Brühlschen Terrasse wieder neu.

Am Freitag, den 29.11.2019 hatte ich eine Einladung von Dresden Xperience und dem Schlösserland Sachsen zur feierlichen Eröffnung der Festung Dresden, welche nach langem Umbau nun wieder seine Pforten öffnete.

Hier hatte ich die Möglichkeit als einer der Ersten die Ausstellung zu besichtigen. Auffällig ist hier vorallem der neue Eingang oberhalb der Festung (auf der Brühlschen Terrasse), der hierfür extra neu erbaut worden ist. Dieser Fahrstuhl führt in die neue Eingangshalle, wo es nun auch einen zweiten Eingang vom Terrassenufer aus gibt.

Eingang Festung Dresden

Zum Start des Rundganges erhält man einen Audioguide, welcher in deutscher oder englischer Sprache durch die Geschichte und Funktionen der Festung Dresden führt. Dabei setzt Dresden Xperience auf neueste Techniken, wie zum Beispiel realistische Vertonung und Computeranimierte Projektierungen. Der Audioguide begleitet durch die einzelnen Abschnitte/Räume der Festung, man hört hier und da Unterhaltungen aus dem damaligen Alltag. Sei es der Lehrling mit seinem Meister in der Kannonenschmiede, die Soldaten beim Maschieren oder in ihren Räumen beim Glücksspiel. Mit jedem Raum taucht man immer weiter in die Geschichte und das damalige Leben ein.

Große Bankett

Mich hat besonders ein Raum fasziniert, hier habe ich die meiste Zeit verbracht. Immer wieder kamen neue Animationen zum Vorschein, wie zum Beispiel eine Mondscheinnacht, die Erklärung einer Bastion, Katastrophen und Forschung. Es gibt eine Fülle an Informationen und Details, welche fantastisch in Animationen dargestellt sind. Vorbei ist die Zeit der eingestaubten Museen und Informationstafeln.

Forschung in Gefangenschaft

Christmas Garden – Dresden

Schloss Pillnitz – Christmas Garden 2019

Christmas Garden ist nun mit seiner zweiten Ausgabe zurück im Schloss Pillnitz (Dresden). Mehr als 100.000 Besucher ließen sich im Jahr 2018 von gut 1,5 Millionen Lichtern in Weihnachts- bzw. Winterstimmung versetzen. So ist es kein Wunder, dass Christmas Garden Dresden im Schloss Pillnitz auch im Jahr 2019 wieder die Türen öffnet. Hier zeigen sich neben neuen Lichtbildern auch das Wasser und ein Springbrunnen als Lichtmotiv. Es geht durch einen Nebelwald und vorbei an einer Wiese voller Lichtpunkte.

Blumenbilder im Sprühnebel
Winterliche Oase

Neu ist auch die Winteroase am Ende des Rundweges von Christmas Garden. Hier wird der gesamten Familie etwas geboten. Von Knüppelteig backen am Lagerfeuer, über Schlittschuhlaufen auf der Eisfläche, einer däftigen Suppe bis hin zum klassischen Glühwein, der natürlich nicht fehlen darf. Auch die Fans der Bratwurst kommen nicht zu kurz. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Lichtershow
Eine Lichtershow zum Abschluss

Kurz vor der winterlichen Oase kommt noch einmal ein wirkliches Highlight. Auf einer großen Wiese, warten gefühlt 10 Millionen Lichter, welche in einer Animation aus Ton und verschieden Lichtern bzw. Farben abgespielt werden.

Lichterglanz auf dem Weg
Tickets

Tickets gibt es ab 15,00 € für Erwachsene unter https://www.christmas-garden.de/dresden/tickets/. Für Kinder, Schüler, Studenten gibt es auch Rabatte.

Die Orangerie
Chinesischer Pavillon

Ein Dank geht hier auch noch einmal an das Team vom Christmas Garden für die Fotogenehmigung.

Der Leuchtturm am Geierswalder See

Sonnenaufgang mit Nebel am Leuchtturm

Um einen Leuchttum zu sehen, muss man nicht zwangsläufig immer an das Meer fahren. Im Lausitzer Seenland gibt es seit einigen Jahren einen Leuchtturm. Direkt am Geierswalder See gelegen und damit knapp 400km vom Nächsten Meer entfernt. Der Leuchtturm wurde allerdings nie dazu gebaut, um Schiffen den sicheren Weg zu geleiten. Am 19.April 2014 wurde der Leuchtturm eröffnet und bereits 2019 um weitere Ferienwohnungen bzw. Zimmer erweitert. Insgesamt wurden hier knapp 8 mio. Euro Investiert.

Sonnenuntergang am Leuchtturm

Der Leuchtturm ist Restaurant, Bar und Hotel in einem. Im Sommer öffnet zudem eine Beachbar und der Bootssteg. Das Ganze wird daher sehr gerne auch für Hochzeiten und zum Feiern genutzt. Parkplätze gibt es zudem direkt vor der Tür. Durch die Erweterung neu hinzugekommen sind die Sauna und der Wellnessbereich.

Blaue Stunde am Leuchtturm II
Fotografenansicht

Aus meiner Sicht als Fotograf ist dies ein tolles Fotomotiv, vielseitig und mit vielen Möglichkeiten im Wandel der Jahreszeiten. Sonnenaufgang, Sonnenunter und auch die blaue Stunde sind hier möglich.

Blick auf den Hafen
Herbst am Leuchtturm

Die Göltzschtalbrücke

Die Göltzschtalbrücke im Vogtland

Panorama der Göltzschtalbrücke

Die Göltzschtalbrück im sächsischen Vogtland ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Sie überspannt mit 98 Bögen und einer Länge von 574m das Tal der Göltsch zwischen Mylau und Netzschkau. Der Bau des Viaduktes begann am 31.05.1846 und wurde am 15.07.1851 eröffnet. Hierbei wurden rund 26.000.000 Ziegel verbaut, wobei sich die Kosten auf ca. 2,2 mio Taler beliefen. Leider ist die Brücke nur für Züge nutzbar, aber es gibt viele verschiedene Blicke auf das Viadukt. Direkt am Fuße der Brücke befindet sich ein großer offizieller Parkplatz (kostenpflichtig). Von hier kann man sich einen Eindruck verschaffen, wie groß diese Brücke ist. Über verschiedene Wanderwege kann man dann die Umgebung erkunden und weitere Blicke und Aussichtspunkte finden.

Wanderung entlang von Feldern zum Sonnenuntergang

Aus fotografischer Sicht findet man hier zu jeder Tages- und Jahreszeit tolle Motive. Mich persönlich beeindruckt hier vor allem der Herbst mit seinen schillernden Farben. Neben der Göltzschtalbrücke als Fotomotiv findet man in Mylau noch das schöne Schloss Mylau und die große Stadtkirche.

Rinder auf den Feldern
Panoramablick zum Sonnenuntergang