Happy New Year

Happy New Year – Allen ein gesundes Jahr 2019

Das war der Jahreswechsel in Dresden. Wie beim letzten Jahreswechsel, habe ich auch in diesem Jahr ein kleines Zeitraffervideo aus einzelnen Bildern erstellt. Knapp 1000 Bilder in dieser kurzen Version zeigen den Abend von ca. 22:30 Uhr bis 1:00 Uhr am Morgen. Leider war das Wetter alles andere als optimal, so kam zwischendurch der Regen und dann zum Jahreswechsel der Dunst. In diesem Video kann man es wunderbar erkennen, da die Frauenkirche zwischendurch fast verschwunden ist.

Wie wurde es gemacht?

Aufgenommen wurden die Bilder mit der Canon EOS 5D Mark III, dem 70-200 F2.8 von Sigma, einem Stativ und einen Funkauslöser. Wichtig ist hier eine stabile Position mit einem Stativ, damit der Bildausschnitt sich nicht verändert oder Verwacklungen entstehen.

Bei meinem Motiv habe ich mich für eine Belichtungszeit (pro Bild) von 8 Sekunden, einen ISO-Wert von 400 und einer Blende von 10 entschieden. Diese Einstellungen habe ich gewählt, damit ich in kurzen abständen Bilder aufnehmen konnte. Diese „schnelle“ Bildabfolge sichert mit viele Bilder mit einzelnen Feuerwerk am Himmel.

Die Bilder im Video  sind alle unbearbeitet und wurden verkleinert, damit die Datenmenge für das Internet nicht zu gross wird.

 

Feuerwerk fotografieren

Feuerwerk und Spieglung im Wasser
Jahreswechsel in Dresden mit tollem Feuerwerk

Feuerwerk fotografieren – aber wie?

Nun ist der heilige Abend vorbei und bei den Fotografen dreht sich alles nur noch darum, wo man das beste Bild zum Jahreswechsel aufnehmen kann.

Was muss man neben der richtigen Position noch alles beachten? Genau auf diese Fragen werde ich hier kurz eingehen, damit auch Ihnen tolle Bilder vom Feuerwerk gelingen. Bevor ich hier ins Detail gehe, möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass die Sicherheit immer vor geht. Kein Foto ist es Wert, eine Verletzung zu riskieren.

Der Standort

Was ist ein geeigneter Standort für ein gutes Foto? Eine gute Position ist immer etwas erhaben vom rest der Umgebung, um einen freien Blick auf die Stadt, dem Land oder Ihren Motiv zu haben. Hier eignen sich kleine Hügel, eine Weide, eine Brücke oder der Blick aus einem Fenster der oberen Etagen. Damit stehen keine Menschen oder Autos im Vordergrund, welche ihr Motiv verdecken können.

Ein Stativ

Sehr wichtig für ein Foto vom Feuerwerk ist die Benutzung eines Statives, denn es handelt sich bei der Fotografie von Feuerwerk um eine Langzeitbelichtung. Was ist eine Langzeitbelichtung? Dies ist eine Aufnahme, welche man nicht mehr wackelfrei aus der Hand aufnehmen kann. Die Belichtungszeiten dafür liegen zwischen 1/50 Sekunde bis zu Minuten und in extremen sogar Stunden. Normal sind hier 1 bis 30 Sekunden. Das Stativ sollte stabil stehen und nicht wackeln, da die Bilder sonst unscharf werden.

Die Kameraeinstellungen

Die Kameraeinstellungen vorab und blind genau zu beschreiben ist schwierig aber es gibt hier eine grobe Richtung, welche immer recht gut funktioniert und als Ausgangspunkt dient. Fangen wir mit dem ISO-Wert an, dieser sollte nicht zu hoch eingestellt werden um unnötiges Rauschen im Bild zu vermeiden. Optimal ist hier ein Wert zwischen 100 und 200 (je nach Kamera).

Die Blende, ein wichtiger Punkt für die Schärfe im Bild. Der Blendwert sollte nicht zu klein aber auch nicht zu hoch gewählt werden. Je höhr der Blendwert, um so grösser die Tiefenschärfe im Bild. Aber achtung, nicht übertreiben, ab einem gewissen Wert nimmt die Schäfe im Bild wieder ab. Ich empfehle daher einen Blendenwert (je nach Objektiv) zwischen 8 und 12.

Wir wollen eine Belichtungszeit von 5-30 Sekunden. Das Warum ist hier ganz einfach. Innerhalb dieser Zeitspanne gibt es meist ausreichend Feuerwerk am Himmel zu sehen. Im Vorfeld sollte man dann mit diesen Einstellungen eine Probeaufnahme machen. Später sollte der Vordergrund auf dem Bild zu sehen saber nicht „ausgebrannt“ also überbelichtet sein. Hier kommt man je nach Location in einer Stadt oder auf dem Land zu unterschiedliche Werten. 10 Sekunden ist ein guter Startwert.

Die Brennweite

Die Brennweite, also auch das Objektiv, wird nach der Entferung zum Motiv ausgesucht. Am leichtesten ist es mit Zoomobjektiven wie einem 24-105mm oder 24-70mm Objektiv. Ist man nah dran oder möchte gerne viel von der Umgebung mit einfangen, kann man auch gerne ein Weitwinkelobjektiv wie das 15-30mm Objektiv nutzen. Ist das Feuerwerk sehr weit entfernt, lohnt auch ein Teleobjektiv wie z.B. das 70-200mm. Steht die Brennweite und das Motiv nun fest, sollte man unbedingt den Fokus manuell einstellen, da Kameras oft im dunklen Probleme beim fokusieren haben.

Dann heisst es nur noch viele Fotos machen, meist beginnt das Feuerwerk schon 10-20 Minuten vor Mitternacht und geht dann auch oft bis 0:30 Uhr. Bitte auch immer die Bilder kontrollieren und gegebenfalls die Einstellungen anpassen.

Kurz zusammengefasst:

ISO: 200
Blende: 8
Belichtungszeit: 15 Sekunden
Fokus: Manuell

Dann bleibt mir nur noch euch ein Frohes neues Jahr zu wünschen und gutes gelingen bei fotografieren. Bei Fragen oder Problemen schreibt mir und ich versuche euch zu helfen.

 

Weihnachtsmärkte Dresden

Weihnachten ist überall eine besonders schöne Zeit, Lichter erhellen die dunklen Tage und auf den Marktplätzen duftet es Nach Zimt, Glühwein und Bratwürsten. Neben dem Erzgebirge wird gerade in Dresden viel Wert auf schöne Weihnachtsmärkte gelegt. Die große Anzahl an Weihnachtsmärkten in Dresden und die jeweils nahe Lage zum nächsten Markt, macht das schlendern einfach und sehr entspannd.

Der bekannteste und größte Markt von allen ist der Striezelmarkt, er ist zugleich einer der ältesten in Deutschland. Der Markt ist aufgebaut wie ein kleines Dorf, mit Manufakturen zum schauen und mitmachen. Eine Bühne und historische Fahrgeschäfte sorgen zusätzlich für Unterhaltung. Eine eigene Poststelle und Bäckerei sorgen für zusätzliche Highlights.

Auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche befindet sich der historische Weihnachtsmarkt. Dieser ist offener, mit vielen Weihnachtsbäumen und im Stil des 19 Jahrhunderts aufgebaut. Ein schmackhafter Tipp sind hier die Waffeln, welche frisch zubereitet eine Freude für den Gaumen sind. Mein persönlicher Tipp zum Thema Glühwein ist hier der Apfel-Zimt Glühwein.

Einen Katzensprung vom Neumarkt in Richtung Stallhof (Dresdner Stadtschloss) befindet sich der 0f5a3098-bearbeitet-1-ps-kleinMittelalterliche Weihnachtsmarkt. Dieser verzichtet fast komplett auf elektrisches Licht und moderne Technik. Das Essen wird hier auf dem Grill oder im Tonofen zubereitet. Auf Plastik wird dabei natürlich auch verzichtet. Der Glühwein wird hier aus Tongefäßen getrunken. Am Wochenende treten hier zur Unterhaltung auch Gaukler, Musiker und auch Ritter auf. (An den Wochenenden muss allerdings auch Eintritt gezahlt werden)

Weiter auf der Weihnachtsmarktreise durch Dresden kann man die Elbe queren und zum Augustusmarkt gehen, dieser befindet sich am Fuße des Goldenen Reiters und verläuft bis hin zum Altbertplatz. Dieser Markt ist von den Ständen und dem Essen her offen und sehr international. So trifft man dort auf die asiatische Küche oder die australische. Hier auf diesen Markt gibts es für mich gesehen auch die besten Quarkbällchen.

Fotocamp HerbstlichT2018

Logo Fotocamp vom Tourismusverband Sächsische Schweiz

Fotocamp HerbstlichT 2018

Am kommenden Wochenende dem 26-28.10.2018 findet in der Sächsischen Schweiz, genauer gesagt in Bad Schandau, dass erste Fotocamp statt.

Der Tourismusverband  Sächsische Schweiz lädt hierfür zum 1. Foto(Bar)camp in Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz ein. In diesem Camp kannst du dich zum Thema Fotografie austauschen und neue Kontakte knüpfen. Das Fotocamp funktioniert anders als herkömmliche Fotofestivals, Fotomessen oder  Workshops und ist ein ziemlich neues Format zum Thema Fotografie in Deutschland. Selbstverständlich gibt es auch in diesem Camp in den Morgen- und Abendstunden  Phototouren zu verschiedenen Punkten in der Sächsischen Schweiz wie z.B. dem Gohrisch, der Festung Königstein, Papststein…

Blick vom Grossen Bärenstein - Aufgenommen kurz vor Sonnenaufgang mit einem tollen Nebelmeer
Blick vom Grosser Bärenstein

Ich selbst werde je eine Tour zum Sonnenaufgang und zum Sonnenuntergang leiten. Am Samstag Morgen geht es zum Grossen Bärenstein und am Abend zur Waitzdorfer Aussicht. Beide Punkte bieten einen tollen Weitblick. Der Grosse Bärenstein gehört definitiv zu einem meiner lieblingspunkten in der vorderen Sächsischen Schweiz. Dies Bild hat es daher auch in meinen Fotokalender 2018 geschafft. Aufgenommen wurde das Bild am 01.11.2017 an dem ersten frostigen Tag des Jahres.

Ablaufplan:

Freitag, 26.10.2018

Individuelle Anreise aller Teilnehmer

17-18:30 Uhr Veranstaltungstipp vor dem Fotocamp (ermäßigter Eintritt für Fotocamp-Teilnehmer) Multimedia-FotoShow

19:00 Uhr Get together  im Mühlensaal in Schmilka (Selbstzahlerbasis)

Samstag, 27.10.2018

ab 06:00 – ca. 09:00 Uhr verschiedene Photowalks zum Sonnenaufgang

08:30 – 09:45 Uhr Eintreffen der Teilnehmer, kleines Frühstück

09:45 – 10:45 Uhr Begrüßung und Sessionplanung

11:00 – 11:45 Uhr Session Slot 1

12:00 – 12:45 Uhr Session Slot 2

12:45 – 13:45 Uhr Mittagspause in der Elbresidenz

13:45 – 14:30 Uhr Session Slot 3

14:45 – 15:30 Uhr Session Slot 4

15:30 – 16:15 Uhr Kaffeepause

16:30 – 19:00 Uhr verschiedene Photowalks zum Sonnenuntergang

19:30 Transfer zur Festung Königstein

ab 20 Uhr Gemütliches Beisammensein und Abendessen im Offizierskasino Festung Königstein (Selbstzahlerbasis)

Sonntag, 28.10.2018

08:30 – 09:30 Uhr Eintreffen der Teilnehmer, kleines Frühstück

09:30 – 10:15 Uhr Begrüßung und Sessionplanung

10:30 – 11:15 Uhr Session Slot 1

11:30 – 12:15 Uhr Session Slot 2

12:30 – 13:15 Uhr Session Slot 3

13:15 – 14:00 Uhr Mittagspause in der Elbresidenz

Ab 14:00 Uhr Individuelle Teilnahme an Fotoworkshops (Selbstzahlerbasis)

Der neue Kalender 2019 ist da!

kalender 2019 titel screenshot„Sachsen 2019“

Endlich ist er da, der Fotokalender „Sachsen 2019“

12 Hochwertige Bilder aus unter anderem Dresden, Leipzig, Bautzen und der Sӓchsischen Schweiz. Das praktische Geschenk an die Familie, Freunde, Kollegen, ob zu Weihnachten, zum Geburtstag oder einfach nur so. Gleichzeitig helfen Sie hierbei etwas Gutes zu tun. Denn der Erlöse vom Kalenderverkauf, wird an ein Soziales Projekt in Dresden gespendet. Bereits in den vergangenen Jahren konnte ich so schon Vereine und Projekte in Dresden unterstützen. Auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Danke für Ihre Hilfe.

Der Kalender kostet so wie in den letzten Jahren 20,00 Euro und die Lieferung innerhalb von Dresden ist kostenfrei. Die Versandpauschale innerhalb Deutschlands (Festland) beträgt 4,90 Euro. Die Lieferung erfolgt ab November.

Vorname (Pflichtfeld)

Nachname (Pflichtfeld)

E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Telefon (Pflichtfeld)

Straße und Hausnummer (Pflichtfeld)

PLZ (Pflichtfeld)

Ort (Pflichtfeld)

Anzahl der Kalender zu je 20,00 Euro zzgl. Versandkosten (Pflichtfeld)

Ja, ich habe die AGBs gelesen und verstanden (Pflichtfeld).

AGBs

Produkttest Fotoheft Saal Digital

Das Fotoheft von Saal Digital (unbezahlte Werbung)

fotoheft sal digital
Bild: Saal Digital

Vor einigen Tagen bekam ich die Möglichkeit, das Fotoheft von Saal Digital zu testen und zu bewerten. Dabei möchte ich nicht nur auf das reine Fotoheft eingehen, sondern auch um den  Service darum (Gestaltungssoftware, die Bearbeitung, den Versand und selbstverständlich das Fotoheft als solches).

Software und Gestaltung

vorlagen
Saal Digital (Bildbearbeitungssoftware)

Bevor man mit der Gestaltung beginnen kann, muss man leider erst die Software von der Internetseite www.saal-digital.de herunterladen. Hier würde ich mir die Möglichkeit wünschen, dass man seine Fotoprojekte auch direkt online anfertigen kann. Die Software ist einfach aufgebaut und intuitiv. Es wird dem Benutzer zu Beginn eine Auswahl angeboten, sein Fotoprojekt komplett selbstständig, mit Predesigns oder komplett automatisch entwerfen zu lassen. Im Programm gibt es viele Funktionen, sich kreativ auszutoben. Ist man mit der Arbeit fertig, kann man sein Projekt speichern und direkt oder zu einem späteren Zeitpunkt bestellen bzw. noch einmal nachzubestellen. Beim Bestellen lädt die Software die Bilder automatisch hoch und schickt alle Daten an Saal Digital. Bei der Bezahlung kann man zwischen Bankeinzug, Rechnung, Kreditkarte oder PayPal wählen.

Versand und Lieferung

Mein Projekt, das Fotoheft mit den Motiven aus Sachsen, habe ich am Samstag, den 16.06.2018, in der Software zum drucken abgeschickt. Nur wenige Momente später bekam ich eine Email mit der Bestellbestätigung und dem voraussichtlichen Lieferdatum vom 21.06.2018 (5 Tage). Am Dienstag, den 19.06.2018, bekam ich dann per Email auch gleich die Versandbestätigung. DHL lieferte es mir dann am Folgetag. Damit waren es insgesamt nur 4 Tage von der Bestellung bis zum Erhalt des Produktes. Meiner Meinung nach ist dies eine sehr schnelle Bearbeitungszeit. Das Fotoheft wurde in einer neutralen Pappverpackung (Suprawell) verschickt.

Das Fotoheft

bindung
Spiralbindung

Nun zum Wichtigsten, dem Fotoheft. Dies ist durch eine matte Schutzfolie als Umschlag vorne und hinten geschützt. Die Seiten und der Umschlag werden durch eine Spiralbindung miteinander verbunden. Ich habe mich für das Premium-Papier in matt entschieden (A4 Querformat). Alternativ kann man hier auch einen Kunstdruck wählen. Dieser kostet zwar etwas mehr, aber verleiht dem Produkt auch mehr Wertigkeit und einen künstlerischen Hauch durch die strukturierte

deckel
Schutzfolie

Oberfläche. Wem das Format nicht gefällt, kann hier auch ein anderes wählen. Gedruckt wird bei Saal Digital im hochwertigen 6-Farb-Druck. Meine Bilder wirken auch nach dem Druck genauso farbecht, wie ich sie auch aufgenommen habe. Die Motive sind gestochen scharf, die Farben sind brilliant und leuchtend. Das Heft wirkt hochwertig. Dabei verzichtet Saal Digital auf jeden Barcode oder Logodruck. Dies empfinde ich bei anderen Anbietern als sehr störend.

Mein Fazit

Kurz und knapp, Saal Digital hält was sie versprechen. Der Druck ist hochwertig und wirkt sehr edel, die Farben sind brillant und leuchtend. Der Versand ist super schnell und sicher. Der Service und Kontakt mit Saal Digital ist einfach und hilfsbereit. Auf einer Skala von 1 (schlecht) bis 5 (sehr gut) gebe ich hier eine 4,9. Lediglich ein direktes Onlinearbeiten fehlt mir zu den vollen 5 Punkten. Die Preise sind leicht höher als bei einigen anderen Anbietern, aber dafür erhält man hier auch eine höhere Qualität und einen besseren Service. Das Fotoheft ist eine schöne Möglichkeit seine Bilder schnell und einfach zu präsentieren. In meinen Augen ist dies ein wirklich gelungenes Produkt.

Happy New Year 2018!

0F5A5171-Bearbeitet-1++-ps-kleinUnd schon ist das neue Jahr da…

Es gibt nur wenige Nächte im Jahr, welche eine so große Bedeutung haben, wie die Nacht ins neue Jahr.

Schon einige Tage vorher liegt etwas in der Luft, die Aufregung steigt und jeder überlegt wohin es gehen soll, wo man sich das Feuerwerk ansehen kann bzw. von wo aus man es fotografieren möchte. Geht man in einem Club feiern und tanzen oder geht man doch zu einem Konzert, feiert man zu Hause mit Freunden? Völlig egal wie man diese Nacht verbringt, wir feiern sie. Doch warum feiern wir eigentlich? Es ist doch nur eine Nacht und wie jeden Tag auch ändert sich das Datum. Zugegeben nicht nur der Tag oder der Monat sondern die Jahreszahl.

Bereits um den Mittelalter herum wurde zu Silvester Lärm gemacht. Zu dieser Zeit nutze man noch Rasseln oder Töpfe um Lärm zu machen. Der Grund dafür war die Abwehr böser Geister. Später kamen Kirchenglocken und das Spielen lauten Instrumenten hinzu, später dann auch das Abfeuern von Gewehren und Kanonen. Dieses Vergnügen war aber nur Menschen vorbehalten. Erst zum Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es dann durch die Massenproduktion ermöglicht, für jedermann Feuerwerkskörpern käuflich zu machen. Heute knallt man weniger um böse Geister zu vertreiben, sondern vielmehr weil es etwas besonderes ist und man es nur in dieser einen Nacht auch selbst machen darf. Lärm macht es nach wie vor noch – also sicher ist sicher 😉

 

Island – wilde Natur im Winter

0F5A3328-HDR-Bearbeitet-1++-ps-kleinWilde Natur, ein Blizzard, Schnee ohne Ende und Windgeschwindigkeiten von bis zu 180km/h – der ganz normale Wahnsinn im Winter in Island?

Ende November war es wieder einmal für mich soweit und es ging erneut hoch in den Norden, spezieller gesagt nach Island. Dies war bereits meine 6te Reise in den isländischen Winter. Nach all den Reisen lernt man dort eines ganz schnell, plane nicht so viel und nimm dir Zeit. Die Natur ist gandenlos und kümmert sich wenig um Zeitpläne und Wunschziele. Der Süden ist stark bekannt für Stürme mit mächtigen Windböhen, der Osten und der Norden sind die Schneeregionen in Island. Aber was ist mit dem Westen? Der Westen ist hier ganz speziell, hier gibt es nur wenig Schnee und auch weniger Wind als sonst im Land (für isländische Verhältnisse gesehen). Es wundert also nicht, dass gerade hier die Hauptstadt und auch Keflavik mit dem Internationalen Flughafen liegt. Ja man landet nicht immer in Reykjavik auch wenn es auf viele Boarkarten oder Reisebeschreibungen steht, so landet man in Keflavik. Also bei der Autovermietung aufgepasst, sonst kommt schnell eine zusätzlich Taxi bzw. Busfahrt auf einen zu.

IMG_20171121_120556In diesm November war das Wetter wirklich sehr wechselhaft, so kam der erste Schnee des Jahres schon sehr zeitig im Oktober und die Winterstürme auch schon mitte November. Normaler Weise fallen diese nicht stärker aus als unsere Herbststürme in Deutschland aber in diesem Jahr war halt alles anders. So kam ein großer und starker Blizzard auf Island zu und brachte selbst die IMG_20171121_153852Sturmerprobten Isländer dazu lieber etwas mehr zu Hause zu bleiben. Mir boten sich windgeschwindigkeiten mit bis zu 180km/h. Bei diesen Wingeschwindigkeiten ist es auch nicht verwunderlich, dass man lieber drinnen bleibt als nach draußen zu gehen. Als Fotograf reizen mich natürlich die besonderen Wettersituationen. Auch wenn es nicht immer ungefährlich war, habe ich trotzdem immer vesucht Fotos und Videos vom Wetter zu erstellen. Es empfiehlt sich immer die Seiten www.vendur.is und www.road.is zu bebachten, hier werden immer alle Wetterdetails beschrieben und die Vorhersagen gemacht. Straßensperrungen sind im isländischen Winter keine Seltenheit. Zur eigenen Sicherheit daher diese immer vor jeder Tour anschauen und gegebenfalls auch Einheimische befragen.

0F5A1908-1++-psklein2Mein Hauptaugenmerk lag wie immer im Winter auf den Besuch von Eishöhlen, Gletschern und Polarlichtern. Für Polarlichter ist der November besonders gut, da der Tag kurz und die Nächte damit sehr lang sind. Im Schnitt hat man ca. & Stunden Tageslicht. Das bedeutet für alle die Sonnenaufgänge lieben und fotografieren wollen, ausschlafen, frühstücken und dann entspannt nach draußen gehen, ca 10:30Uhr geht dann die Sonne auf. Sonnenuntergang ist dann gegen ca. 16Uhr, diese Zeit muss man nutzen um sich am Tage mit Licht die vielen Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Island bietet hier viele schöne Naturschauspiele, welche aber meist mit vielen Fahrwegen verbunden sind! Als kurzer Tipp, es empfiehlt sich daher auch bei der Autovermietung darauf zu achten alle Kilometer inklusive zu haben. Einmal um die Insel herum bedeutet 2.500 bis 3.500 km. Inklusive sind meist nur 700km. Wegen dem Schnee im Norden empfiehlt es sich auch ein Geländewagen oder SUV zu mieten, welcher etwas höhr liegt.

IMG_20171122_112059Wer sich nicht sicher fühlt, kann in Island auch geführte Touren oder ganze Rundreisen buchen. Diese sind aber nicht sehr günstig aber man bucht dort ein rund um sorglos Paket. Egal was ist oder passiert, der Tourguide kümmert sich. In Island kommt man sehr gut mit Englisch über die Runden. Die isländischen Kinder sprechen mitlerweile ein besseres Englisch als Isländisch. Dies ist auch nicht sehr verwunderlich. Die meisten TV Sender, Zeitungen gibt es nur in Englisch bzw man nutzt hier viel das Britische TV-Programm. Bei 400.000 Einwohner wunder es auch nicht. Die Isländer kommunizieren viel über das Internet wie z.B. Facebook. Dort werden auch die neusten Nachrichten ausgetauscht.

0F5A2709-1++30F5A2709-1++-50F5A2709-1002++0F5A1908-1++-psklein1IMG_20171124_1302520F5A3328-HDR-Bearbeitet-1++-ps-klein

Sachsen 2018 – Der neue Kalender ist da!

Der Kalender für 2018 ist da!

kalender vorschauEr ist endlich da, der Kalender „Sachsen 2018“ in A3 (45x30cm). 12 Hochwertige Bilder aus unter anderem Dresden, Königstein, Pirna, Moritzburg, Görlitz und der Sӓchsischen Schweiz. Die ersten Vorbestellungen sind auch schon auf dem Weg zu den neuen glücklichen Besitzern.

Das Ideale Geschenk für die Familie zu Weihnachten oder auch für die, die keine Wünsche haben und/oder sich nichts wünschen ;-). Bei diesem Kalender wurde höchste Sorgfalt auf Qualität gesetzt und so werde die Fotos auf erstklassigen Premium Papier mit Qualitätsfarben gedruckt.

Zur Bestellung

10-2018 09-2018 06-2018 01-2018

02-2018 03-2018

Planung ist alles?

0F5A0197++-ps-kleinPlanung ist alles oder?

Ich werde immer wieder gefragt wie ich zu meinen Bildern kommen, wie ich meine Touren plane und woher ich weiß, wo, wann die Sonne, der Mond auf- bzw. untergeht. Oder wie ich vorsehersehen kann, ob es Nebel geben wird und wie viel.

wetterDie meisten dieser Informationen sind nicht schwer in der heutigen Zeit zu bekommen. Dank des Internets kann man mit wenigen Klicks nach dem Wetter schauen und sich dort neben den Temperaturen, die wichtigeren Daten für die Fotografie herausziehen wie Wind, Wolken (hohe oder tiefe), Luftdruck, Luftfeuchte oder die Sonnenstunden zur gewünschten Uhrzeit. Wozu sind diese Informationen denn wichtig wenn ich Fotos machen möchte? Reicht hier nicht einfach die Infotmation, ob die Sonne scheint oder nicht?

Am Anfang der Fotografie wünscht sich jeder einen tollen strahlend blauen Himmel aber mit der Zeit distanziert man sich mehr und mehr davon und wünscht sich Wolken um mehr Dynamik in den Bildern zu erzeuchen. Hierfür ist die Inforamtion über die Wolken wichtig, tiefe Wolken verhindern den Blick auf die auf oder untergehende Sonne und sind damit störend. Hohe Wolken hingegen blockieren nicht den Blick auf die Sonne und bieten mehr Details im Bild, mit etwas Glück können sich diese auch durch die Sonne einfärben.

Soll es Nebel sein? Dann sind die Daten vom Luftdruck und der Luftfeuchte wichtig. Je höhr der Luftdruck und die Luftfeuchte, um so wahrscheinlicher ist das auftreten von Nebel. Aber Vorsicht, zu hohe Luftfeuchtigkeit bedeutet auch Regen 😉 So sollte man ruhig auch ein kurzen Blick auf die Regenwahrscheinlichkeit legen.

sonneAll diese Informationen sind aber nur Schall und Rauch wenn man noch nicht weiß wo und was man fotografieren möchte. Das Wetter muss zur jeweiligen Location passen, also am besten immer die Wetterdaten von lokalen Wetterstationen beachten da diese viel genauer sind. Für Nebel sind Standpunkte am besten die höher liegen, da man sonst mitten im Nebel ist und so keine Sicht bekommt auf die Motive. Hat man eine Position auf einem Berg als Beispiel, kann man über den Nebel stehen und hat ihn so vor und unter sich wie ein Meer aus Wasser vom Strand betrachtet. Möchte man den Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang fotografieren, sollte man auch schauen, ob es Hindernisse (Berge, Wälder oder Häuser) gibt, die den Blick auf die Sonne verhindern. Wann genau geht die Sonne unter oder auf an den jeweiligen Standpunkt. Auch für diesen Fragen gibt es im Internet passende Seiten um diese Informationen zu bekommen bzw. auch Apps für das Smartphone.

wegNun wissen wir wann der Sonnenaufgang ist und wie das Wetter an dem Ort ist. Jetzt fehlt nur noch der Plan für die Tour zum Fotostandpunkt. Wo ist der Weg und wie lange brauche ich bis zum Ziel. Diese Fragen kann man einfach beantworten, wenn man das Ziel schon einmal vorab besucht hat. Dies ist die beste und sicherste Methode für die Tour. Hat man nicht die Zeit alle Ziele vorab zu besuchen, sind hier auch Navigationsgeräte, Wanderkarten bzw. Apps sehr hilfreich. Wichtig ist hier, sich immer einen gewissen zeitlichen Puffer zu geben, um sicher und pünktlich am Ort anzukommen. Die bekannteste und einfachste Lösung bietet hier Google Maps, es berechnet schnell die Zeit für die Route bis zum Ziel, zieht dabei Tag, Uhrzeit und Verkehrsaufkommen in die Zeitberechnung mit ein.

Nach all diesen Planungen kann es trotzdem vorkommen und es wird auch vorkommen, dass das Wetter nicht mitspielt oder es nicht alles klappt wie man es sich ausgedacht hat. Hier hilft aber mit der Zeit die Erfahrung, so kann ich mittlerweile sehr gut einschätzen wie das Wetter sich verhalten wird, wohin die Wolken ziehen und ob sich das frühe aufstehen lohnen wird. Eine kleine Empfehlung von mir wäre hier zu euren Bildern sich notizen zu machen wie an diesem Tag das Wetter war, so erstellt man sich mit den Jahren eine großartige Datenbank!

Bei all diesen Planung vergesset aber bitte nicht auch einfach einmal rauszugehen und den Moment zu genießen. Auch ungeplant findet man tolle Fotomotive, die man so nicht gesehen hätte…