Sundowner Fotosession auf Festung Königstein

IMG_2984-1-ps-klein++Sundowner Fotosession auf der Festung Königstein.

Am 24.06.2016 fand nach langer Pause wieder einmal eine Sundowner bzw. Sonnenuntergangs- Fotoveranstaltung statt. Die Festung lud dazu einige Fotografen ein aus der region ein.

Auch ich durfte wieder mit dabei sein. Mein Ziel war es diesmal neue Motive zu finden und fotografisch festzuhalten. Durch die vielen Besuche von mir auf der Festung und auch durch die „Early Bird Fotosession“ konnte ich schon sehr viele Motive ablichten. Nun sollten auch die kleinen Motive gefunden werden. Um 19Uhr trafen wir uns am oberen Parkplatz der Festung und liefen gemeinsam hoch. Im Schatten der Georgenburg wurde kurz das schwere Gepäck abgestellt und noch einmal Wasser getankt, immerhin waren es an diesem Tag gute 30°C und pralle Sonne. Anschließend ging es zu der ersten Fotorunde über das Plateau der Festung.

Kurz vor 21Uhr trafen wir uns noch einmal kurz alle um einen kleinen Sundowner zu uns zu nehmen, kurz nachgedacht war der Sekt mit dem schönen Glas zu schade zum trinken und wurde kurzer Hand zum Fotomotiv umfunktioniert. Gegen 21:21Uhr ging dann die Sonne als riesiger Feuerball am Horizont nahe des Fernsehturms von Dresden unter.

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Festung Königstein – Winter Early Bird

IMG_9720-1Die Festung Königstein lud am 03.03.16 eine kleine Gruppe ausgewählter Fotografen zu der ersten Early Bird on Snow (Frühaufsteher Fotoveranstaltung im Schnee) auf die Festung ein.

Zu Beginn der Woche standen alle Zeichen gut für tolle neue Winterfotos auf der Festung. Toller Neuschnee war gefallen und knappe Temperaturen um die 0°C ließen einen Versuch zu. Zudem war nur ein leicht bedeckter Himmel vorhergesagt, was zudem noch einen schönen Sonnenaufgang geben könnte. Leider schlug das Wetter schon ein Tag später völlig um und ließ den Schnee in windeseile schmelzen. Einen weiteren Tag später wusste der Wetterdienst auch nichts mehr von einem nur leicht bedeckten Himmel und sagte einen geschlossene Wolkendecke vorraus.

Getreu dem Motto: „Irgendwas geht immer.“ zog es mich trotzdem um 4Uhr früh aus dem Bett und machte mich kurz darauf auch auf den Weg zur Festung nach Königstein. Zu dieser Uhrzeit bedeutet dies von Dresden aus, eine Fahrt mit dem Auto von ca. 40min. Oben an der Festung warteten auch schon ein paar bekannte Gesichter und so machten wir uns dann zusammen auf den Weg nach ganz Oben aufs Plateau – Standesgemäß um diese Zeit natürlich mit dem Fahrstuhl ;-). Oben angekommen sah man plötzlich die Festung wie eine Insel im Nebelmeer liegen, die immer wieder von Nebelwellen überrollt wurde. Dies ist ein wunderschönes Naturschauspiel und lässt einen das frühe Aufstehen sehr schnell vergessen.

Leider bestätigte sich auch das mit der Wolkendecke, welche sich noch vor dem Sonnenaufgang über die Festung Königstein zog. Also nun doch denkbar schlechte Bedingungen um Fotos zu machen, zu viel Nebel, keine Sonne, kein Schnee und viel zu dichte Wolken. Nun nach Hause fahren und alles war umsonst?

Quatsch, kein Weg ist vergebens. Es wird das genutzt, was Mutter Natur einem bietet. In diesem Fall entstanden leicht mystische Bilder von der Festung und vom naheliegenden Lilienstein. Gelohnt hat es sich also wieder einmal auch wenn es anders kam als erwartet.

Ein Dank geht hier noch einmal an das Team der Festung Königstein für die Einladung.

Schloss Kuckuckstein

IMG_9705-1++-ps-kleinSchloss Kuckuckstein in Liebstadt

Das Schloss wurde auf einem Felsvorsprung (380 m ü. NN) über dem Flusstal der Seidewitz erbaut. Der Grund für den Bau des Schlosses lag in der Kontrolle des Handelsweges vom Elbtal über das Osterzgebirge nach Böhmen (Kulmer Steig)

Das Schloss wurde urkundlich erstmals im Zusammenhang mit der Belehnung von Günther & Heinrich von Bünau durch Friedrich den Jüngeren (Landgraf von Thüringen und Markgraf von Meissen) am 4. September 1410 erwähnt.

Ralph Neunteufel offerierte mit 155.000 Euro das für den Stadtrat ausschlaggebende höchste Kaufgebot, so dass am 4. Juli 2006 der des Schlosses an den Österreicher beschlossen wurde. Sein Nutzungskonzept sah – nach der Sanierung – eine öffentliche wie private Nutzung des Schlosses vor. Saniert wurde die Burg jedoch bislang kaum und der Bestand der so malerischen wie trutzigen Anlage gibt Anlass zur Sorge.IMG_9670-1++-ps-klein

Die Besichtigung des Schloss ist ohne Gruppenanmeldung nur an wenigen Tagen im Jahr möglich. Der Eintritt dafür kostet 4€ pro Person. Neben der Besichtigung ist es auch möglich durch sich zu Trauen und zu Feiern.

Übriegens wurden hier auch teile vom Märchen „Schneeweißchen und Rosenrot“ gedreht.