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	<title>kamera Archive - srose-fotografie.de</title>
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		<title>Welche Kamera als Einstiegskamera?</title>
		<link>https://srose-fotografie.de/welche-kamera-als-einstiegskamera/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sebastian.rose]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2021 20:22:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Einstiegskamera soll ich mir kaufen? Als Fotograf bin ich selbst in vielen Fotogruppen, gebe Fotokurse. Hier bekomme ich immer und überall wieder dieselbe Frage gestellt: „Welche Einstiegskamera soll ich mir kaufen?“ Diese Frage endet in vielen Fotogruppen oder bei ambitionierte Hobbyfotografen meist in einem Chaos. Man ist seinem Ziel der ersten eigenen Kamera nicht ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Welche Einstiegskamera soll ich mir kaufen?</h3>
<p>Als Fotograf bin ich selbst in vielen Fotogruppen, gebe Fotokurse. Hier bekomme ich immer und überall wieder dieselbe Frage gestellt: „Welche Einstiegskamera soll ich mir kaufen?“</p>
<p>Diese Frage endet in vielen Fotogruppen oder bei ambitionierte Hobbyfotografen meist in einem Chaos. Man ist seinem Ziel der ersten eigenen Kamera nicht nähergekommen, vielleicht sogar im Gegenteil. Durch die vielen Antworten ist man mehr verunsichert und gibt es keine Einstiegskamera? Denn die meisten werden euch die Kamera und das System empfehlen, welches sie selbst benutzen – egal ob es ein Profi oder ein Hobbyfotograf ist.</p>
<p><strong>Bevor du also die Kamera Frage stellst</strong></p>
<p>Überlege dir vorab Antworten für folgende Fragen, denn diese beschreiben deine Wünsche und Anforderungen viel genauer und sorgen für ein gezielteres Angebot.</p>
<ul>
<li>Was ist dein Budget?</li>
<li>Was will ich damit fotografieren?</li>
<li>Welchen Anspruch habe ich?</li>
<li>Wie oft werde ich sie vielleicht nutzen?</li>
<li>Interessiert mich die Technik oder soll alles einfach funktionieren?</li>
<li>Soll die Kamera Wechselobjektive haben?</li>
</ul>
<p>Achte sehr auf den ersten und den letzten Punkt. Beim Kauf einer Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven wirst du nie bei nur einem Objektiv bleiben.Früher oder später kommen weitere Objektive hinzu. Je nach Einsatzgebiet und Anforderungen kosten einzelne Objektive von einigen hundert Euro bis zu einigen tausend Euro. Hier sind es meist 3-4 Objektive die man benötigt (Portraitlinse: 50 mm, Weitwinkelobjektiv: 15-30 mm, Mittelzoom: 24-70 mm und Teleobjektiv: 70-200 mm).</p>
<p>Sind diese Summen für dich abschreckend, dann ist der Bereich der Bridgekameras für dich vielleicht ganz interessant. Diese Kameras haben ein festes Objektiv und decken in der Regel die meisten Bereiche der oben genannten Objektive ab. Die Kosten für eine solche Kamera beginnen bei rund 300 Euro bis 1000 Euro (natürlich gibt es auch noch höherwertigere Modelle).</p>
<p><strong>Bewertungen und Erfahrungen</strong></p>
<p>Es schadet auch nie nach Bewertungen im Internet zu schauen. Das Internet vergisst nie und man findet zu absolut jedem Gerät bzw. Model einen Testbericht und Erfahrungen. Ein netter Nebeneffekt, denn man kann gleich Preise einsehen und vergleichen. Doch vergiss bei deiner Suche im Netz nicht das Fachgeschäft vor Ort. Diese Händler haben Jahre oder teilweise sogar Jahrzehnte lange Erfahrungen.</p>
<p>Der Vorteil vor Ort, du kannst alles anfassen und ausprobieren. Gerade beim Ausprobieren merkt man selbst schnell ob die Kamera gut in meine Hände passt. Ihr würdet auch nie ein Pullover kaufen der viel zu klein oder viel zu groß ist, oder? Denn ihr probiert ihn vorher an.</p>
<p>Auch beim Gewicht der Kameras gibt es sehr große Unterschiede. Hier gibt es Spiegelreflexkameras und Systemkameras. Kurz und einfach beschrieben sind die Spiegelreflexkameras die klassischen Kameras der Fotografen, aber über die Jahre haben diese sich weiterentwickelt und wurden kleiner und leichter. Dabei hat sich die Kamera aber sehr verändert und es entstanden die spiegellosen Systemkameras.</p>
<p>Bei Systemkameras fehlt nicht nur der Spiegel und folglich der Spiegelkasten, sondern auch der klassische optische Sucher. Diese Komponenten wurden gegen digitale Bausteine ausgetauscht und aufgrund ihrer Bauweise etwas kompakter und leichter als Spiegelreflexkameras.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Frage Freunde und Bekannte</strong></p>
<p>Vielleicht hast du sogar in deiner Familie jemanden der gerne fotografiert und auf den Familienfeiern seine Kamera immer mitbringt. Glaubt mir, jeder Fotograf spricht gerne über Kameras. Hier kannst du ebenfalls die Kamera einmal in die Hand nehmen und vielleicht auch einmal unter Anleitung ein paar Fotos machen. Kommt für dich eine solche Kamera in Frage? Wenn ja, schaue nach seinem System, vielleicht kann man sich hier gegenseitig aushelfen und oder auch Objektive tauschen, ausprobieren bzw. leihen.</p>
<p><strong>Gebrauchtes Equipment</strong></p>
<p>Bist du dir vielleicht noch nicht sicher ob die Fotografie etwas generell für dich ist? Vielleicht kannst du dir eine Kamera bei Freunden ausleihen oder du schaust zu Beginn bei gebrauchten Modellen nach. Hier sind die Plattformen von Ebay Kleinanzeigen bis hin zu ReBuy zu empfehlen. Achte aber z.B. bei Ebay Kleinanzeigen darauf, dass alles funktioniert, gut aussieht und du die Kamera vor dem Kauf auch kurz ausprobieren kannst. Ein ehrlicher Händler wird dir dies nie verweigern. Bei ReBuy gibt es sogar Garantie auf die gebrauchte Ware!</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Wie immer im Leben kann man viel und wenig Geld ausgeben. Es ist immer nur die Frage wie sinnvoll es ist. Eine Kamera die gut zu deinen Bedürfnissen passt, ist somit auch eine gute Einstiegskamera für dich. Das Logo vom Hersteller auf der Kamera spielt hier nur eine untergeordnete Rolle. Fangt langsam an und schaut ob die Fotografie etwas für euch ist. Rom wurde ja bekanntlich auch nicht an einem Tag erbaut. Schreibt mir eure Fragen und ich versuche euch gerne zu beraten.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von den genannten Firmen, Seiten oder Firmen im Text bekomme ich kein Geld oder andere Zuwendungen. Es handelt sich hier nur um meine persönliche Erfahrung.</p>
<p>Mein Einstieg in die digitale Fotografie verlief über sehr viele Kameramodell. Von der Canon EOS 550D über die Canon EOS 700D, Canon EOS 70D, Canon EOS 7D, Canon EOS 6D Mark I, Canon EOS 5D Mark III und Mark IV bis hin zur Canon EOS R.</p>
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		<title>Der Objektiv-Einstieg</title>
		<link>https://srose-fotografie.de/objektive-der-einstieg/</link>
					<comments>https://srose-fotografie.de/objektive-der-einstieg/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[sebastian.rose]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2020 08:32:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder erreichen mich viele Nachrichten per E-Mail oder über die Sozialen Medien. Diese beantworte ich immer sehr gerne, deshalb hat es mich bekräftig dieses Thema in meinem Blog zu behandeln. Bevor ich euch nun die ersten Objektive empfehle, gibt es aber zuvor wichtige Dinge, die es zu beachten gilt. Der Anschluss Das erste und ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Immer wieder erreichen mich viele Nachrichten per E-Mail oder über die Sozialen Medien. Diese beantworte ich immer sehr gerne, deshalb hat es mich bekräftig dieses Thema in meinem Blog zu behandeln. Bevor ich euch nun die ersten Objektive empfehle, gibt es aber zuvor wichtige Dinge, die es zu beachten gilt.</p>



<p><strong>Der Anschluss</strong></p>



<p>Das erste und wichtigste ist der Objektivanschluss deiner Kamera bzw. deines Kamerasystems. Jeder Hersteller hat sein eigenen Objektivanschluss / Objektivbajonett oder auch Mount (Englisch: montieren oder anbringen) genannt, entwickelt.</p>



<p><strong>Canon:</strong></p>



<p>Canon hat seit 1987 das sogenannte EF-Bajonett, dieses unterteilt sich weiter in  EF, EF-S und EF-M. Seit 2018 hat Canon ein weiteres Bajonett für seine neue EOS-R-Kamera entwickelt (spiegelloses Vollformatsystem), das sogenannte RF-Bajonett. <strong>Das EF-M Bajonett</strong> (M = mirrorless also spiegellos) ist der neuste Anschluss bei Canon und gehört zu den neuen spiegellosen Kameras. <strong>Das EF-Bajonett</strong> ist der klassische Anschluss für Canon Vollformatkameras (z.B. Canon EOS 6D oder 5D). Dieses Bajonett passt allerdings technisch auch auf die APS-C Kameras wie der Canon EOS 800D. </p>



<p><strong>Das EF-S-Bajonett </strong>ist der Anschluss für Canon APS-C Kameras. Objektive mit diesem Anschluss passen zwar auch rein technisch auf den EF-Anschluss, aber an einer Vollformatkamera bekommt man dann nur den Ausschnitt eines APS-C Sensors. Noch gravierender ist, dass ein paar Objektive (insbesondere Ultra-Weitwinkel) manchmal weit nach hinten reichende Linsen besitzen, welche bei einem Anschluss an einer Vollformatkamera den Spiegel beschädigen kann. Dies ist der Grund warum Canon hier manche APS-C Objektive an Vollformatkameras mechanisch unterbindet. <strong>Das RF-Bajonett</strong> ist der aktuelle Anschluss für die Canon Systemkameras der R-Reihe. Die Information zwischen Kamera und Objektiv wird ausschließlich digital übertragen. Objektive der EF / EF-S Reihe können mittels Adapter an einer EOS R angeschlossen werden, umgekehrt ist dies nicht möglich. Das EF-M-Bajonett ist komplett inkompatibel.</p>



<p><strong>Nikon:</strong></p>



<p>Das <strong>F-Bajonett</strong> ist der universelle Objektivanschluss bei Nikon. Es dient dem Anschluss von Objektiven an analoge oder digitale Spiegelreflexkameras seit dem Jahr 1959. Aber ältere FX Objektive passen unter anderem nicht an die neuen Nikon APS-C Modelle wie z.B. der D5000. 2018 brachte Nikon, ähnlich wie Canon, ein komplett neues <strong>Z-Bajonett</strong> für spiegellose Kameras heraus. Dieses Bajonett ist aber völlig inkompatibel zu allen alten Bajonetten von Nikon.</p>



<p><strong>Fuji:</strong></p>



<p>Für die Kameras der X-Serie hat Fujifilm ein eigenes digitales Kamerasystem mit entsprechendem Objektivanschluss entworfen, dieser Anschluss wird als X-Bajonett bezeichnet wird. Dieses ist ausschließlich für APS-C Kameras gedacht.</p>



<p><strong>Sony:</strong></p>



<p>Sony hat zwei völlig zueinander inkompatible Anschlüsse. Das <strong>A-Bajonett</strong> (Minolta-AF-Objektive) und das <strong>E/EF-Bajonett</strong>. Sony bietet Adapter zur Anpassung vom A-Mount zu dem E-Mount. Dies ist an sich sehr Kundenorientiert aber auch hier liegt der Teufel im Detail. Metallringe schließen Objektive nur an die Kamera an, aber erlauben jedoch keine Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv. So muss man bei diesen Adaptern auch manuell fokussieren. Selbst die teuren elektronischen Adapter bieten nicht dieselbe Leistung wie das passende Objektiv. In vielen Fällen kommt es zu längeren Autofokuszeiten, manchmal zu Problemen beim Scharfstellen. Sony räumte gegenüber dem amerikanischen Fotofachmagazin DPReview auch ein, dass keiner seiner Adapter &#8211; weder bei Fremdobjektiven noch bei seinen eigenen A-Bajonett-Objektiven den Augen-Autofokus noch die Motivverfolgung unterstützen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Olympus/Panasonic:</strong></p>



<p><strong>Micro Four Thirds</strong> (kurz: MFT) bezeichnet einen im Wesentlichen von den Unternehmen Panasonic und Olympus entwickelten Anschluss für spiegellose Systemkameras. Es ist ein offener und abgestimmter Standard für Systemkomponenten wie zum Beispiel Objektivanschlüsse.</p>



<p><strong>Die Brennweite und Crop Faktor</strong></p>



<p>Der zweite wichtige Punkt ist die Brennweite in Zusammenhang mit dem Crop-Faktor (Crop = Englisch beschneiden). Der Begriff der Brennweite geht zurück in die Frühzeit der Optik. Damals unterschied man Linsen unter anderem durch den Abstand, welcher nötig war, damit die Linse ein punktförmiges Abbild der Sonne auf ein (brennbares) Objekt warf. Der Abstand zwischen Linse und diesem Brennpunkt war dann die Brennweite. Heute nutzt man zur Bestimmung der Brennweite nicht mehr die Sonne, aber die Begriffe sind die gleichen geblieben.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/crop-faktor-jpg-1024x748.jpg" alt="" class="wp-image-2886"/><figcaption class="wp-element-caption">Der Cropfaktor von APS-C Kameras</figcaption></figure>



<p>Du kaufst dir ein 50mm Objektiv und stellst fest, dass du doch keinen Bildausschnitt von 50mm hast, sondern rund 80mm. Wie kommt das? APS-C Kameras haben einen kleineren Sensor als Vollformat Kameras. Das bedeutet wiederum, dass deine Kamera einen Crop-Faktor hat. Nikon- (z.B. D3500/D5600/D7500)  und Sony-Kameras (α6000/α5000) mit APS-C-Sensor haben einen Crop-Faktor von 1.5, Canon-Kameras (z.B. 2000D/800D/80D) mit APS-C-Sensor einen Crop-Faktor von 1.6. Um euch noch weiter zu verwirren gibt es seit 2008 noch ein weiteres System, das sogenannte Micro Four Thirds (Olympus und Panasonic). Hier beträgt der Crop-Faktor 2.0! </p>



<p>Achte zudem auf die Brennweite: Kleine Brennweiten (z.B. 16mm oder 24mm) zeigen viel meiner Umgebung und heißen daher auch Weitwinkel oder Ultraweitwinkel, große Brennweiten (z.B. 200mm) holen entfernte Objekte nah an mich heran und heißen auch Tele. Ein weiterer Begriff bei Brennweiten stellen die Fish-Eye Objektive. Diese haben das typische Fischaugen Format und haben meist Brennweiten von 8mm bis 10mm. Ein großer Nachteil dieser Objektive sind die stürzenden Linien, besonders am Rand des Bildes.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p><strong>Lichtstärke </strong></p>



<p>Sie ist das größte mögliche Verhältnis zwischen Blendenöffnung und Brennweite – je kleiner die Zahl (z.B. f1.4), desto mehr Licht fällt auf meinen Sensor in der Kamera. Als Beispiel steht die Bezeichnung 50mm 1:1.4 für die verfügbare Blendenöffnung des Objektives. Dies wird auch mit dem Begriff Lichtstärke bezeichnet. Je kleiner die Zahlen hinter dem Doppelpunkt, desto mehr Licht kann maximal durch das Objektiv auf den Sensor der Kamera einfallen. Bei sogenannten Reisezoom Objektiven wie das „Sigma 18-300 mm F3.5-6.3“ bezieht sich die Blendenzahl 3.5 auf die kleinste Blende des Objektives bei der kürzesten Brennweite von 18mm. Die Blendenzahl 6.3 auf die kleinste Blende des Objektivs bei der längsten Brennweite von 300mm. Je kleiner die Blendenzahl, desto offener die Blende. Je größer die Blendenzahl, desto geschlossener.</p>



<p>Objektiv<img decoding="async" width="150" height="225" class="wp-image-2888" style="width: 150px;" src="https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/655A3781-50mm-freigestellt-scaled.jpg" alt="" srcset="https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/655A3781-50mm-freigestellt-scaled.jpg 1707w, https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/655A3781-50mm-freigestellt-scaled-600x900.jpg 600w, https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/655A3781-50mm-freigestellt-scaled-1200x1800.jpg 1200w, https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/655A3781-50mm-freigestellt-scaled-353x530.jpg 353w, https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/655A3781-50mm-freigestellt-scaled-683x1024.jpg 683w, https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/655A3781-50mm-freigestellt-scaled-100x150.jpg 100w, https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/655A3781-50mm-freigestellt-scaled-768x1152.jpg 768w, https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/655A3781-50mm-freigestellt-scaled-1024x1536.jpg 1024w, https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/655A3781-50mm-freigestellt-scaled-1366x2048.jpg 1366w, https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/655A3781-50mm-freigestellt-scaled-500x750.jpg 500w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>



<p>&nbsp;</p>



<p><strong>Naheinstellgrenze </strong></p>



<p>Die minimale Fokusdistanz oder auch Naheinstellgrenze ist der Mindestabstand, den du zu deinem Motiv (von der Frontlinse des Objektivs aus gesehen) haben musst, um es scharf ablichten zu können. Wichtig ist dies besonders in der Makrofotografie.</p>



<p><strong>Objektive für Einsteiger</strong></p>



<p><strong>Canon</strong></p>



<p>Normal kauft man mit der ersten Spiegelreflexkamera ein Standard Kit Objektiv (EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS STM) gleich mit. Zu Beginn reicht dies vollkommen aus. Mit der Zeit steigen die eigenen Ansprüche und somit auch die Ansprüche an das Objektiv. Als Ersatz für das Standard-Kit Objektiv empfehle ich das Sigma AF 17-50mm f2.8 EX DC OS HSM (ca. 250€). Ein sehr guter Allrounder für unter 400€ wäre das Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS STM. </p>



<p>Zum Fotografieren von Landschaften wäre eine sinnvolle Erweiterung ein Weitwinkelobjektiv (z.B. Sigma EX 10-20mm F/3,5). Wer es einfacher mag, dem empfehle ich den Kauf eines Reisezoom Objektives wie z.B. das Sigma 18-300 mm F3.5-6.3 DC Makro OS HSM. Hier hat man eine Brennweite von 18 mm bis 300 mm in einem einzigen Objektiv. Aber man muss auch hier Abstriche hinnehmen, wie z.B. bei der Auflösung oder der Schärfe. Als Einstieg rate ich vom Kauf einer Festbrennweite ab. Im späteren Verlauf der Fotografie haben sie ihre Vorteile, aber wie der Name sagt, besitzen sie nur eine feste Brennweite. Ihr Vorteil ist aber ihre Lichtstärke. Der Klassiker ist hier das 50mm Canon EF 50mm f/1.8 STM für rund 120€.</p>



<p><strong>Sony</strong></p>



<p>Wer sich für das System von Sony entschieden hat, wird schnell feststellen, dass es keine wirklich günstigen Objektive zum Einstieg gibt. Neben dem Kitobjektiv (18-55 mm, F3.5-5.6) empfehle ich als universal Objektiv zum Einstieg das 18-135mm f/3.5-5.6 (530€). Bei den Weitwinkelobjektiven sieht es im preisgünstigen Segment sehr schwierig aus. Hier kann man sich entscheiden zwischen einem günstigen 20mm f2.8 für 299€ oder dem 10-18mm f4 für schon stolze 690€. Eine günstige Festbrennweite für z.B. Portraits wäre auch hier das 50mm f1.8 (188€). Wer bei Sony etwas offen ist, dem empfehle ich auch den Blick zu Tamron oder Sigma.</p>



<p><strong>Nikon</strong></p>



<p>Das Nikon Objektivportfolio ist riesig und wie bei Canon kann man das System mit Objektiven von Sigma und Tamron erweitern. Neben dem Kitobjektiv (18-55 mm, F3.5-5.6) empfehle ich als Reisezoom das 18-300mm f/3.5-6.3 (540€). Bei den Weitwinkelobjektiven im preisgünstigen Segment gibt es für 280€ das 10-20mm f.5-5.6. Als Ersatz für das Standard-Kit Objektiv empfehle ich das Sigma AF 17-50mm f2.8 EX DC OS HSM (ca. 295€). Die klassische 50mm f1.8 Festbrennweite für z.B. Portraits gibt es für rund 200€.</p>



<p><strong>Olympus / Panasonic</strong></p>



<p>Grundsätzlich sind alle Micro Four Thirds Objektive kompatibel an den Kameras von Olympus und Panasonic. Die Objektive gibt es häufig ähnlich sowohl von Olympus als auch von Panasonic. Aber Achtung: Objektive von Olympus haben meist keinen eigenen Bildstabilisator. Dies liegt daran, dass in Olympus-Kameras bereits einen Bildstabilisator verbaut ist. Bei Panasonic ist das nicht immer der Fall und so sind den Objektive von Panasonic oft Bildstabilisatoren integriert. Objektive von Tamron oder Sigma mit MFT-Anschluss kannst du bedenkenlos nutzen. Meine Empfehlung im Reisezoombereich wäre das 14-140mm f3.5-5.6 für 599€, als Festbrennweite empfehle ich das 45mm f1.8 für 260€ oder das 25mm f1.4 (Crop-Faktor berechnet 50mm) für 450€.</p>



<p><strong>Fuji</strong></p>



<p>Wer bei Fujifilm günstige Objektive mit Zoom sucht wird leider komplett enttäuscht. Das eigene Sortiment ist sehr dünn aufgestellt und man bekommt mehr Festbrennweiten. Hier kann ich daher nur das 18-135mm f3.5-5.6 für 769€ empfehlen oder das 35mm f2.0 für 199€. Um das Portfolio etwas zu verbessern lohnt sich vielleicht auch der Blick bei den Firmen Meike, Zeiss und 7Artisans.</p>



<p><strong>Reinigung von Objektiven</strong></p>



<p>Reinige deine Objektive regelmäßig, um Bildfehler durch Schmutz auf den Linsen zu vermeiden. Für den groben Schmutz kannst du einen feinen Pinsel oder einen Blasebalg nutzen. Das Gehäuse kannst du mit einem normalen Mikrofasertuch abwischen und auch reinigen. Schmutz im Filtergewinde entfernt man am besten mit einem Wattestäbchen. Die Frontlinse reinigt man mit einem sauberen Mikrofasertuch oder einem Reinigungsstift.<img decoding="async" width="150" height="71" class="wp-image-2887" style="width: 150px;" src="https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/stift_online-scaled.jpg" alt="" srcset="https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/stift_online-scaled.jpg 2560w, https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/stift_online-scaled-600x286.jpg 600w, https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/stift_online-scaled-1200x572.jpg 1200w, https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/stift_online-scaled-530x253.jpg 530w, https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/stift_online-scaled-1024x488.jpg 1024w, https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/stift_online-scaled-150x71.jpg 150w, https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/stift_online-scaled-768x366.jpg 768w, https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/stift_online-scaled-1536x732.jpg 1536w, https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/stift_online-scaled-2048x976.jpg 2048w, https://srose-fotografie.de/wp-content/uploads/2020/04/stift_online-scaled-500x238.jpg 500w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>



<p></p>



<p><strong>Die Lagerung von Objektiven</strong></p>



<p>Hier hat so jeder seine Vorlieben. Es ist aber egal ob sie stehend oder liegend gelagert werden. Objektive sollten aber immer Trocken und bei Raumtemperatur gelagert werden. Nach Möglichkeit auch immer Staubgeschützt in einem Objektivköcher oder in einer Kameratasche bzw. Rucksack.</p>



<p>All diese Empfehlungen beruhen auf meinen eigenen Erfahrungen oder denen meiner Kollegen. Von den jeweiligen Firmen bekomme ich kein Geld und auch sonst keine Unterstützung für diesen Bericht. Bei weiteren Fragen schreibt mir gerne hier: <a href="https://srose-fotografie.de/kontakt/">Kontakt</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://srose-fotografie.de/objektive-der-einstieg/">Der Objektiv-Einstieg</a> erschien zuerst auf <a href="https://srose-fotografie.de">srose-fotografie.de</a>.</p>
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