Ein Portraitshooting aus Sicht des Models

Vor einigen Wochen habe ich eine sehr schöne und auch ausführliche Bewertung für ein Portraitshooting bekommen. Dies hat mich wirklich sehr gefreut und daher möchte ich euch diese gerne zeigen.

„Auf Instagram bin ich auf Sebastian aufmerksam geworden. Ich dachte mir, es wäre vielleicht schön auch mal professionelle Bilder von sich selbst zu haben. Ich stelle mir ein Bild von mir in einem Feld vor. Tja, was trägt man zu so einem Portraitshooting. Ein schöner Kontrast zu gelb wäre ja ganz schön. Also entschied ich mich für ein rotes Kleid. Wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, ist man vor so einem Termin schon etwas aufgeregt. Wie schminke ich mich, wie trage ich meine Haare?! All diese Fragen besprach ich vorab mit Sebastian. Er hat mir auch gleich am Telefon seine Ideen beschrieben und empfahl mir welches Make-Up passen würde. An der Location angekommen, begrüßte mich Sebastian ganz freundlich.

Er war gut ausgestattet mit seiner Kamera, Stativ und einem professionellen Blitz. Vor dem Shooting besprachen wir noch einmal kurze meine Vorstellungen und Wünsche, die ich hatte. Und dann ging es auch schon los. Er stellte mich kurzerhand an den Rand des Feldes in eine herrliche Blütenpracht. Anfangs war ich noch etwas verunsichert, wie man und wo man nun hinschaut. Schnell merkte ich, dass er mir sehr gute Tipps gab, wie ich welche Pose anwenden kann. Durch seine lockere und freundliche Art, fühlte ich mich nicht unwohl, obwohl ich völlig unerfahren war. Wir probierten viele tolle Posen aus und er zeigte mir auch zwischendurch erste Ergebnisse auf der Kamera (was ich übrigens sehr cool fand). Im Ergebnis kann ich sagen, dass ich absolut glücklich bin mit den Bildern, denn sie wirken nicht gestellt und spiegeln die gute Laune am Set wieder. Vielen Dank!“

Kurz erklärt

Um meinen Kunden und Modellen die Angst vor der Kamera zu nehmen, erkläre ich immer gerne was ich mache, welche Posen es gibt und welche Pose zu jemanden passt. Hierbei zeige ich die Posen direkt an mir. Auch zeige ich euch immer wieder Bilder auf meiner Kamera und bespreche die Ergebnisse.

Nach einem Portraitshooting bekommt Ihr dann die Originalfotos per Downloadlink direkt nach Hause. Hier könnt ihr euch eure Favoriten aussuchen, welche ich dann noch zusätzlich bearbeite. Diese erhaltet ihr in Farbe und Schwarz/Weiß. Die bearbeiteten Bilder stehen euch dann ebenfalls nach der Bearbeitung zum Download bereit.

Schaut doch einfach einmal vorbei: Portraitbilder oder auf Instagram

Fotokalender Sachsen 2021

Sachsen Fotokalender 2021

Nun ist er endlich da, der Fotokalender Sachsen 2021. Auch für diesen Fotokalender zog es mich wieder quer durch Sachsen. So kamen wieder spannende Motive aus unter anderem Dresden, Pirna, Bautzen, Moritzburg, Schwarzenberg, Radebeul, Grimma und der Sӓchsischen Schweiz zusammen. Hier werden klassische Blicke und Motive mit vielleicht für Sie noch unbekannte Motive vereint. Haben Sie alle Orte und Motive erkannt?

Besonderen Wert legte ich hierbei wie immer auf die Qualität, angefangen beim Papier bis hin zu den speziellen Farben, welche langlebig und brillant sind.


Fotokalender Format: A3 Quer 30 cm x 45 cm
Papier: 250g/m² Bilddruckpapier (Premium – Matt)
Ringbindung: Silber

Auch den sozialen Charakter möchte ich mit diesem Fotokalender beibehalten. Mit jeden verkauften Kalender spende ich einen Teil der Einnahmen für ein soziales Kinderprojekt in Dresden. Für Ihre Hilfe möchte ich mich daher schon jetzt bedanken, denn ohne Sie wäre dies nicht möglich.

In den nächsten Tage werde ich immer ein Kalenderblatt auf meinen Kanälen (Facebook + Instagram) vorstellen, seien Sie gespannt.

Preis: 20,00€

Kostenloser Versand in Dresden sonst 4,99€ innerhalb von Deutschland (Festland).

Kalenderbestellung hier klicken

Hochzeitreportage

Dekoshooting Hochzeit

Der schönste Tag

Ein Tag voller Freude, Emotionen und die liebsten Menschen um uns herum – so wünschen wir uns alle unsere Hochzeit. An diesen Tag geht es um euch und eure Liebe. All diese tollen Momente und Emotionen dokumentiere ich gerne für euch und halte sie für die Ewigkeit fest. Dies mache ich mit viel Erfahrung, Liebe zum Detail und Freude. So habe ich von Beginn an stets ein offenes Ohr für euch, denn jede Liebe ist individuell und besonders. Meine Fotoreportagen folgen keinem Trend sondern erzählen eure Liebesgeschichte. Doch wie sieht eine solche Reportage aus?

Ausführliches Vorgespräch

Damit ich mich perfekt auf eure Wünsche einstellen kann, freue ich mich Sie persönlich vorab kennenzulernen. Dies gestaltet sich am besten ganz in Ruhe bei einem Kaffee oder in einem Telefongespräch. So kann ich mich auf Ihre Wünsche einstellen, Ihnen gerne Tipps geben, meine Erfahrungen mit Ihnen teilen und Ihnen somit ein individuelles Angebot unterbreiten. Perfekt um Sie von mir und meiner Arbeit zu überzeugen, ist ein Shooting zum Kennenlernen. Diese Bilder eignen sich dann auch für Ihre Einladungskarten.

Get Ready

Get ready bei einer Hochzeit

An diesemTag soll alles stimmen. Sei es das Kleid, der Anzug, das Make-Up, die Haare oder die Schuhe. Wäre es nicht schön, wenn auch diese Momente festgehalten werden? Hier dokumentiere all diese Schritte bis hin zum perfekten Look. Auch Ihre Accessoires verdienen es abgelichtet zu werden. Die Stimmung ist meist ausgelassen, was wirklich tolle Fotos ergibt.  Das Kleid sitzt, die Schuhe sind angezogen, der Schleier gesteckt – nun geht der Tag als Braut weiter. Noch ein schönes Foto geschossen bevor es zur Trauung geht.

Trauung

Trauung im Fasanenschlösschen

Ob in der Kirche oder in einem Standesamt, ich begleite Sie gerne und dokumentiere für Sie diesen Teil der Hochzeit. Dabei halte ich die Freudentränen, das Lächeln und all diese schönen Emotionen von Ihnen und Ihren Gästen fotografisch fest. Ich begleite Sie hier von der Ankunft am Standesamt bzw. der Kirche bis hin zu den letzten Gratulationen oder dem Gruppenfoto mit der Hochzeitsgesellschaft.

Paarshooting

Endlich Zeit zu Zweit. Nach all den ganzen aufregenden und emotionalen Ereignissen der letzten Stunden dürfen natürlich die Bilder zu Zweit und mit den Kindern nicht fehlen. Diese Zeit soll so genutzt werden, dass ganz nebenbei an den schönsten Ecken Ihrer Trauung und Feier Bilder entstehen, in denen Sie optimal in Szene gesetzt werden. In dieser Zeit können Sie wieder ein klein wenig zur Ruhe kommen und den Moment nutzen um allen Ihren Gefühlen einmal freien Lauf zu lassen. Dazu gibt es jede Menge Spaß und auch genug Raum für eure Ideen und Wünsche.

Feier und Abendveranstaltung

Ob Tortenanschnitt, die Gestaltung des Abends oder die witzigen Spiele und Überraschungen die Ihre Gäste vorbereitet haben, um dem Brautpaar den Abend zu versüßen. Wer hat die Hand beim Tortenanschnitt oben? Wie lief der Hochzeitstanz, wer hat eigentlich den Brautstrauß gefangen und wie war eigentlich das Feuerwerk, die Feuershow oder die Showeinlage. So viele Fragen. Doch zum Glück wurden auch diese Momente in vielen lustigen, emotionalen und vor allem einmaligen Bildern festgehalten und machen damit den ganzen Tag komplett und unvergesslich. Auch ungestellte und spontane Schnappschüsse halten viele Momente fest.

Fotos und Onlinegalerie

In jedem meiner Pakete ist eine passwortgeschützte Online-Galerie sowie ein USB-Stick mit den schönsten Hochzeitsbilder inklusive. Den Link können Sie mit Ihren Freunden & der Familie teilen und sie so an Iher Hochzeitsreportage teilhaben lassen. Sollten Sie Ihren Stick mit den Fotos verlieren, so ist dies bei mir kein Problem. Ich kann Ihnen die Bilder auf einen neuen USB-Stick (auch nach Jahren) jederzeit wieder zur Verfügung stellen.

After Wedding Shooting

Hochzeitsshooting Bank im Park

Dies ist eine wundervolle Möglichkeit das Gefühl der Hochzeit noch einmal zu erleben. So können Sie auch nach Iher Hochzeit völlig unabhängig von Zeit und Gästen, wunderschöne Bilder mit mir erschaffen. Zusammen können wir hier Ihren Lieblingsort besuchen oder eine andere atemberaubende Kulisse. Egal ob in einem Schloss, in einem Park, in einem Feld oder in der Sächsischen Schweiz auf einem Berg. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Auf Wunsch organisiere ich dazu auch einen Blumenstrauß, einzelne Blumen oder eine Visagistin für das Make-Up. 

Bilder: Hochzeit

Die blaue Stunde

„Die blaue Stunde“, diesen Begriff hört und liest man in der Fotografie ständig. Doch was ist das und warum sollte ich gerade dann fotografieren gehen?

Schaut man dazu klassisch in ein Lexikon wird der Begriff wie folgt erklärt: „Die blaue Stunde ist die Färbung des Himmels zwischen dem Sonnenuntergang und vor dem Eintritt der Dunkelheit.“ Doch warum ist sie so besonders? Ganz einfach, die Lichter der Stadt sind in dieser Zeit bereits eingeschalten, aber die Umgebung und der Himmel sind noch nicht komplett ins Schwarz der Nacht gehüllt. Bilder wirken dadurch interessanter und zeigen zudem viel mehr Details, als wenn man ein Foto mit viel schwarz aufnehmen würde.

Im Vergleich erkennt man schnell den deutlichen Unterschied beider Bilder. Im Schwarz der Nacht gehen viele Motive einfach verloren. Doch was muss man technisch machen, damit solche Aufnahmen gelingen?

Was benötige ich dazu?

Hier kommt man kurz gesagt nicht um eine Langzeitbelichtung herum. Langzeitbelichtungen kann man mit fast jeder Kamera erstellen, bei der sich die Belichtungszeit manuell einstellen lässt. Also bei fast allen Spiegelreflexkameras, Systemkameras und bei den höherwertigen Kompaktkameras. Auch viele Handys haben mittlerweile diese Funktion. Ob du diese Funktion in deiner Kamera hast, also die Belichtungszeit direkt einzustellen, kannst du in deinem Handbuch nachlesen.

Bei den meisten Kameras heißt diese Funktion AV, TV oder M Modus. Mit diesen Modi kannst du Langzeitbelichtungen aufnehmen. Die meisten Kameras mit diesen Einstellmöglichkeiten lassen eine Belichtung bis 30 Sekunden zu. Für noch längere Belichtungszeiten jenseits der 30 Sekunden gibt es einen weiteren Modus (Bulb oder B). Diesen haben die meisten Spiegelreflex- und Systemkameras.

Neben der Kamera gibt es noch eine sehr wichtige Komponente: Ein Stativ! Ein Stativ ist zwingend nötig, da man Belichtungszeiten von mehreren Sekunden/Minuten nicht aus der Hand halten kann, ohne das Bild zu verwackeln. Bitte achtet auch auf das Gewicht eurer Kamera und auf die maximale Traglast deines Statives. Ein Handystativ als Beispiel wird eure Spiegelreflexkamera nicht tragen können.

Neues Rathaus Hannover

Fehler und Gefahren

Die größte Gefahr bei Langzeitbelichtungen sind Verwacklungen, welche zu einem unscharfen Bild führen. Je länger ich belichte, desto größer ist theoretisch diese Gefahr. Um diesem Problem zu begegnen, lohnt es sich ein gutes Stativ mit festem Stand zu kaufen. Beim betätigen des Auslösers der Kamera, können Schwingungen ebenfalls für unscharfe Bilder sorgen. Dies kann man durch die Benutzung vom Fern- oder Funkauslösern beseitigen. Bei höheren ISO-Werten (je nach Kamera ab ISO 800, bei guten Kameras ab ISO 2000) tritt ein Rauschen des Bildsensors auf, welches durch „Rauschreduzierungsverfahren“ unter Verlust von Details im Bild ausgeglichen werden können. Außerdem können vermehrt leuchtende Bildpunkte (Hotpixel) auftreten. Neuere Spiegelreflexkameras können im Anschluss einer Langzeitbelichtung ein weiteres Bild bei geschlossenem Verschluss als „Rauschmuster“ aufnehmen und subtrahieren dann das Rauschen. Der Nachteil daran, die zweite Dunkelbelichtung hat dieselbe Belichtungszeit wie das eigentliche Bild und die Kamera kann in dieser Zeit nicht genutzt werden.

Brühlsche Terrasse zur blauen Stunde

Durchführung

Eine Belichtung bei langer Verschlusszeiten:

  • Stativ aufbauen, sicher und fest aufstellen
  • Kamera mit Objektiv auf das Stativ anbringen
  • Bildstabilisator (falls vorhanden) ausschalten bzw. deaktivieren
  • Verwendung eines Fern- oder Funkauslösers (oder verzögerter Selbstauslöser)
  • Autofokus ausstellen und Motiv manuell anfokussieren
  • Belichtungszeit wählen (ca. 5-30 Sek.)
  • Blende einstellen (Modus M) je nach Motiv zwischen 11 und 14
  • ISO nach Möglichkeit bei 200 belassen

Weitere Ideen für Langzeitbelichtungen

Weitere Anwendungsbeispiele für Langzeitbelichtungen:

  • Riesenräder
  • Autobahnen und Straßenverkehr
  • Züge und Bahnen
  • Polarlichter
  • laufende Menschenmassen
  • Feuerwerk
  • Stadt und Architekturbilder bei Nacht
  • Wasser, Wasserfälle und Flussläufe

Wo erfahre ich wann die blaue Stunde ist?

Hier gibt es gefühlt tausende Internetseiten und Apps für den mobilen Einsatz. Alles auf einen schnellen Blick sieht man bei Timedate, auch sehr zu empfehlen ist die Webseite von JeKoPhoto. Das gute hier, man kann sich alle Daten als PDF abspeichern. Im mobilen Bereich kommen ständig neue Apps hinzu. Ich empfehle hier „Exsate – Golden Hour“ oder auch „Sun Surveyor“. Wer alles auf einen Blick haben möchte für den ist vielleicht auch „Clear Outside“ (Achtung Englisch) etwas.

Gerne könnt Ihr auch dazu einen meiner Fotokurse besuchen:

Langzeitbelichtungen

Blaue Stunde in Dresden

Blaue Stunde am Leuchtturm

Fotowalk auf der Brühlschen Terrasse

Manchmal muss man nicht wirklich weit laufen um in einer Stadt viele der bekannten Blicke einzufangen. In meinen Augen ist die Brühlsche Terrasse eines der großen Highlights in Dresden. Von hier hat man so unglaublich viele Blicke und Fotomotive wie z.B. die Frauenkirche, die Semperoper, die Schiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt und, und, und…

Der Brühlsche Garten

Der Brühsche Garten ist ein kleiner Park direkt auf der Brühlschen Terrasse. Dieser Park besticht durch Blumenbeete, einem Wasserspiel und viel grün inmitten der Altstadt von Dresden. Zudem gibt es hier viele Parkbänke zum Verweilen und Genießen der Blicke. Denkmäler wie z.B. das für Casper-David Friedrich oder Gottfried-Semper. Beide kann man ebenfalls wunderbar in die Fotos einbauen. Das Ende des Parks bilden an zwei Seiten die alten Festungsmauern von Dresden. Der weite Blick von der Festungsmauer offenbart schöne Blicke auf die Elbe und die Schiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt. Perfekt zum Fotografieren von einem Sonnenuntergang.

Die Festung Dresden

Fahrstuhl Festung Dresden

Seit dem letztem Jahr hat auch nach langer Sanierung ein weiteres Highlight wieder offen, die Festung Dresden. Ein absolutes muss! Berichtet habe ich bereits in meinem Blog über die Eröffnung im November 2019: Eröffnung Festung Dresden. Für die „neue“ Festung Dresden wurde zudem ein Fahrstuhl auf der Brühlschen Terrasse angelegt. Mit seiner äußeren Verzierung bildet dieser auch an sich selbst schon ein sehr interessantes Fotomotiv.

Frauenkirche Dresden

Die Frauenkirche in Dresden ist wohl das Wahrzeichen von Dresden und schon allein einen Besuch wert. Seit dem Wiederaufbau und der Eröffnung 2005 besuchten diese Millionen von Menschen und auch bestimmt genauso oft wurde sie bereits fotografiert. Doch warum immer nur direkt davor stehen und fotografieren? Hier kann man wunderbar einen spannenden Vordergrund einbauen, egal ob bei Tag oder bei Nacht mit Beleuchtung. Der Blick aus dem Brühlschen Garten auf die Frauenkirche kann vielseitig gestaltet werden, die Blumenbeete oder die Grasfläschen mit dem Bäumen bilden eine willkommende Abwechslung. Mit den vielen Lichtern und den Straßenlaternen kann man sich hier auch mit dem Thema Langzeibelichtungen (Fotokurs) wunderbar auseinander setzen.

Der Objektiv-Einstieg

Immer wieder erreichen mich viele Nachrichten per E-Mail oder über die Sozialen Medien. Diese beantworte ich immer sehr gerne, deshalb hat es mich bekräftig dieses Thema in meinem Blog zu behandeln. Bevor ich euch nun die ersten Objektive empfehle, gibt es aber zuvor wichtige Dinge, die es zu beachten gilt.

Der Anschluss

Das erste und wichtigste ist der Objektivanschluss deiner Kamera bzw. deines Kamerasystems. Jeder Hersteller hat sein eigenen Objektivanschluss / Objektivbajonett oder auch Mount (Englisch: montieren oder anbringen) genannt, entwickelt.

Canon:

Canon hat seit 1987 das sogenannte EF-Bajonett, dieses unterteilt sich weiter in  EF, EF-S und EF-M. Seit 2018 hat Canon ein weiteres Bajonett für seine neue EOS-R-Kamera entwickelt (spiegelloses Vollformatsystem), das sogenannte RF-Bajonett. Das EF-M Bajonett (M = mirrorless also spiegellos) ist der neuste Anschluss bei Canon und gehört zu den neuen spiegellosen Kameras. Das EF-Bajonett ist der klassische Anschluss für Canon Vollformatkameras (z.B. Canon EOS 6D oder 5D). Dieses Bajonett passt allerdings technisch auch auf die APS-C Kameras wie der Canon EOS 800D. Das EF-S-Bajonett ist der Anschluss für Canon APS-C Kameras. Objektive mit diesem Anschluss passen zwar auch rein technisch auf den EF-Anschluss, aber an einer Vollformatkamera bekommt man dann nur den Ausschnitt eines APS-C Sensors. Noch gravierender ist, dass ein paar Objektive (insbesondere Ultra-Weitwinkel) manchmal weit nach hinten reichende Linsen besitzen, welche bei einem Anschluss an einer Vollformatkamera den Spiegel beschädigen kann. Dies ist der Grund warum Canon hier manche APS-C Objektive an Vollformatkameras mechanisch unterbindet. Das RF-Bajonett ist der aktuelle Anschluss für die Canon Systemkameras der R-Reihe. Die Information zwischen Kamera und Objektiv wird ausschließlich digital übertragen. Objektive der EF / EF-S Reihe können mittels Adapter an einer EOS R angeschlossen werden, umgekehrt ist dies nicht möglich. Das EF-M-Bajonett ist komplett inkompatibel.

Nikon:

Das F-Bajonett ist der universelle Objektivanschluss bei Nikon. Es dient dem Anschluss von Objektiven an analoge oder digitale Spiegelreflexkameras seit dem Jahr 1959. Aber ältere FX Objektive passen unter anderem nicht an die neuen Nikon APS-C Modelle wie z.B. der D5000. 2018 brachte Nikon, ähnlich wie Canon, ein komplett neues Z-Bajonett für spiegellose Kameras heraus. Dieses Bajonett ist aber völlig inkompatibel zu allen alten Bajonetten von Nikon.

Fuji:

Für die Kameras der X-Serie hat Fujifilm ein eigenes digitales Kamerasystem mit entsprechendem Objektivanschluss entworfen, dieser Anschluss wird als X-Bajonett bezeichnet wird. Dieses ist ausschließlich für APS-C Kameras gedacht.

Sony:

Sony hat zwei völlig zueinander inkompatible Anschlüsse. Das A-Bajonett (Minolta-AF-Objektive) und das E/EF-Bajonett. Sony bietet Adapter zur Anpassung vom A-Mount zu dem E-Mount. Dies ist an sich sehr Kundenorientiert aber auch hier liegt der Teufel im Detail. Metallringe schließen Objektive nur an die Kamera an, aber erlauben jedoch keine Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv. So muss man bei diesen Adaptern auch manuell fokussieren. Selbst die teuren elektronischen Adapter bieten nicht dieselbe Leistung wie das passende Objektiv. In vielen Fällen kommt es zu längeren Autofokuszeiten, manchmal zu Problemen beim Scharfstellen. Sony räumte gegenüber dem amerikanischen Fotofachmagazin DPReview auch ein, dass keiner seiner Adapter – weder bei Fremdobjektiven noch bei seinen eigenen A-Bajonett-Objektiven den Augen-Autofokus noch die Motivverfolgung unterstützen.   

Olympus/Panasonic:

Micro Four Thirds (kurz: MFT) bezeichnet einen im Wesentlichen von den Unternehmen Panasonic und Olympus entwickelten Anschluss für spiegellose Systemkameras. Es ist ein offener und abgestimmter Standard für Systemkomponenten wie zum Beispiel Objektivanschlüsse.

Die Brennweite und Crop Faktor

Brennweiten im Vergleich

Der zweite wichtige Punkt ist die Brennweite in Zusammenhang mit dem Crop-Faktor (Crop = Englisch beschneiden). Der Begriff der Brennweite geht zurück in die Frühzeit der Optik. Damals unterschied man Linsen unter anderem durch den Abstand, welcher nötig war, damit die Linse ein punktförmiges Abbild der Sonne auf ein (brennbares) Objekt warf. Der Abstand zwischen Linse und diesem Brennpunkt war dann die Brennweite. Heute nutzt man zur Bestimmung der Brennweite nicht mehr die Sonne, aber die Begriffe sind die gleichen geblieben.

Der Cropfaktor von APS-C Kameras

Du kaufst dir ein 50mm Objektiv und stellst fest, dass du doch keinen Bildausschnitt von 50mm hast, sondern rund 80mm. Wie kommt das? APS-C Kameras haben einen kleineren Sensor als Vollformat Kameras. Das bedeutet wiederum, dass deine Kamera einen Crop-Faktor hat. Nikon- (z.B. D3500/D5600/D7500)  und Sony-Kameras (α6000/α5000) mit APS-C-Sensor haben einen Crop-Faktor von 1.5, Canon-Kameras (z.B. 2000D/800D/80D) mit APS-C-Sensor einen Crop-Faktor von 1.6. Um euch noch weiter zu verwirren gibt es seit 2008 noch ein weiteres System, das sogenannte Micro Four Thirds (Olympus und Panasonic). Hier beträgt der Crop-Faktor 2.0! Achte zudem auf die Brennweite: Kleine Brennweiten (z.B. 16mm oder 24mm) zeigen viel meiner Umgebung und heißen daher auch Weitwinkel oder Ultraweitwinkel, große Brennweiten (z.B. 200mm) holen entfernte Objekte nah an mich heran und heißen auch Tele. Ein weiterer Begriff bei Brennweiten stellen die Fish-Eye Objektive. Diese haben das typische Fischaugen Format und haben meist Brennweiten von 8mm bis 10mm. Ein großer Nachteil dieser Objektive sind die stürzenden Linien, besonders am Rand des Bildes.

Lichtstärke

Festbrennweite 50mm f1.4

Sie ist das größte mögliche Verhältnis zwischen Blendenöffnung und Brennweite – je kleiner die Zahl (z.B. f1.4), desto mehr Licht fällt auf meinen Sensor in der Kamera. Als Beispiel steht die Bezeichnung 50mm 1:1.4 für die verfügbare Blendenöffnung des Objektives. Dies wird auch mit dem Begriff Lichtstärke bezeichnet. Je kleiner die Zahlen hinter dem Doppelpunkt, desto mehr Licht kann maximal durch das Objektiv auf den Sensor der Kamera einfallen. Bei sogenannten Reisezoom Objektiven wie das „Sigma 18-300 mm F3.5-6.3“ bezieht sich die Blendenzahl 3.5 auf die kleinste Blende des Objektives bei der kürzesten Brennweite von 18mm. Die Blendenzahl 6.3 auf die kleinste Blende des Objektivs bei der längsten Brennweite von 300mm. Je kleiner die Blendenzahl, desto offener die Blende. Je größer die Blendenzahl, desto geschlossener.

Naheinstellgrenze

Die minimale Fokusdistanz oder auch Naheinstellgrenze ist der Mindestabstand, den du zu deinem Motiv (von der Frontlinse des Objektivs aus gesehen) haben musst, um es scharf ablichten zu können. Wichtig ist dies besonders in der Makrofotografie.

Objektive für Einsteiger

Canon

Normal kauft man mit der ersten Spiegelreflexkamera ein Standard Kit Objektiv (EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS STM) gleich mit. Zu Beginn reicht dies vollkommen aus. Mit der Zeit steigen die eigenen Ansprüche und somit auch die Ansprüche an das Objektiv. Als Ersatz für das Standard-Kit Objektiv empfehle ich das Sigma AF 17-50mm f2.8 EX DC OS HSM (ca. 250€). Ein sehr guter Allrounder für unter 400€ wäre das Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS STM. Zum Fotografieren von Landschaften wäre eine sinnvolle Erweiterung ein Weitwinkelobjektiv (z.B. Sigma EX 10-20mm F/3,5). Wer es einfacher mag, dem empfehle ich den Kauf eines Reisezoom Objektives wie z.B. das Sigma 18-300 mm F3.5-6.3 DC Makro OS HSM. Hier hat man eine Brennweite von 18 mm bis 300 mm in einem einzigen Objektiv. Aber man muss auch hier Abstriche hinnehmen, wie z.B. bei der Auflösung oder der Schärfe.

Als Einstieg rate ich vom Kauf einer Festbrennweite ab. Im späteren Verlauf der Fotografie haben sie ihre Vorteile, aber wie der Name sagt, besitzen sie nur eine feste Brennweite. Ihr Vorteil ist aber ihre Lichtstärke. Der Klassiker ist hier das 50mm Canon EF 50mm f/1.8 STM für rund 120€.

Sony

Wer sich für das System von Sony entschieden hat, wird schnell feststellen, dass es keine wirklich günstigen Objektive zum Einstieg gibt. Neben dem Kitobjektiv (18-55 mm, F3.5-5.6) empfehle ich als universal Objektiv zum Einstieg das 18-135mm f/3.5-5.6 (530€). Bei den Weitwinkelobjektiven sieht es im preisgünstigen Segment sehr schwierig aus. Hier kann man sich entscheiden zwischen einem günstigen 20mm f2.8 für 299€ oder dem 10-18mm f4 für schon stolze 690€. Eine günstige Festbrennweite für z.B. Portraits wäre auch hier das 50mm f1.8 (188€). Wer bei Sony etwas offen ist, dem empfehle ich auch den Blick zu Tamron oder Sigma.

Nikon

Das Nikon Objektivportfolio ist riesig und wie bei Canon kann man das System mit Objektiven von Sigma und Tamron erweitern. Neben dem Kitobjektiv (18-55 mm, F3.5-5.6) empfehle ich als Reisezoom das 18-300mm f/3.5-6.3 (540€). Bei den Weitwinkelobjektiven im preisgünstigen Segment gibt es für 280€ das 10-20mm f.5-5.6. Als Ersatz für das Standard-Kit Objektiv empfehle ich das Sigma AF 17-50mm f2.8 EX DC OS HSM (ca. 295€). Die klassische 50mm f1.8 Festbrennweite für z.B. Portraits gibt es für rund 200€.

Olympus / Panasonic

Grundsätzlich sind alle Micro Four Thirds Objektive kompatibel an den Kameras von Olympus und Panasonic. Die Objektive gibt es häufig ähnlich sowohl von Olympus als auch von Panasonic. Aber Achtung: Objektive von Olympus haben meist keinen eigenen Bildstabilisator. Dies liegt daran, dass in Olympus-Kameras bereits einen Bildstabilisator verbaut ist. Bei Panasonic ist das nicht immer der Fall und so sind den Objektive von Panasonic oft Bildstabilisatoren integriert. Objektive von Tamron oder Sigma mit MFT-Anschluss kannst du bedenkenlos nutzen. Meine Empfehlung im Reisezoombereich wäre das 14-140mm f3.5-5.6 für 599€, als Festbrennweite empfehle ich das 45mm f1.8 für 260€ oder das 25mm f1.4 (Crop-Faktor berechnet 50mm) für 450€.

Fuji

Wer bei Fujifilm günstige Objektive mit Zoom sucht wird leider komplett enttäuscht. Das eigene Sortiment ist sehr dünn aufgestellt und man bekommt mehr Festbrennweiten. Hier kann ich daher nur das 18-135mm f3.5-5.6 für 769€ empfehlen oder das 35mm f2.0 für 199€. Um das Portfolio etwas zu verbessern lohnt sich vielleicht auch der Blick bei den Firmen Meike, Zeiss und 7Artisans.

Reinigung von Objektiven

Reinigungspinsel

Reinige deine Objektive regelmäßig, um Bildfehler durch Schmutz auf den Linsen zu vermeiden. Für den groben Schmutz kannst du einen feinen Pinsel oder einen Blasebalg nutzen. Das Gehäuse kannst du mit einem normalen Mikrofasertuch abwischen und auch reinigen. Schmutz im Filtergewinde entfernt man am besten mit einem Wattestäbchen. Die Frontlinse reinigt man mit einem sauberen Mikrofasertuch oder einem Reinigungsstift.

Die Lagerung von Objektiven

Hier hat so jeder seine Vorlieben. Es ist aber egal ob sie stehend oder liegend gelagert werden. Objektive sollten aber immer Trocken und bei Raumtemperatur gelagert werden. Nach Möglichkeit auch immer Staubgeschützt in einem Objektivköcher oder in einer Kameratasche bzw. Rucksack.

All diese Empfehlungen beruhen auf meinen eigenen Erfahrungen oder denen meiner Kollegen. Von den jeweiligen Firmen bekomme ich kein Geld und auch sonst keine Unterstützung für diesen Bericht.

Festung Dresden Eröffnung

Neuer Eingang Festung Dresden

Dresden Xperience und Schlösserland Sachsen eröffnen die Festung Dresden unterhalb des Brühlschen Terrasse wieder neu.

Am Freitag, den 29.11.2019 hatte ich eine Einladung von Dresden Xperience und dem Schlösserland Sachsen zur feierlichen Eröffnung der Festung Dresden, welche nach langem Umbau nun wieder seine Pforten öffnete.

Hier hatte ich die Möglichkeit als einer der Ersten die Ausstellung zu besichtigen. Auffällig ist hier vorallem der neue Eingang oberhalb der Festung (auf der Brühlschen Terrasse), der hierfür extra neu erbaut worden ist. Dieser Fahrstuhl führt in die neue Eingangshalle, wo es nun auch einen zweiten Eingang vom Terrassenufer aus gibt.

Eingang Festung Dresden

Zum Start des Rundganges erhält man einen Audioguide, welcher in deutscher oder englischer Sprache durch die Geschichte und Funktionen der Festung Dresden führt. Dabei setzt Dresden Xperience auf neueste Techniken, wie zum Beispiel realistische Vertonung und Computeranimierte Projektierungen. Der Audioguide begleitet durch die einzelnen Abschnitte/Räume der Festung, man hört hier und da Unterhaltungen aus dem damaligen Alltag. Sei es der Lehrling mit seinem Meister in der Kannonenschmiede, die Soldaten beim Maschieren oder in ihren Räumen beim Glücksspiel. Mit jedem Raum taucht man immer weiter in die Geschichte und das damalige Leben ein.

Große Bankett

Mich hat besonders ein Raum fasziniert, hier habe ich die meiste Zeit verbracht. Immer wieder kamen neue Animationen zum Vorschein, wie zum Beispiel eine Mondscheinnacht, die Erklärung einer Bastion, Katastrophen und Forschung. Es gibt eine Fülle an Informationen und Details, welche fantastisch in Animationen dargestellt sind. Vorbei ist die Zeit der eingestaubten Museen und Informationstafeln.

Forschung in Gefangenschaft

Christmas Garden – Dresden

Schloss Pillnitz – Christmas Garden 2019

Christmas Garden ist nun mit seiner zweiten Ausgabe zurück im Schloss Pillnitz (Dresden). Mehr als 100.000 Besucher ließen sich im Jahr 2018 von gut 1,5 Millionen Lichtern in Weihnachts- bzw. Winterstimmung versetzen. So ist es kein Wunder, dass Christmas Garden Dresden im Schloss Pillnitz auch im Jahr 2019 wieder die Türen öffnet. Hier zeigen sich neben neuen Lichtbildern auch das Wasser und ein Springbrunnen als Lichtmotiv. Es geht durch einen Nebelwald und vorbei an einer Wiese voller Lichtpunkte.

Blumenbilder im Sprühnebel
Winterliche Oase

Neu ist auch die Winteroase am Ende des Rundweges von Christmas Garden. Hier wird der gesamten Familie etwas geboten. Von Knüppelteig backen am Lagerfeuer, über Schlittschuhlaufen auf der Eisfläche, einer däftigen Suppe bis hin zum klassischen Glühwein, der natürlich nicht fehlen darf. Auch die Fans der Bratwurst kommen nicht zu kurz. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Lichtershow
Eine Lichtershow zum Abschluss

Kurz vor der winterlichen Oase kommt noch einmal ein wirkliches Highlight. Auf einer großen Wiese, warten gefühlt 10 Millionen Lichter, welche in einer Animation aus Ton und verschieden Lichtern bzw. Farben abgespielt werden.

Lichterglanz auf dem Weg
Tickets

Tickets gibt es ab 15,00 € für Erwachsene unter https://www.christmas-garden.de/dresden/tickets/. Für Kinder, Schüler, Studenten gibt es auch Rabatte.

Die Orangerie
Chinesischer Pavillon

Ein Dank geht hier auch noch einmal an das Team vom Christmas Garden für die Fotogenehmigung.

Fotokalender Sachsen 2020

Sachsen 2020 A3 Fotokalender

Nun ist er endlich da, der Fotokalender Sachsen 2020. Auch für diesen Kalender zog es mich wieder durch Sachsen und so kamen wieder einmal Spannende Motive aus unter anderem Dresden, Pirna, Geierswalde, Moritzburg, Gohrisch, Seußlitz und der Sӓchsischen Schweiz zusammen. Hier werden klassische Blicke und Motive mit vielleicht für Sie noch unbekannte Motive vereint.

Besonderen Wert legte ich hierbei wie immer auf die Qualität, angefangen beim Papier bis hin zu den speziellen Farben, welche langlebig und brillant sind.


Format: A3 Quer 30 cm x 45 cm
Papier: 250g/m² Bilddruckpapier (Premium – Matt)
Ringbindung: Silber

Auch den sozialen Charakter möchte ich mit diesen Kalender beibehalten. Mit jeden verlauften Kalender spende ich einen Teil der Einnahmen für ein soziales Projekt in Dresden. Für Ihre Hilfe möchte ich mich daher schon jetzt bedanken, denn ohne Sie wäre dies nicht möglich.

In den nächsten Tage werde ich immer ein Kalenderblatt auf meinen Kanälen (Facebook + Instagram) vorstellen, seien Sie gespannt.

Preis: 20,00€

Kostenloser Versand in Dresden sonst 4,99€ innerhalb von Deutschland (Festland).

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Die Jahrhunderthochzeit 1719 – Zwinger Dresden Xperience

Die Filmkuppel

Die Jahrhunderthochzeit 1719

Ab dem 29.06.2019 geht es auf Zeitreise im Dresdner Zwinger. In der Filmkuppel „Zwinger Xperience – Die Jahrhundert Hochzeit 1719“ wird dann Gästen und Besuchern mitten im Innenhof des Dresdner Zwingers ein einmaliges Filmerlebnis über eine 270-Grad-Projektion auf einer 4 mal 30 Meter Leinwand geboten.

Die Vorpremiere

Am heutigen Mittwoch, den 26. Juni nutzte der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer die Gelegenheit, bei der Vorpremiere die Präsentation zu testen. Der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, Dr. Christian Striefler und der Kurator und Projektleiter Dr. Dirk Welich erläuterten dem Ministerpräsidenten, dass die Filmkuppel nur ein kleiner Vorgeschmack auf die kommende umfassende Ausstellung „Zwinger Xperience“ ist, die im Jahr 2020 in einem Teil des Zwingers einziehen wird.

Das sagte der Ministerpräsident

Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer war nach der Vorpremiere beeindruckt: „Ich finde es großartig zu sehen was mit moderner Technik und virtueller Animation möglich ist. So können wir unsere sächsische Geschichte ganz nah und unmittelbar erleben. Das ist eine wunderbare Methode, Geschichte zu vermitteln. Die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen sind mit dieser Form der Präsentation deutschlandweit Vorreiter. Ich freue mich auf die Folgeprojekte in der Festung Dresden und im Dresdner Zwinger.“

Mein Fazit

Für mich als Fotograf war diese Einladung zur Vorpremiere eine kleine Überraschung, da ich normalerweise im Bereich der Landschafts-, Stadt- und Portraitfotografie unterwegs bin. Trotzdem konnte bzw. wollte ich mir diese tolle Gelegenheit nicht entgehen lassen. So beeindruckte auch mich diese 4×30 Meter, 270 Grad Leinwand. Es ist faszinierend, was mit der heutigen Technik möglich ist. Aus einem Bild und einem Stück Geschichte wird hier ein wahres Erlebnis. Man mag sich kaum vorstellen, welche Arbeit hier wohl geleistet werden musste, um diese Animation ins Leben zu rufen. Ab Samstag, den 29.06.19 kann sich jeder diese audiovisuelle 270-Grad-Projektion des Reiterballetts der vier Elemente für 3 Euro Eintritt ansehen.

Einen kleinen Vorgeschmack für alle anderen, bietet dieser Trailer:

Zwinger Xperience 

 

 

 

 

Weitere Informationen unter:

www.dresden-xperience.de

www.schloesserland-sachsen.de