Produkttest Fotoheft Saal Digital

Das Fotoheft von Saal Digital (unbezahlte Werbung)

fotoheft sal digital
Bild: Saal Digital

Vor einigen Tagen bekam ich die Möglichkeit, das Fotoheft von Saal Digital zu testen und zu bewerten. Dabei möchte ich nicht nur auf das reine Fotoheft eingehen, sondern auch um den  Service darum (Gestaltungssoftware, die Bearbeitung, den Versand und selbstverständlich das Fotoheft als solches).

Software und Gestaltung

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Saal Digital (Bildbearbeitungssoftware)

Bevor man mit der Gestaltung beginnen kann, muss man leider erst die Software von der Internetseite www.saal-digital.de herunterladen. Hier würde ich mir die Möglichkeit wünschen, dass man seine Fotoprojekte auch direkt online anfertigen kann. Die Software ist einfach aufgebaut und intuitiv. Es wird dem Benutzer zu Beginn eine Auswahl angeboten, sein Fotoprojekt komplett selbstständig, mit Predesigns oder komplett automatisch entwerfen zu lassen. Im Programm gibt es viele Funktionen, sich kreativ auszutoben. Ist man mit der Arbeit fertig, kann man sein Projekt speichern und direkt oder zu einem späteren Zeitpunkt bestellen bzw. noch einmal nachzubestellen. Beim Bestellen lädt die Software die Bilder automatisch hoch und schickt alle Daten an Saal Digital. Bei der Bezahlung kann man zwischen Bankeinzug, Rechnung, Kreditkarte oder PayPal wählen.

Versand und Lieferung

Mein Projekt, das Fotoheft mit den Motiven aus Sachsen, habe ich am Samstag, den 16.06.2018, in der Software zum drucken abgeschickt. Nur wenige Momente später bekam ich eine Email mit der Bestellbestätigung und dem voraussichtlichen Lieferdatum vom 21.06.2018 (5 Tage). Am Dienstag, den 19.06.2018, bekam ich dann per Email auch gleich die Versandbestätigung. DHL lieferte es mir dann am Folgetag. Damit waren es insgesamt nur 4 Tage von der Bestellung bis zum Erhalt des Produktes. Meiner Meinung nach ist dies eine sehr schnelle Bearbeitungszeit. Das Fotoheft wurde in einer neutralen Pappverpackung (Suprawell) verschickt.

Das Fotoheft

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Spiralbindung

Nun zum Wichtigsten, dem Fotoheft. Dies ist durch eine matte Schutzfolie als Umschlag vorne und hinten geschützt. Die Seiten und der Umschlag werden durch eine Spiralbindung miteinander verbunden. Ich habe mich für das Premium-Papier in matt entschieden (A4 Querformat). Alternativ kann man hier auch einen Kunstdruck wählen. Dieser kostet zwar etwas mehr, aber verleiht dem Produkt auch mehr Wertigkeit und einen künstlerischen Hauch durch die strukturierte

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Schutzfolie

Oberfläche. Wem das Format nicht gefällt, kann hier auch ein anderes wählen. Gedruckt wird bei Saal Digital im hochwertigen 6-Farb-Druck. Meine Bilder wirken auch nach dem Druck genauso farbecht, wie ich sie auch aufgenommen habe. Die Motive sind gestochen scharf, die Farben sind brilliant und leuchtend. Das Heft wirkt hochwertig. Dabei verzichtet Saal Digital auf jeden Barcode oder Logodruck. Dies empfinde ich bei anderen Anbietern als sehr störend.

Mein Fazit

Kurz und knapp, Saal Digital hält was sie versprechen. Der Druck ist hochwertig und wirkt sehr edel, die Farben sind brillant und leuchtend. Der Versand ist super schnell und sicher. Der Service und Kontakt mit Saal Digital ist einfach und hilfsbereit. Auf einer Skala von 1 (schlecht) bis 5 (sehr gut) gebe ich hier eine 4,9. Lediglich ein direktes Onlinearbeiten fehlt mir zu den vollen 5 Punkten. Die Preise sind leicht höher als bei einigen anderen Anbietern, aber dafür erhält man hier auch eine höhere Qualität und einen besseren Service. Das Fotoheft ist eine schöne Möglichkeit seine Bilder schnell und einfach zu präsentieren. In meinen Augen ist dies ein wirklich gelungenes Produkt.

Island – wilde Natur im Winter

0F5A3328-HDR-Bearbeitet-1++-ps-kleinWilde Natur, ein Blizzard, Schnee ohne Ende und Windgeschwindigkeiten von bis zu 180km/h – der ganz normale Wahnsinn im Winter in Island?

Ende November war es wieder einmal für mich soweit und es ging erneut hoch in den Norden, spezieller gesagt nach Island. Dies war bereits meine 6te Reise in den isländischen Winter. Nach all den Reisen lernt man dort eines ganz schnell, plane nicht so viel und nimm dir Zeit. Die Natur ist gandenlos und kümmert sich wenig um Zeitpläne und Wunschziele. Der Süden ist stark bekannt für Stürme mit mächtigen Windböhen, der Osten und der Norden sind die Schneeregionen in Island. Aber was ist mit dem Westen? Der Westen ist hier ganz speziell, hier gibt es nur wenig Schnee und auch weniger Wind als sonst im Land (für isländische Verhältnisse gesehen). Es wundert also nicht, dass gerade hier die Hauptstadt und auch Keflavik mit dem Internationalen Flughafen liegt. Ja man landet nicht immer in Reykjavik auch wenn es auf viele Boarkarten oder Reisebeschreibungen steht, so landet man in Keflavik. Also bei der Autovermietung aufgepasst, sonst kommt schnell eine zusätzlich Taxi bzw. Busfahrt auf einen zu.

IMG_20171121_120556In diesm November war das Wetter wirklich sehr wechselhaft, so kam der erste Schnee des Jahres schon sehr zeitig im Oktober und die Winterstürme auch schon mitte November. Normaler Weise fallen diese nicht stärker aus als unsere Herbststürme in Deutschland aber in diesem Jahr war halt alles anders. So kam ein großer und starker Blizzard auf Island zu und brachte selbst die IMG_20171121_153852Sturmerprobten Isländer dazu lieber etwas mehr zu Hause zu bleiben. Mir boten sich windgeschwindigkeiten mit bis zu 180km/h. Bei diesen Wingeschwindigkeiten ist es auch nicht verwunderlich, dass man lieber drinnen bleibt als nach draußen zu gehen. Als Fotograf reizen mich natürlich die besonderen Wettersituationen. Auch wenn es nicht immer ungefährlich war, habe ich trotzdem immer vesucht Fotos und Videos vom Wetter zu erstellen. Es empfiehlt sich immer die Seiten www.vendur.is und www.road.is zu bebachten, hier werden immer alle Wetterdetails beschrieben und die Vorhersagen gemacht. Straßensperrungen sind im isländischen Winter keine Seltenheit. Zur eigenen Sicherheit daher diese immer vor jeder Tour anschauen und gegebenfalls auch Einheimische befragen.

0F5A1908-1++-psklein2Mein Hauptaugenmerk lag wie immer im Winter auf den Besuch von Eishöhlen, Gletschern und Polarlichtern. Für Polarlichter ist der November besonders gut, da der Tag kurz und die Nächte damit sehr lang sind. Im Schnitt hat man ca. & Stunden Tageslicht. Das bedeutet für alle die Sonnenaufgänge lieben und fotografieren wollen, ausschlafen, frühstücken und dann entspannt nach draußen gehen, ca 10:30Uhr geht dann die Sonne auf. Sonnenuntergang ist dann gegen ca. 16Uhr, diese Zeit muss man nutzen um sich am Tage mit Licht die vielen Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Island bietet hier viele schöne Naturschauspiele, welche aber meist mit vielen Fahrwegen verbunden sind! Als kurzer Tipp, es empfiehlt sich daher auch bei der Autovermietung darauf zu achten alle Kilometer inklusive zu haben. Einmal um die Insel herum bedeutet 2.500 bis 3.500 km. Inklusive sind meist nur 700km. Wegen dem Schnee im Norden empfiehlt es sich auch ein Geländewagen oder SUV zu mieten, welcher etwas höhr liegt.

IMG_20171122_112059Wer sich nicht sicher fühlt, kann in Island auch geführte Touren oder ganze Rundreisen buchen. Diese sind aber nicht sehr günstig aber man bucht dort ein rund um sorglos Paket. Egal was ist oder passiert, der Tourguide kümmert sich. In Island kommt man sehr gut mit Englisch über die Runden. Die isländischen Kinder sprechen mitlerweile ein besseres Englisch als Isländisch. Dies ist auch nicht sehr verwunderlich. Die meisten TV Sender, Zeitungen gibt es nur in Englisch bzw man nutzt hier viel das Britische TV-Programm. Bei 400.000 Einwohner wunder es auch nicht. Die Isländer kommunizieren viel über das Internet wie z.B. Facebook. Dort werden auch die neusten Nachrichten ausgetauscht.

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