Wintermärchen Schloss Moritzburg

Schloss Moritzburg

Wintermärchen Schloss Moritzburg

Nach 2012 haben wir nun in Sachsen tatsächlich wieder einmal einen ordentlichen Winter mit Schnee. In den letzten Wochen fielen so immer wieder einige Zentimeter Schnee. So waren es am Sonntag den 03.02.2019 auf einen Schlag knappe 20-30cm.

Aschenbrödel auf der Spur

Bei diesen schneereichen Bildern von Schloss Moritzburg muss man unweigerlich an das Märchen Drei Haselnüsse für Aschenbrödel denken. Mittlerweile ein Klassiker und auch das Schloss selbst, lädt jedes Jahr zur Ausstellung ein. Übrigens wurde das Märchen bereits 1973 ausgestrahlt.

Schloss Moritzburg

Auch ohne das Märchen zieht es mich sehr oft im Jahr nach Moritzburg. Neben dem bekannten Jagdschloss, lohnt auch der Besuch vom kleinsten „Schloss“ in Sachsen, dem Fasanenschlösschen, dem Binnenleuchtturm oder der Wildpark. Für die Romantiker unter euch:

Bei diesem Schnee eine Fahrt mit dem Pferdeschlitten um das Schloss herum, eingekuschelt in einer warmen Decke und dem Partner an der Seite. Vielleicht mit Blick auf den Valentinstag eine nette kleine Idee (zur Not auch ohne Schnee).

Für die Fotografen

Auch als Fotograf kommt man hier auf seine Kosten. Ich selbst komme seit 2011 jedes Jahr mehrfach nach Moritzburg, gut mein Weg ist von Dresden nicht besonders weit, aber es lohnt sich zur jeden Jahreszeit. Im Sommer die grünen Bäume und das ruhige Wasser der Teiche für perfekte Spiegelungen, im Herbst die Traumhafte bunte Baumwelt um das Schloss herum und im Winter der Schnee und die gefrorenen Teiche. Es gibt zudem viele Sichtachsen und man kann hier den Sonnenauf- und Sonnenuntergang fotografieren.

Panorama Schlossteich mit Schloss

Dresden im Winterglanz

IMG_2585-Bearbeitet-2++-ps-klein Winterglanz in Dresden – Schnee im Elbflorenz.

In Dresden ist man gewohnt, dass es im Winter 1-2 Wochen im Jahr kalt wird aber mit viel Schnee rechnen hier nicht wirklich viele Menschen. Um so mehr freut man sich besonders als Fotograf wenn nach knapp 5 Jahren der Winter wieder einmal auch so bezeichnet werden kann. So kamen im Januar ständig neue Schneeschauer vom Himmel und verzauberten die Stadt mit einem traumhaften Winterglanz in weiß. So fielen in den ersten tagen des neuen Jahres gleich bis 20-30cm Neuschnee im Stadtzentrum.

Als Fotograf muss man nun die Chance nutzen und sofort in die Spur gehen, bevor der Winterdienst oder der Alltag einsetzt. Der Charm für mich besteht immer darin, den unberührten Schnee festzuhalten und dies mit den schönen Motiven aus Dresden und Sachsen.

0F5A0414-Bearbeitet-1++-ps-kleinSo startet ein Fotografen Tag auch gut und gerne einmal 3Uhr früh am Morgen bevor der Alltag beginnt. Diese ruhe und der Schnee lösen bei mir selbst immer die schönsten Kinder-Winter-Erinnerungen aus und so ist das frühe aufstehen kein Problem und auch schnell wieder vergessen, wenn man so schöne Momente erleben kann und darf.

Nun geht es langsam aber mit dem weißen Winter dem Ende entgegen und es liegen aktuell in Dresden nur noch einzelne Schneereste auf den Wiesen und an den Rändern der Wege. Die kalten Temperaturen der letzten Tage gerade auch nun mehr und mehr in vergessenheit und so stellt sich bei mir auch nun der Körper auf den Frühling ein.

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Sonnenaufgang Am Leuchtturm in Moritzburg

IMG_1390-1++-ps-kleinSonnenaufgang am Moritzburger Binnenleuchtturm im Herbst.

Der Turm entstand im 18. Jahrhundert und ist einer der ältesten Binnenleuchttürme. Er wurde für die Kulisse einer Seeschlacht erbaut und ist damit der einzige Leuchtturm in Deutschland, der für solch einen Zweck gebaut wurde. Seine höhe beträgt 21,8m und ist massiv aus Stein gebaut. Er wurde zwischen 2006 und 2007  für 270.000€ restauriert. Aber seine eigentlich Funktion als Leuchtturm wird auf Grund der Lage (kleiner See) nicht genutzt. Viel mehr ist es ein rein Touristisches Ziel im Moritzburger Seenland. Unweit des Leuchtturmes steht noch das kleinste Schloss Sachsens – das Fasanenschlösschen.