Das richtige Fotoequipment für die Landschaftsfotografie

Bastei

Fragt man verschiedene Landschaftsfotografen nach der richtigen Ausrüstung für die Natur- und Landschaftsfotografie, werden diese euch eine sehr lange Liste mit viele tollen und teuren Equipment vorschlagen. Doch was brauche ich wirklich?

Die Kamera

Fangen wir wohl beim wichtigsten in der Fotografie an, der Kamera. Ohne diese wird es klar schwierig sein ein Foto zu machen. Doch welche ist die Richtige, muss es eine Systemkamera, eine klassische Spiegelreflexkamera oder sogar eine Vollformatkamera sein? Hier kann ich euch beruhigen. Mit all diesen Kameras kann man ganz getrost tolle Landschaftsbilder aufnehmen. Die Unterschiede bei diesen Kameras sieht man erst in Extremsituationen oder wenn man seine Fotos später wirklich groß ausdrucken möchte (60cm oder noch mehr). Kritisch sind besonders Aufnahmen bei schwachem Licht oder in der Nacht. Bei diesen Lichtsituationen sieht man sehr schnell an der Bildqualität ob die Kamera ein Einstiegsmodel oder doch eines der teureren Modelle war.

Ich empfehle eine Kamera mit Wechselobjektiven, da man sich bei diesem System stetig erweitern oder verbessern kann ohne gleich eine neue Kamera kaufen zu müssen. Eure Kamera sollte zudem einen manuellen Modus haben, damit ihr alle Einstellungen selbst vornehmen könnt. Mit dem Intelligenten Modus (Automatik-Modus oder dem grünen Logo) schreibt euch die Kamera vor, was ihr zu tun habt. So sind viele Einstellungen nicht möglich und Ihr kommt nicht zum Ziel. In meinen Fotokursen kommt immer häufiger die Frage, ob ein Handy nicht auch dafür tauglich ist. Hier kommt es auf eure Handys an, aber alle neuen Geräte haben einen Kamera-Pro Modus. Dort könnt ihr alle Einstellungen treffen. Somit ist auch das Handy als Einstiegskamera geeignet.

Bist du dir unsicher, hilft ein Blick in die Anleitung eurer Kamera. Ist diese nicht mehr vorhanden, kann man dies auch im Internet schnell nachschauen.

Das Objektiv

Wie gerade schon bei der Kamera angesprochen lohnt es sich eine Kamera mit Wechselobjektiven anzuschaffen. Hier ist man flexibel und hat für jede Situation das richtige Objektiv. Doch gerade als Einsteiger hat man meist doch nur ein Objektiv und weitere Objektive sind teuer. Hier kann ich euch beruhigen. Selbst mit dem Standard Kitobjektiv (18-55mm) kann man sehr gute Fotos aufnehmen. Dies liegt daran, dass in der Landschaftsfotografie die Lichtstärke nicht das Wichtigste ist. Landschaften bewegen sich nicht wie es Menschen tun. Daher verwendet man häufig Blenden (F-Wert) von 8 oder 11 um einen hohe Schärfe zu erzielen. Mit dem Kitobjektiv hat man mit den 18mm am unteren Ende der Brennweite gleich ein Weitwinkelbereich, welcher perfekt für weite Landschaften ist. Lediglich wenn man ein Motiv in der Ferne findet, wird man mit dem Kitobjektiv nicht glücklich. Dies liegt an den nur 55mm im oberen Bereich (dies entspricht in etwa dem Blick vom Menschlichen Auge). Die meisten meiner Landschaftsbilder habe ich allerdings in diesem Brennweitenbereich aufgenommen. Sollte euch besonders der Zoom also der Telebereich interessieren, empfehle ich zu Beginn ein Reisezoom Objektiv (18-300mm) oder dann lieber sparen auf ein 70-200mm F2.8. Dies ist ein Teleobjektiv mit gutem Zoom und einer guten Lichtstärke. Mehr zu Objektiven findet ihr in meinem Blogbeitrag: Der Objektiv-Einstieg.

Das Stativ

In der Landschaftsfotografie wird man nicht um ein Stativ herumkommen. Ich höre jetzt schon wieder einige mahnende Stimmen, wenn ich das hier schreibe aber es gibt keinen wirklichen Landschaftsfotografen ohne Stativ. Man kann in vielen Situationen aus der Hand fotografieren oder die Kamera auf einen Stein stellen, auf den Boden oder dem Rucksack ablegen !!aber!! dies sind alles nur Kompromisse und keine wirklichen Lösungen. Ich rate hier auch gleich bewusst ab eines der 20 bis 30 Euro Plastik und Billigstative zu kaufen. Klar sind sie besser als kein Stativ aber sie stehen nicht wirklich stabil, sind nicht robust und nach einigen malen wird alles immer wackliger. Schaut euch in dem Bereich ab 65 Euro um, hier bekommt ihr einen guten Einstieg in den Stativbereich und werdet definitiv länger Freude daran haben. Wer viel wandert oder auf Reisen mit seinem Stativ gehen will, sollte auch immer ein Blick auf das Gewicht legen. Besonders begehrt und leicht sind aktuell Carbon Stative. Jedoch ist Carbon noch immer fast doppelt so teuer wie das selbe Stativ aus Aluminium. In meinen Augen wichtiger als das Material ist der Kopf vom Stativ. Es gibt hier 3-Wege-Köpfe oder Kugelköpfe. Letztere bieten viel Komfort und sie lassen sich schneller und genauer mit einem Dreh einstellen. Meine Empfehlung geht hier auch klar zu dem Kugelkopf. Ein Klassiker ist z.B. das Rollei C5i aus Aluminium mit Kugelkopf (Preis ca. 80 Euro), dies war auch eines meiner ersten Reisestative. An dem Kugelkopf ist zudem auch eine kleine Wasserwaage für gerade Fotos integriert. Viele Kameras haben diese zwar meist schon integriert aber schaden tut es nicht.

Stirnlampe

Wenn man zum Sonnenaufgang geht oder vom Sonnenuntergang im dunklen nach Hause gehen will, kommt nicht wirklich um eine Lichtquelle herum. Eine normale Taschenlampe bietet auch im sehr günstigen Bereich gutes Licht aber man hat damit immer nur noch eine Hand frei um alles zu tragen oder um sich zu halten. Daher empfehle ich klar die Stirnlampe. Auf dem Kopf aufgesetzt hat man immer die Hände frei und hat immer in Blickrichtung sein Licht. Wenn man sich bei den Anbietern umschaut, stellt man fest, dass 100 Firmen eigentlich die selbe Lampe anbieten. Eine Stirnlampe um die 20 Euro reicht hier locker aus. Ich würde darauf achten, dass man hier eine Stirnlampe mit einem Akku kauft und auch zur Not dort normale Batterien hineinlegen kann. Ich habe es viele Male bereits erlebt, dass Kollegen eine Lampe dabei hatten aber nach nur wenigen Metern war der Akku leer. Sie hatte einfach vergessen sie zu laden. Ich habe daher auch immer Ersatzbatterien dabei und kann so in einem Notfall von Akkubetrieb auf diese Batterien wechseln.

Rucksack

Ein Rucksack bietet Komfort und sorgt dafür, dass die Hände frei bleiben zum sichern und halten. Je nachdem wie viele Touren ihr macht und wie lang bzw. anspruchsvoll diese sind würde ich euch einen Trekking Kamerarucksack empfehlen oder einen Reinen Kamerarucksack. Erstere sind besonders gut für lange Touren und verteilen das Gewicht sehr gut. Auch nach einigen Stunden spürt man das Gewicht der Ausrüstung im Rucksack nicht. Das Gewicht wird hier auf das Becken und die Schultern verteilt. Ein reiner Kamerarucksack bietet viel Platz für Kamera und einige Objektive plus Zubehör aber sie haben oft keine Beckengurte oder nur dünne Gurte. Somit liegt das Gewicht häufig komplett auf den Schultern. Einfache Rucksäcke gibt es ab ca. 40 Euro, mit gutem Beckengurt ab 75 Euro.

Filter

Geliebt und gleichzeitig verhasst. Filter waren früher unverzichtbar aber dank der hohen Auflösungen/Kontrastumfang der Kameras sowie der Bildbearbeitung sind diese heute nicht mehr zwingend notwendig. Es gibt hier die ND-Filter (ND = Neutraledichte) oder auch Graufilter. Sie verdunkeln mein Bild bzw. lassen weniger Licht durchs Objektiv in die Kamera. Der Vorteil, ich kann somit längere Belichtungszeiten wählen. Dies erlaubt mir kreativ zu werden und z.B. Wasser im Bild als fliesend einzufangen. Weiter gibt es noch Farb- und Verlaufsfilter. Verlaufsfilter haben, wie der Name schon sagt, einen Verlauf von grau und transparent und können so gerade bei Sonnenauf- oder Sonnenuntergänge eingesetzt werden. Dadurch wird der Himmel abgedunkelt und mein Untergrund bleibt nicht dunkel und kann länger belichtet werden. Farbfilter machen genau das, was der Name schon sagt. Sie bringen Farbe ins Bild. Diese meist gelb, roten oder orangefarbenen Filter setzt man bei Sonnenuntergänge gerne ein und färben den Himmel in der jeweiligen Farbe ein. Dank Photoshop spielen diese Filter aber kaum noch eine Rolle und verschwinden daher auch immer mehr aus den Geschäften.

Kleidung

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung! Diese „Weisheit“ trifft auch in der Fotografie zu. Je nach Einsatzgebiet empfehle ich eine Regenjacke, eine Wanderhose und Wanderschuhe. Eine Wanderhose ist bequem und auch sehr robust. Schmutz kann man aus hier einfach herauswaschen. Eine Regenjacke ist leicht und passt in jeden Rucksack aber bei einem regen bleibt man trocken. Wanderschuhe schützen vor umknicken und geben einen guten Halt. Zudem sind die meisten auch Wasserdicht oder zumindest Wasser abweisend. In der kalten Jahreszeit helfen dann noch Fleecejacke, Handschuhe und Mütze. Allgemein hilft im Winter der Zwiebellock, so kann man je nach Anstrengung etwas ausziehen ohne das man später am Ziel nassgeschwitzt ist. Ein kleiner Tipp für sehr frostige Sonnenaufgänge, Wärmekissen für die Jackentaschen. So bleiben die Hände warm oder man kann sie sich schnell wieder aufwärmen. Immerhin besteht eine Kamera aus Metall und im Winter sind diese dann besonders kalt. Ein kleiner Tipp dazu noch oben drauf. Lasst bei der Kälte eure Akkus nicht in der Kamera, nehmt sie zu euch in die Jacken oder Hosentasche. Damit entladen sie sich nicht einfach bzw. ihr könnt mehr Bilder aufnehmen mit nur einem Akku.

Nebel als Highlight

Der Blick vom Winterberg

Beim Autofahren ist er verhasst, da er die Sicht des Fahrers massiv beeinträchtigt. In Horrorfilmen kommt der Nebel sogar immer mit Unheil daher. Doch in der Fotografie ist der Nebel dein Freund, er erzeugt mystische Momente und macht Panoramas spannender und einmalig. Gerne möchte ich euch in diesem Blog Tipps geben wie man den Nebel als Highlight am besten einfangen kann. Was braucht Ihr dafür und wo muss man dazu hingehen.

Als Landschaftsfotograf sollte einem ein nasskaltes Wetter nicht weiter stören, denn genau an diesen Tagen macht Ihr die besten Landschaftsaufnahmen. Besonders im Herbst, wenn es zu den starken Temperaturschwankungen kommt, es auch immer mal wieder geregnet hat, entsteht er, der Nebel. Daher empfehle ich immer eine Regenjacke und Wasserfeste Schuhe z.B. Wanderschuhe dabei zu haben. Auch ein Regenschutz für den Kamerarucksack sollte immer dabei sein.

Um Nebel als Highlight fotografieren zu können, ist ein Stativ zwingend notwendig. Vor Sonnenaufgang hat man meist Verschlusszeiten von mehreren Sekunden, diese kann man nicht aus der Hand aufnehmen. Nach Sonnenaufgang sieht die Sache anders aus und man kann gerne auch auf das Stativ verzichten. Neben dem Stativ sollte man auch immer ein Tuch für die Linse vom Objektiv haben. Diese laufen gerne noch einiger Zeit bei einer hohen Luftfeutigkeit an und würden weitere Aufnahmen unmöglich machen. Nicht in den Nebel blitzen, dies zerstört nur euer Bild. Habt auch immer eine Taschenlampe oder besser eine Stirnlampe dabei. So habt ihr auch in den dunklen Momenten Licht und beide Hände frei.

Wo findet man Nebel?

Um zu wissen wo es Nebel für gute Fotos geben wird, muss man erst einmal verstehen, wie sich Nebel bildet. Nebel bildet sich meistens nachts in der Nähe von Gewässern und über feuchte Böden. So sind die Chancen am besten früh am Morgen vor Sonnenaufgang, da die Sonne Nebel zerstört. Besonders auf Feldern, in Wäldern und an Flüssen bildet sich schnell Nebel. Daher sollte man früh aufstehen und vor Sonnenaufgang schon an seinem Fotopunkt sein. Diesen Punkt sollte man sich schon vorab einmal angesehen haben, um sich nicht zu verlaufen. Auch um gefahren zu vermeiden und einen guten Blick mit einem tollen Motiv zu haben. In Sachsen ist ein wahrer Nebelgarant das Elbsandsteingebirge, besonders im Herbst hat man hier mindestens 1 Tag in der Woche mit Nebel.

Sonnenaufgang im Nebel

Häntzschelstiege – Sächsische Schweiz

Am schönsten finde ich selbst Nebel immer in Kombination mit den ersten Sonnenstrahlen. Hier entstehen Momente die einmalig sind. Mit längeren Belichtungszeiten kann man zudem auch die Bewegung des Nebels einfrieren. Durch das Spiel der Sonne mit dem Nebel entstehen Schatten wo sonst keine sind oder ein Bildverlauf der sonst ebenfalls nicht gegeben ist. Ich empfehle auch beim Sonnenaufgang nicht auf das Stativ zu verzichten. So kann man immer mit scharfen und Verwacklungsfreien Bildern rechnen. Hier sollte man übrigens nicht vergessen den Bildstabilisator am Objektiv auszustellen. Dieser spielt Fotografen gerne bei der Nutzung von Stativen einen Streich und baut Verwacklungen ein, wo keine sind!!! Durch das Stativ kann man ebenfalls den ISO-Wert niedrig eingestellt lassen und vermeidet so unnötiges Rauschen (Pixelbausteine im Bild). Besonders bei der Benutzung von Teleobjektiven (also Brennweiten über 50mm), merkt man schnell, dass Belichtungszeiten unter 1/200 meist zu unscharfen Bildern aus der Hand Führen. Mehr zum Thema Brennweiten hier.

Mehr solcher Bilder mit Nebel als Highlight findet ihr hier.

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Fotokurs Landschaftsfotografie – Sächsische Schweiz

Sonnenuntergang hintere Sächsische Schweiz

Die Sächsische Schweiz ist eine der schönsten Landschaften in Deutschland, Berge mit Fernsichten, Täler und Felsriffe. Hier warten spektakuläre Sonnenuntergänge, Sonnenaufgänge oder Nebelmeere. Was gibt es daher schöneres als hier zu fotografieren oder es zu erlernen.

Fotokurs am 27.06.2020

Am 21.03.2020 findet daher wieder ein Fotokurs genau in dieser fantastischen Landschaft statt. In diesem Kurs geht es im allgemeinen um die Landschaftsfotografie, das Verhalten im Nationalpark, Motivfindung und Aufbau, Einsatz von Filtern. Als Höhepunkt fotografieren wir zusammen den Sonnenuntergang des Tages. Um einen maximalen Lernerfolg zu garantieren finden alle Kurse bei S.Rose Fotografie immer in kleinen Gruppen oder auf Wunsch als Einzeltraining statt.

Zusammenfassung

  • Kurs: Landschaftsfotografie Sächsische Schweiz
  • Datum: 27.06.2020 17:30Uhr
  • Maximale Teilnehmerzahl: 5 Personen
  • Lernziele: Motivfindung, Motivaufbau, Schutz der Natur, Einsatz von Filtern, Hilfreiche Apps mit Karten, Routen und Wetterinformationen

Preis: 59,00€

Anmeldung per Email oder telefon

Fotokurs Landschaftsfotografie Sächsische Schweiz

Sonnenuntergang in der Sächsischen Schweiz

Die Sächsische Schweiz ist eine der schönsten Landschaften in Deutschland, Berge mit Fernsichten, Täler und Felsriffe. Hier warten spektakuläre Sonnenuntergänge, Sonnenaufgänge oder Nebelmeere. Was gibt es daher schöneres als hier zu fotografieren oder es zu erlernen.

Fotokurs am 21.03.2020

Am 21.03.2020 findet daher wieder ein Fotokurs genau in dieser fantastischen Landschaft statt. In diesem Kurs geht es im allgemeinen um die Landschaftsfotografie, das Verhalten im Nationalpark, Motivfindung und Aufbau, Einsatz von Filtern. Als Höhepunkt fotografieren wir zusammen den Sonnenuntergang des Tages. Um einen maximalen Lernerfolg zu garantieren finden alle Kurse bei S.Rose Fotografie immer in kleinen Gruppen oder auf Wunsch als Einzeltraining statt.

Zusammenfassung

  • Kurs: Landschaftsfotografie Sächsische Schweiz
  • Datum: 21.03.2020 15:00Uhr
  • Maximale Teilnehmerzahl: 6 Personen
  • Lernziele: Motivfindung, Motivaufbau, Schutz der Natur, Einsatz von Filtern, Hilfreiche Apps mit Karten, Routen und Wetterinformationen

Preis: 59,00€

Anmeldung per Email oder telefon

Fotokalender Sachsen 2020

Sachsen 2020 A3 Fotokalender

Nun ist er endlich da, der Fotokalender Sachsen 2020. Auch für diesen Kalender zog es mich wieder durch Sachsen und so kamen wieder einmal Spannende Motive aus unter anderem Dresden, Pirna, Geierswalde, Moritzburg, Gohrisch, Seußlitz und der Sӓchsischen Schweiz zusammen. Hier werden klassische Blicke und Motive mit vielleicht für Sie noch unbekannte Motive vereint.

Besonderen Wert legte ich hierbei wie immer auf die Qualität, angefangen beim Papier bis hin zu den speziellen Farben, welche langlebig und brillant sind.


Format: A3 Quer 30 cm x 45 cm
Papier: 250g/m² Bilddruckpapier (Premium – Matt)
Ringbindung: Silber

Auch den sozialen Charakter möchte ich mit diesen Kalender beibehalten. Mit jeden verlauften Kalender spende ich einen Teil der Einnahmen für ein soziales Projekt in Dresden. Für Ihre Hilfe möchte ich mich daher schon jetzt bedanken, denn ohne Sie wäre dies nicht möglich.

In den nächsten Tage werde ich immer ein Kalenderblatt auf meinen Kanälen (Facebook + Instagram) vorstellen, seien Sie gespannt.

Preis: 20,00€

Kostenloser Versand in Dresden sonst 4,99€ innerhalb von Deutschland (Festland).

Kalenderbestellung hier klicken

Produkttest – Das Fotobuch von Saal Digital

Das Fotobuch von Saal Digital

Wenn ich meine Fotos auf Leinwänden, Postern oder in Büchern drucken lasse, bin ich für meine Kunden immer auf der Suche nach der besten Qualität zum fairen Preis. So ist es für mich normal immer wieder neue Firmen oder auch verschiedene Fotoprodukte zu testen. Hierfür bekomme ich weder Geld noch bin ich für eine Druckfirma tätig. Vor Ostern hatte ich nun die Möglichkeit bekommen, das Fotobuch von der Firma Saal-Digital zu testen.

Im Vorfeld von diesem Test, war ich eigentlich wenig gespannt wie wohl das Fotobuch werden würde. Neben unzähligen Fotos und Postern, habe ich hier außerdem schon viele Leinwände mit großer Zufriedenheit bestellt. Im vergangenen Jahr kam dann der Test vom Saal-Digital Fotoheft, worüber ich auch hier positiv berichtet habe.

Die Software

Da nicht jeder Fotograf ist und regelmäßig Fotobücher erstellt, würde ich zuerst auch gerne etwas zu der Software von Saal Digital schreiben wollen. Diese kann jeder einfach und kostenlos herunterladen (eine Onlineversion gibt es leider nicht). Hat man die Software installiert ist alles sehr übersichtlich und einfach aufgebaut. Selbst jemand ohne Erfahrung wird sich hier mit wenigen Klicks zurechtzufinden. Es wird dem Benutzer zu Beginn eine Auswahl angeboten, sein Fotoprojekt komplett selbstständig, mit Predesigns oder komplett automatisch entwerfen zu lassen. Im Programm gibt es viele Funktionen, sich kreativ auszutoben. Ist man mit der Arbeit fertig, kann man sein Projekt speichern und direkt oder zu einem späteren Zeitpunkt bestellen bzw. noch einmal nachbestellen. Beim Bestellen lädt die Software die Bilder automatisch hoch und schickt alle Daten an Saal Digital. Bei der Bezahlung kann man zwischen Bankeinzug, Rechnung, Kreditkarte, Gutscheincodes oder PayPal wählen.

Versand und Lieferung

Mein Projekt, das Fotobuch mit den Motiven aus der Sächsischen Schweiz, habe ich am Sonntag, den 22.04.2019, in der Software zum Druck geschickt. Nur wenige Momente später bekam ich eine E-Mail mit der Bestellbestätigung und dem voraussichtlichen Lieferdatum vom 27.04.2019 (5 Tage). Am Mittwoch, den 24.04.2019, bekam ich dann per E-Mail auch gleich die Versandbestätigung. DHL lieferte es mir dann 2 Tage später. Damit waren es insgesamt nur 4 Tage von der Bestellung bis zum Erhalt des Produktes. Meiner Meinung nach ist dies eine wirklich schnelle Bearbeitungszeit (trotz Osterfeiertage). Das Fotobuch kam eingehüllt in einer Schutzfolie und wurde in einer neutralen Pappverpackung (Suprawell) verschickt.

Das Fotobuch

Für mein Fotobuch wählte ich das Format 28x19cm mit glänzendem Fotopapier. Das Cover wählte ich dabei unwattiert glänzend. Bei Saal Digital kann man zudem auf den nervigen Barcode auf der Rückseite gegen einen Aufpreis verzichten, was ich hier auch getan habe. Der Einband ist sehr stabil, was die Bildung von sogenannte „Eselsohren“ verhindert. Die Schärfe meines Bildes auf dem Cover ist leider nicht so bestechend wie auf dem Originalbild. Ich vermute, dass es dem Einbandmaterial geschuldet ist. Die Fotos auf den einzelnen Seiten überzeugen mich hingegen bis ins kleinste Detail. Hier bin ich wirklich begeistert von der Schärfe, den satten Farben und dem glänzenden sowie griffigen Fotopapier. Eine wirkliche Brillanz, mehr kann man sich als Fotograf nicht wünschen. Die von mir verwendeten Schriftarten und Größen sind sehr gut zu lesbar, auch wenn diese zum Teil sehr klein von mir gewählt wurden. Hier macht sich der wirklich gute Druck deutlich bemerkbar. Es ist eine wirkliche Freude sich die einzelnen Fotos auf den Seiten anzuschauen. Ein weiteres Highlight ist die Layflat Bindung, dies ist eine spezielle Klebebindung der einzelnen Seiten in dem Buch. Hierdurch kann man Texte und Fotos über beide Seiten ziehen. Besonders bei Panoramaaufnahmen oder großen Familienbildern ist dies ein Segen, da man sonst die Bilder immer sehr verkleinern musste.

Mein Fazit

Als Fazit würde ich das Fotobuch mit der Schulnote 1- bewerten. Besonders das Papier und die Brillanz haben mich sehr begeistert. Auch die Bindung und der Kundenservice sind überdurchschnittlich gut. Als negative Punkte stehen für mich der Preis und die fehlende Schärfe auf der Titelseite gegenüber.

Detailaufnahme vom Fotobuch

Seitenstärke

Schärfe des Druckes

 

 

Sächsische Schweiz – hoch hinaus

Panoramablick Bärenstein

Bergpanorama oder Landschaftsblick?

Bilder in der Sächsischen Schweiz von den Bergblicken sind reichlich bekannt und jeder möchte natürlich auch einen Gipfel stürmen. Doch muss ich als Fotograf für ein gutes Bild immer auf die Berge klettern?

Diese Frage kann man nicht einfach mit ja oder nein beantworten. Es hängt immer davon ab, was man fotografieren möchte. Es lohnt sich aber definitiv auch Fotos vom Fuße des Berges zu machen oder die Berge sogar nur als Erkennungsmerkmal einzubauen im Bild. Der Lilienstein z.B. ist das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz, man kann ihn von unglaublich vielen Punkten aus sehen. So dient er immer als orientierungshilfe für viele Fotografen wo die Sonne auf- oder untergeht.

Nebel und Nebelmeer

Lilienstein im Nebelmeer

Wer den Nebel wie eine Art Meer im Bild einbauen will, wird nicht drum herum kommen, auf einen Gipfel zu gehen. Leicht und Lohnenswert sind dafür der Lilienstein oder die Bastei. Diese Bilder bekommt man am besten im Frühjahr und im Herbst, da es zu diesen Zeiten eine besonders hohe Luftfeutigkeit gibt. Hierfür sollte man den Wetterbericht immer gut im Auge behalten. Es empfiehlt sich auch auf die lokalen Wetterstationen zuzugreifen. Es können natürlich auch traumhafte Nebelbilder am Boden gemacht werden. Hierfür muss man nur etwas warten, bis die ersten Sonnenstrahlen sich durch den Nebel kämpfen. Auch zu empfehlen beim Abstieg nach der Bergfototour.

Am Fuße des Berges

Seit dem letzten Jahr bin ich viel am Rande der Berge unterwegs und damit auf der Suche nach neuen Blicken. Man findet hier unerwartet oft großartige Blicke und häufig sind diese sehr leicht zu erreichen. Ein kleiner Spaziergang oder die Runde mit dem Hund reichen hier schon aus. Wichtig wie immer: geht heraus und entdeckt die Umgebung, probiert euch beim fotografieren aus und habt natürlich Spaß dabei.

Am Fuße von den Bergen

Der neue Kalender 2019 ist da!

kalender 2019 titel screenshot„Sachsen 2019“

Endlich ist er da, der Fotokalender „Sachsen 2019“

12 Hochwertige Bilder aus unter anderem Dresden, Leipzig, Bautzen und der Sӓchsischen Schweiz. Das praktische Geschenk an die Familie, Freunde, Kollegen, ob zu Weihnachten, zum Geburtstag oder einfach nur so. Gleichzeitig helfen Sie hierbei etwas Gutes zu tun. Denn der Erlöse vom Kalenderverkauf, wird an ein Soziales Projekt in Dresden gespendet. Bereits in den vergangenen Jahren konnte ich so schon Vereine und Projekte in Dresden unterstützen. Auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Danke für Ihre Hilfe.

Der Kalender kostet so wie in den letzten Jahren 20,00 Euro und die Lieferung innerhalb von Dresden ist kostenfrei. Die Versandpauschale innerhalb Deutschlands (Festland) beträgt 4,90 Euro. Die Lieferung erfolgt ab November.

    Vorname (Pflichtfeld)

    Nachname (Pflichtfeld)

    E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

    Telefon (Pflichtfeld)

    Straße und Hausnummer (Pflichtfeld)

    PLZ (Pflichtfeld)

    Ort (Pflichtfeld)

    Anzahl der Kalender zu je 20,00 Euro zzgl. Versandkosten (Pflichtfeld)

    Ja, ich habe die AGBs gelesen und verstanden (Pflichtfeld).

    AGBs

    Sundowner Fotosession auf Festung Königstein

    IMG_2984-1-ps-klein++Sundowner Fotosession auf der Festung Königstein.

    Am 24.06.2016 fand nach langer Pause wieder einmal eine Sundowner bzw. Sonnenuntergangs- Fotoveranstaltung statt. Die Festung lud dazu einige Fotografen ein aus der region ein.

    Auch ich durfte wieder mit dabei sein. Mein Ziel war es diesmal neue Motive zu finden und fotografisch festzuhalten. Durch die vielen Besuche von mir auf der Festung und auch durch die „Early Bird Fotosession“ konnte ich schon sehr viele Motive ablichten. Nun sollten auch die kleinen Motive gefunden werden. Um 19Uhr trafen wir uns am oberen Parkplatz der Festung und liefen gemeinsam hoch. Im Schatten der Georgenburg wurde kurz das schwere Gepäck abgestellt und noch einmal Wasser getankt, immerhin waren es an diesem Tag gute 30°C und pralle Sonne. Anschließend ging es zu der ersten Fotorunde über das Plateau der Festung.

    Kurz vor 21Uhr trafen wir uns noch einmal kurz alle um einen kleinen Sundowner zu uns zu nehmen, kurz nachgedacht war der Sekt mit dem schönen Glas zu schade zum trinken und wurde kurzer Hand zum Fotomotiv umfunktioniert. Gegen 21:21Uhr ging dann die Sonne als riesiger Feuerball am Horizont nahe des Fernsehturms von Dresden unter.

    IMG_3013-Bearbeitet-1-ps-klein++ IMG_2981-1-ps-klein IMG_2951-1-ps-klein++ IMG_2905-1-ps-klein++

    Festung Königstein – Winter Early Bird

    IMG_9720-1Die Festung Königstein lud am 03.03.16 eine kleine Gruppe ausgewählter Fotografen zu der ersten Early Bird on Snow (Frühaufsteher Fotoveranstaltung im Schnee) auf die Festung ein.

    Zu Beginn der Woche standen alle Zeichen gut für tolle neue Winterfotos auf der Festung. Toller Neuschnee war gefallen und knappe Temperaturen um die 0°C ließen einen Versuch zu. Zudem war nur ein leicht bedeckter Himmel vorhergesagt, was zudem noch einen schönen Sonnenaufgang geben könnte. Leider schlug das Wetter schon ein Tag später völlig um und ließ den Schnee in windeseile schmelzen. Einen weiteren Tag später wusste der Wetterdienst auch nichts mehr von einem nur leicht bedeckten Himmel und sagte einen geschlossene Wolkendecke vorraus.

    Getreu dem Motto: „Irgendwas geht immer.“ zog es mich trotzdem um 4Uhr früh aus dem Bett und machte mich kurz darauf auch auf den Weg zur Festung nach Königstein. Zu dieser Uhrzeit bedeutet dies von Dresden aus, eine Fahrt mit dem Auto von ca. 40min. Oben an der Festung warteten auch schon ein paar bekannte Gesichter und so machten wir uns dann zusammen auf den Weg nach ganz Oben aufs Plateau – Standesgemäß um diese Zeit natürlich mit dem Fahrstuhl ;-). Oben angekommen sah man plötzlich die Festung wie eine Insel im Nebelmeer liegen, die immer wieder von Nebelwellen überrollt wurde. Dies ist ein wunderschönes Naturschauspiel und lässt einen das frühe Aufstehen sehr schnell vergessen.

    Leider bestätigte sich auch das mit der Wolkendecke, welche sich noch vor dem Sonnenaufgang über die Festung Königstein zog. Also nun doch denkbar schlechte Bedingungen um Fotos zu machen, zu viel Nebel, keine Sonne, kein Schnee und viel zu dichte Wolken. Nun nach Hause fahren und alles war umsonst?

    Quatsch, kein Weg ist vergebens. Es wird das genutzt, was Mutter Natur einem bietet. In diesem Fall entstanden leicht mystische Bilder von der Festung und vom naheliegenden Lilienstein. Gelohnt hat es sich also wieder einmal auch wenn es anders kam als erwartet.

    Ein Dank geht hier noch einmal an das Team der Festung Königstein für die Einladung.