Fotokalender Sachsen 2021

Nun ist er endlich da, der Fotokalender Sachsen 2021. Auch für diesen Kalender zog es mich wieder durch Sachsen und so kamen wieder einmal spannende Motive aus unter anderem Dresden, Pirna, Bautzen, Moritzburg, Schwarzenberg, Radebeul, Grimma und der Sӓchsischen Schweiz zusammen. Hier werden klassische Blicke und Motive mit vielleicht für Sie noch unbekannte Motive vereint.

Besonderen Wert legte ich hierbei wie immer auf die Qualität, angefangen beim Papier bis hin zu den speziellen Farben, welche langlebig und brillant sind.


Format: A3 Quer 30 cm x 45 cm
Papier: 250g/m² Bilddruckpapier (Premium – Matt)
Ringbindung: Silber

Auch den sozialen Charakter möchte ich mit diesen Kalender beibehalten. Mit jeden verkauften Kalender spende ich einen Teil der Einnahmen für ein soziales Kinderprojekt in Dresden. Für Ihre Hilfe möchte ich mich daher schon jetzt bedanken, denn ohne Sie wäre dies nicht möglich.

In den nächsten Tage werde ich immer ein Kalenderblatt auf meinen Kanälen (Facebook + Instagram) vorstellen, seien Sie gespannt.

Preis: 20,00€

Kostenloser Versand in Dresden sonst 4,99€ innerhalb von Deutschland (Festland).

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Premiere des ersten HistoPad in Deutschland

Albrechtsburg in Meissen

Trendsetter seit 1471: Albrechtsburg Meissen startet mit dem HistoPad eine Premiere in Deutschland. Das HistoPad ist ein hochmoderner Tabletguide, mit dem Gäste die Architektur und Gemälde in der Albrechtsburg digital erkunden und so ihre Geschichte und Wandlungen besser nachvollziehen können.

Eine Premiere in Deutschland

„Das HistoPad zeigt beispielhaft, wie man auf lebendige Art und Weise neuartiges touristisches Erleben ermöglichen kann.“

Ab August können sich alle Besucher der Albrechtsburg Meissen auf eine unvergessliche Tour mit dem HistoPad begeben. Das HistoPad ist ein hochmoderner Tablet-Guide, gemeinsam produziert von der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH und der französischen Start up-Firma Histovery. „Durch die Corona-Pandemie sind Reiseziele im Inland so beliebt wie nie, was zu einem erhöhten Wettbewerb zwischen den Urlaubsregionen in Deutschland führt. Innovative touristische Produkte sind deswegen für den Freistaat Sachsen wichtiger denn je. Mit der Einführung der deutschlandweit ersten „HistoPad“-Touren nutzt die Albrechtsburg in Meißen genau dieses Innovationspotential. Das HistoPad zeigt beispielhaft, wie man auf lebendige Art und Weise neuartiges touristisches Erleben ermöglichen kann. So können wir das vielseitige Angebot in der touristischen Destination Dresden Elbland und in Sachsen sinnvoll ergänzen, “ so Sachsens Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch.

Eine spektakuläre Zeitreise

Das neue HistoPad ermöglicht es den Gästen der Albrechtsburg Meissen, in acht 3D-Inszenierungen der historischen Schlosssäle einzutauchen. Markgraf Albrechts privates Gemach im Jahr 1485, das von Prinzessin Sidonia in der Großen Hofstube 1493 organisierte Bankett, der Saal der Modellierer in der Porzellanmanufaktur im 19. Jahrhundert – Nutzer des HistoPads können in virtuelle Installationen bis ins 15. Jahrhundert zurückreisen. Dabei entstanden die Nachbildungen, von der Raum Aufteilung über die Ausstattung bis hin zur Dekoration, detailgetreu nach historischem Vorbild. Die auf sorgfältigen historischen Forschungen basierenden Rekonstruktionen wurden von den Digitalisierungsspezialisten der Fa. Histovery gemeinsam mit einem ausgewiesenen Expertenteam der SBG entwickelt. Mit dem HistoPad können Gäste der Albrechtsburg Meissen Architektur und Gemälde im Schloss digital erkunden und so seine Geschichte und Wandlungen besser nachvollziehen. Es wird ihnen mittels hochauflösender Bilder möglich sein, besonders interessante Gegenstände zu zoomen und sie im Detail zu betrachten. Gemeinsam mit ihren Eltern können junge Besucher an einer Schatzsuche teilnehmen, sich selbst ein historisches Selfie schicken oder sich mithilfe der interaktiven Karte im Schloss orientieren und nützliche Informationen erhalten. So wird aus jeder Besichtigung eine kurzweilige Entdeckungsreise.

Technik als Zukunft

Die Albrechtsburg Meissen ist deutschlandweit die erste Sehenswürdigkeit, die ihre Besucher mit der HistoPad-Augmented-Reality-Technologie empfangen wird. Die Tablet-Nutzung wird standardmäßig im Eintrittspreis enthalten sein: Und (fast) jeder Besucher wird ein Tablet in seiner eigenen Sprache nutzen können. Deutschlands ältestes Schloss: Trendsetter seit 1471 Der Geschäftsführer von SBG, Dr. Christian Striefler, ist begeistert vom neuen Vermittlungs-Highlight: „Mit dem HistoPad in der Albrechtsburg Meissen verfolgen wir konsequent unseren Weg, die Geschichte der staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsens am historischen Ort nicht nur zu vermitteln, sondern zu einem immersiven Erlebnis zu gestalten. Immersiv bedeutet, dass wir mit Hilfe von virtuellen Nachbildungen, 360-Grad-Panoramen und dreidimensionalen Inszenierungen unseren Gästen die Möglichkeit geben, in die Geschichte einzutauchen und regelrechte Zeitreisen an den historischen Orten zu unternehmen. Virtuelle Realität und ‚Augmented Reality‘ bedeuten für uns in der Vermittlung historischer Inhalte enorme Entwicklungssprünge. Es eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten, die Menschen werden staunen, wie sich in den kommenden Jahren die Geschichte ihrer historischen Baudenkmale immer farbenfroher und greifbarer präsentieren wird.
Mit dem Albrechtsburg Meissen HistoPad haben wir gemeinsam mit der französischen Firma Histovery ein wunderbares Instrument entwickelt, um die ungehobenen Schätze in der Geschichte von Deutschlands ältestem Schloss sichtbar und erlebbar zu machen. Die Albrechtsburg Meissen wird
damit ihrem Ruf als ‚Trendsetter seit 1471‘ einmal mehr gerecht.“

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.albrechtsburg-meissen.de
www.schloesserland-sachsen.de

Hochzeitreportage

Der schönste Tag

Ein Tag voller Freude, Emotionen und die liebsten Menschen um uns herum – so wünschen wir uns alle unsere Hochzeit. An diesen Tag geht es um euch und eure Liebe. All diese tollen Momente und Emotionen dokumentiere ich gerne für euch und halte sie für die Ewigkeit fest. Dies mache ich mit viel Erfahrung, Liebe zum Detail und Freude. So habe ich von Beginn an stets ein offenes Ohr für euch, denn jede Liebe ist individuell und besonders. Meine Fotoreportagen folgen keinem Trend sondern erzählen eure Liebesgeschichte. Doch wie sieht eine solche Reportage aus?

Ausführliches Vorgespräch

Damit ich mich perfekt auf eure Wünsche einstellen kann, freue ich mich Sie persönlich vorab kennenzulernen. Dies gestaltet sich am besten ganz in Ruhe bei einem Kaffee oder in einem Telefongespräch. So kann ich mich auf Ihre Wünsche einstellen, Ihnen gerne Tipps geben, meine Erfahrungen mit Ihnen teilen und Ihnen somit ein individuelles Angebot unterbreiten. Perfekt um Sie von mir und meiner Arbeit zu überzeugen, ist ein Shooting zum Kennenlernen. Diese Bilder eignen sich dann auch für Ihre Einladungskarten.

Get Ready

An diesemTag soll alles stimmen. Sei es das Kleid, der Anzug, das Make-Up, die Haare oder die Schuhe. Wäre es nicht schön, wenn auch diese Momente festgehalten werden? Hier dokumentiere all diese Schritte bis hin zum perfekten Look. Auch Ihre Accessoires verdienen es abgelichtet zu werden. Die Stimmung ist meist ausgelassen, was wirklich tolle Fotos ergibt.  Das Kleid sitzt, die Schuhe sind angezogen, der Schleier gesteckt – nun geht der Tag als Braut weiter. Noch ein schönes Foto geschossen bevor es zur Trauung geht.

Trauung

Ob in der Kirche oder in einem Standesamt, ich begleite Sie gerne und dokumentiere für Sie diesen Teil der Hochzeit. Dabei halte ich die Freudentränen, das Lächeln und all diese schönen Emotionen von Ihnen und Ihren Gästen fotografisch fest. Ich begleite Sie hier von der Ankunft am Standesamt bzw. der Kirche bis hin zu den letzten Gratulationen oder dem Gruppenfoto mit der Hochzeitsgesellschaft.

Paarshooting

Endlich Zeit zu Zweit. Nach all den ganzen aufregenden und emotionalen Ereignissen der letzten Stunden dürfen natürlich die Bilder zu Zweit und mit den Kindern nicht fehlen. Diese Zeit soll so genutzt werden, dass ganz nebenbei an den schönsten Ecken Ihrer Trauung und Feier Bilder entstehen, in denen Sie optimal in Szene gesetzt werden. In dieser Zeit können Sie wieder ein klein wenig zur Ruhe kommen und den Moment nutzen um allen Ihren Gefühlen einmal freien Lauf zu lassen. Dazu gibt es jede Menge Spaß und auch genug Raum für eure Ideen und Wünsche.

Feier und Abendveranstaltung

Ob Tortenanschnitt, die Gestaltung des Abends oder die witzigen Spiele und Überraschungen die Ihre Gäste vorbereitet haben, um dem Brautpaar den Abend zu versüßen. Wer hat die Hand beim Tortenanschnitt oben? Wie lief der Hochzeitstanz, wer hat eigentlich den Brautstrauß gefangen und wie war eigentlich das Feuerwerk, die Feuershow oder die Showeinlage. So viele Fragen. Doch zum Glück wurden auch diese Momente in vielen lustigen, emotionalen und vor allem einmaligen Bildern festgehalten und machen damit den ganzen Tag komplett und unvergesslich. Auch ungestellte und spontane Schnappschüsse halten viele Momente fest.

Fotos und Onlinegalerie

In jedem meiner Pakete ist eine passwortgeschützte Online-Galerie sowie ein USB-Stick mit den schönsten Hochzeitsbilder inklusive. Den Link können Sie mit Ihren Freunden & der Familie teilen und sie so an Iher Hochzeitsreportage teilhaben lassen. Sollten Sie Ihren Stick mit den Fotos verlieren, so ist dies bei mir kein Problem. Ich kann Ihnen die Bilder auf einen neuen USB-Stick (auch nach Jahren) jederzeit wieder zur Verfügung stellen.

After Wedding Shooting

Dies ist eine wundervolle Möglichkeit das Gefühl der Hochzeit noch einmal zu erleben. So können Sie auch nach Iher Hochzeit völlig unabhängig von Zeit und Gästen, wunderschöne Bilder mit mir erschaffen. Zusammen können wir hier Ihren Lieblingsort besuchen oder eine andere atemberaubende Kulisse. Egal ob in einem Schloss, in einem Park, in einem Feld oder in der Sächsischen Schweiz auf einem Berg. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Auf Wunsch organisiere ich dazu auch einen Blumenstrauß, einzelne Blumen oder eine Visagistin für das Make-Up. 

Fotokurs Landschaftsfotografie – Sächsische Schweiz

Sonnenuntergang hintere Sächsische Schweiz

Die Sächsische Schweiz ist eine der schönsten Landschaften in Deutschland, Berge mit Fernsichten, Täler und Felsriffe. Hier warten spektakuläre Sonnenuntergänge, Sonnenaufgänge oder Nebelmeere. Was gibt es daher schöneres als hier zu fotografieren oder es zu erlernen.

Fotokurs am 27.06.2020

Am 21.03.2020 findet daher wieder ein Fotokurs genau in dieser fantastischen Landschaft statt. In diesem Kurs geht es im allgemeinen um die Landschaftsfotografie, das Verhalten im Nationalpark, Motivfindung und Aufbau, Einsatz von Filtern. Als Höhepunkt fotografieren wir zusammen den Sonnenuntergang des Tages. Um einen maximalen Lernerfolg zu garantieren finden alle Kurse bei S.Rose Fotografie immer in kleinen Gruppen oder auf Wunsch als Einzeltraining statt.

Zusammenfassung

  • Kurs: Landschaftsfotografie Sächsische Schweiz
  • Datum: 27.06.2020 17:30Uhr
  • Maximale Teilnehmerzahl: 5 Personen
  • Lernziele: Motivfindung, Motivaufbau, Schutz der Natur, Einsatz von Filtern, Hilfreiche Apps mit Karten, Routen und Wetterinformationen

Preis: 59,00€

Anmeldung per Email oder telefon

Die blaue Stunde

„Die blaue Stunde“, diesen Begriff hört und liest man in der Fotografie ständig. Doch was ist das und warum sollte ich gerade dann fotografieren gehen?

Schaut man dazu klassisch in ein Lexikon wird der Begriff wie folgt erklärt: „Die blaue Stunde ist die Färbung des Himmels zwischen dem Sonnenuntergang und vor dem Eintritt der Dunkelheit.“ Doch warum ist sie so besonders? Ganz einfach, die Lichter der Stadt sind in dieser Zeit bereits eingeschalten, aber die Umgebung und der Himmel sind noch nicht komplett ins Schwarz der Nacht gehüllt. Bilder wirken dadurch interessanter und zeigen zudem viel mehr Details, als wenn man ein Foto mit viel schwarz aufnehmen würde.

Im Vergleich erkennt man schnell den deutlichen Unterschied beider Bilder. Im Schwarz der Nacht gehen viele Motive einfach verloren. Doch was muss man technisch machen, damit solche Aufnahmen gelingen?

Was benötige ich dazu?

Hier kommt man kurz gesagt nicht um eine Langzeitbelichtung herum. Langzeitbelichtungen kann man mit fast jeder Kamera erstellen, bei der sich die Belichtungszeit manuell einstellen lässt. Also bei fast allen Spiegelreflexkameras, Systemkameras und bei den höherwertigen Kompaktkameras. Auch viele Handys haben mittlerweile diese Funktion. Ob du diese Funktion in deiner Kamera hast, also die Belichtungszeit direkt einzustellen, kannst du in deinem Handbuch nachlesen.

Bei den meisten Kameras heißt diese Funktion AV, TV oder M Modus. Mit diesen Modi kannst du Langzeitbelichtungen aufnehmen. Die meisten Kameras mit diesen Einstellmöglichkeiten lassen eine Belichtung bis 30 Sekunden zu. Für noch längere Belichtungszeiten jenseits der 30 Sekunden gibt es einen weiteren Modus (Bulb oder B). Diesen haben die meisten Spiegelreflex- und Systemkameras.

Neben der Kamera gibt es noch eine sehr wichtige Komponente: Ein Stativ! Ein Stativ ist zwingend nötig, da man Belichtungszeiten von mehreren Sekunden/Minuten nicht aus der Hand halten kann, ohne das Bild zu verwackeln. Bitte achtet auch auf das Gewicht eurer Kamera und auf die maximale Traglast deines Statives. Ein Handystativ als Beispiel wird eure Spiegelreflexkamera nicht tragen können.

Neues Rathaus Hannover

Fehler und Gefahren

Die größte Gefahr bei Langzeitbelichtungen sind Verwacklungen, welche zu einem unscharfen Bild führen. Je länger ich belichte, desto größer ist theoretisch diese Gefahr. Um diesem Problem zu begegnen, lohnt es sich ein gutes Stativ mit festem Stand zu kaufen. Beim betätigen des Auslösers der Kamera, können Schwingungen ebenfalls für unscharfe Bilder sorgen. Dies kann man durch die Benutzung vom Fern- oder Funkauslösern beseitigen. Bei höheren ISO-Werten (je nach Kamera ab ISO 800, bei guten Kameras ab ISO 2000) tritt ein Rauschen des Bildsensors auf, welches durch „Rauschreduzierungsverfahren“ unter Verlust von Details im Bild ausgeglichen werden können. Außerdem können vermehrt leuchtende Bildpunkte (Hotpixel) auftreten. Neuere Spiegelreflexkameras können im Anschluss einer Langzeitbelichtung ein weiteres Bild bei geschlossenem Verschluss als „Rauschmuster“ aufnehmen und subtrahieren dann das Rauschen. Der Nachteil daran, die zweite Dunkelbelichtung hat dieselbe Belichtungszeit wie das eigentliche Bild und die Kamera kann in dieser Zeit nicht genutzt werden.

Brühlsche Terrasse zur blauen Stunde

Durchführung

Eine Belichtung bei langer Verschlusszeiten:

  • Stativ aufbauen, sicher und fest aufstellen
  • Kamera mit Objektiv auf das Stativ anbringen
  • Bildstabilisator (falls vorhanden) ausschalten bzw. deaktivieren
  • Verwendung eines Fern- oder Funkauslösers (oder verzögerter Selbstauslöser)
  • Autofokus ausstellen und Motiv manuell anfokussieren
  • Belichtungszeit wählen (ca. 5-30 Sek.)
  • Blende einstellen (Modus M) je nach Motiv zwischen 11 und 14
  • ISO nach Möglichkeit bei 200 belassen

Weitere Ideen für Langzeitbelichtungen

Weitere Anwendungsbeispiele für Langzeitbelichtungen:

  • Riesenräder
  • Autobahnen und Straßenverkehr
  • Züge und Bahnen
  • Polarlichter
  • laufende Menschenmassen
  • Feuerwerk
  • Stadt und Architekturbilder bei Nacht
  • Wasser, Wasserfälle und Flussläufe

Wo erfahre ich wann die blaue Stunde ist?

Hier gibt es gefühlt tausende Internetseiten und Apps für den mobilen Einsatz. Alles auf einen schnellen Blick sieht man bei Timedate, auch sehr zu empfehlen ist die Webseite von JeKoPhoto. Das gute hier, man kann sich alle Daten als PDF abspeichern. Im mobilen Bereich kommen ständig neue Apps hinzu. Ich empfehle hier „Exsate – Golden Hour“ oder auch „Sun Surveyor“. Wer alles auf einen Blick haben möchte für den ist vielleicht auch „Clear Outside“ (Achtung Englisch) etwas.

Gerne könnt Ihr auch dazu einen meiner Fotokurse besuchen:

Langzeitbelichtungen

Blaue Stunde in Dresden

Blaue Stunde am Leuchtturm

Fotowalk auf der Brühlschen Terrasse

Manchmal muss man nicht wirklich weit laufen um in einer Stadt viele der bekannten Blicke einzufangen. In meinen Augen ist die Brühlsche Terrasse eines der großen Highlights in Dresden. Von hier hat man so unglaublich viele Blicke und Fotomotive wie z.B. die Frauenkirche, die Semperoper, die Schiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt und, und, und…

Der Brühlsche Garten

Der Brühsche Garten ist ein kleiner Park direkt auf der Brühlschen Terrasse. Dieser Park besticht durch Blumenbeete, einem Wasserspiel und viel grün inmitten der Altstadt von Dresden. Zudem gibt es hier viele Parkbänke zum Verweilen und Genießen der Blicke. Denkmäler wie z.B. das für Casper-David Friedrich oder Gottfried-Semper. Beide kann man ebenfalls wunderbar in die Fotos einbauen. Das Ende des Parks bilden an zwei Seiten die alten Festungsmauern von Dresden. Der weite Blick von der Festungsmauer offenbart schöne Blicke auf die Elbe und die Schiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt. Perfekt zum Fotografieren von einem Sonnenuntergang.

Die Festung Dresden

Fahrstuhl Festung Dresden

Seit dem letztem Jahr hat auch nach langer Sanierung ein weiteres Highlight wieder offen, die Festung Dresden. Ein absolutes muss! Berichtet habe ich bereits in meinem Blog über die Eröffnung im November 2019: Eröffnung Festung Dresden. Für die „neue“ Festung Dresden wurde zudem ein Fahrstuhl auf der Brühlschen Terrasse angelegt. Mit seiner äußeren Verzierung bildet dieser auch an sich selbst schon ein sehr interessantes Fotomotiv.

Frauenkirche Dresden

Die Frauenkirche in Dresden ist wohl das Wahrzeichen von Dresden und schon allein einen Besuch wert. Seit dem Wiederaufbau und der Eröffnung 2005 besuchten diese Millionen von Menschen und auch bestimmt genauso oft wurde sie bereits fotografiert. Doch warum immer nur direkt davor stehen und fotografieren? Hier kann man wunderbar einen spannenden Vordergrund einbauen, egal ob bei Tag oder bei Nacht mit Beleuchtung. Der Blick aus dem Brühlschen Garten auf die Frauenkirche kann vielseitig gestaltet werden, die Blumenbeete oder die Grasfläschen mit dem Bäumen bilden eine willkommende Abwechslung. Mit den vielen Lichtern und den Straßenlaternen kann man sich hier auch mit dem Thema Langzeibelichtungen (Fotokurs) wunderbar auseinander setzen.

Checkliste Fotorucksack

Dies ist eine allgemeine Checkliste für größere Fototouren oder Fotoreisen. Sie soll eine kleine Erleichterung sein und verhindern, dass wichtiges Equipment vergessen wird. Im Allgemeinen sollten alle Batterien vorhanden und voll sein (Stirnlampe, Funkauslöser…). Weiterhin ist auch eine zweite Stativwechselplatte für ein Teleobjektiv sehr sinnvoll, welche direkt an der Stativschelle befestigt ist. Bei Speicherkarten empfehle ich lieber immer mehr als weniger. Für mich persönlich plane ich 64GB pro Woche ein. Plant ihr Videos oder Timelaps (Zeitrafferaufnahmen) zu machen, sind deutlich mehr oder größere Speicherkarten notwendig.

Spiegelreflexkamera

  • Speicherkarten
  • Akkus geladen und eingesteckt
  • Ladegerät (Adapter Ausland)
  • Kameraeinstellungen zurückgesetzt und Fokus auf Auto gestellt

Objektive

  • Linsen der Objektive gereinigt
  • Weitwinkelobjektiv
  • Mittelzoomobjektiv (Normalobjektiv)
  • Teleobjektiv (alternativ Reisezoom)
  • Gegenlichtblenden

Objektivfilter

  • Graufilter
  • Grauverlaufsfilter
  • Filterhalter

Sonstiges

  • Funkauslöser und passende Batterien
  • Reinigungstücher für Optiken
  • Mikrofasertuch
  • Blasebalg
  • Stativ mit Wechselplatte
  • Stirnlampe
  • Müllbeutel als Regenschutz
  • Wanderkarte / Routenplan
  • Outdoor Erste Hilfe Set

Hier die Checkliste zum kostenlosen Download für Sie zum ausdrucken und abhaken

Der Objektiv-Einstieg

Immer wieder erreichen mich viele Nachrichten per E-Mail oder über die Sozialen Medien. Diese beantworte ich immer sehr gerne, deshalb hat es mich bekräftig dieses Thema in meinem Blog zu behandeln. Bevor ich euch nun die ersten Objektive empfehle, gibt es aber zuvor wichtige Dinge, die es zu beachten gilt.

Der Anschluss

Das erste und wichtigste ist der Objektivanschluss deiner Kamera bzw. deines Kamerasystems. Jeder Hersteller hat sein eigenen Objektivanschluss / Objektivbajonett oder auch Mount (Englisch: montieren oder anbringen) genannt, entwickelt.

Canon:

Canon hat seit 1987 das sogenannte EF-Bajonett, dieses unterteilt sich weiter in  EF, EF-S und EF-M. Seit 2018 hat Canon ein weiteres Bajonett für seine neue EOS-R-Kamera entwickelt (spiegelloses Vollformatsystem), das sogenannte RF-Bajonett. Das EF-M Bajonett (M = mirrorless also spiegellos) ist der neuste Anschluss bei Canon und gehört zu den neuen spiegellosen Kameras. Das EF-Bajonett ist der klassische Anschluss für Canon Vollformatkameras (z.B. Canon EOS 6D oder 5D). Dieses Bajonett passt allerdings technisch auch auf die APS-C Kameras wie der Canon EOS 800D. Das EF-S-Bajonett ist der Anschluss für Canon APS-C Kameras. Objektive mit diesem Anschluss passen zwar auch rein technisch auf den EF-Anschluss, aber an einer Vollformatkamera bekommt man dann nur den Ausschnitt eines APS-C Sensors. Noch gravierender ist, dass ein paar Objektive (insbesondere Ultra-Weitwinkel) manchmal weit nach hinten reichende Linsen besitzen, welche bei einem Anschluss an einer Vollformatkamera den Spiegel beschädigen kann. Dies ist der Grund warum Canon hier manche APS-C Objektive an Vollformatkameras mechanisch unterbindet. Das RF-Bajonett ist der aktuelle Anschluss für die Canon Systemkameras der R-Reihe. Die Information zwischen Kamera und Objektiv wird ausschließlich digital übertragen. Objektive der EF / EF-S Reihe können mittels Adapter an einer EOS R angeschlossen werden, umgekehrt ist dies nicht möglich. Das EF-M-Bajonett ist komplett inkompatibel.

Nikon:

Das F-Bajonett ist der universelle Objektivanschluss bei Nikon. Es dient dem Anschluss von Objektiven an analoge oder digitale Spiegelreflexkameras seit dem Jahr 1959. Aber ältere FX Objektive passen unter anderem nicht an die neuen Nikon APS-C Modelle wie z.B. der D5000. 2018 brachte Nikon, ähnlich wie Canon, ein komplett neues Z-Bajonett für spiegellose Kameras heraus. Dieses Bajonett ist aber völlig inkompatibel zu allen alten Bajonetten von Nikon.

Fuji:

Für die Kameras der X-Serie hat Fujifilm ein eigenes digitales Kamerasystem mit entsprechendem Objektivanschluss entworfen, dieser Anschluss wird als X-Bajonett bezeichnet wird. Dieses ist ausschließlich für APS-C Kameras gedacht.

Sony:

Sony hat zwei völlig zueinander inkompatible Anschlüsse. Das A-Bajonett (Minolta-AF-Objektive) und das E/EF-Bajonett. Sony bietet Adapter zur Anpassung vom A-Mount zu dem E-Mount. Dies ist an sich sehr Kundenorientiert aber auch hier liegt der Teufel im Detail. Metallringe schließen Objektive nur an die Kamera an, aber erlauben jedoch keine Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv. So muss man bei diesen Adaptern auch manuell fokussieren. Selbst die teuren elektronischen Adapter bieten nicht dieselbe Leistung wie das passende Objektiv. In vielen Fällen kommt es zu längeren Autofokuszeiten, manchmal zu Problemen beim Scharfstellen. Sony räumte gegenüber dem amerikanischen Fotofachmagazin DPReview auch ein, dass keiner seiner Adapter – weder bei Fremdobjektiven noch bei seinen eigenen A-Bajonett-Objektiven den Augen-Autofokus noch die Motivverfolgung unterstützen.   

Olympus/Panasonic:

Micro Four Thirds (kurz: MFT) bezeichnet einen im Wesentlichen von den Unternehmen Panasonic und Olympus entwickelten Anschluss für spiegellose Systemkameras. Es ist ein offener und abgestimmter Standard für Systemkomponenten wie zum Beispiel Objektivanschlüsse.

Die Brennweite und Crop Faktor

Brennweiten im Vergleich

Der zweite wichtige Punkt ist die Brennweite in Zusammenhang mit dem Crop-Faktor (Crop = Englisch beschneiden). Der Begriff der Brennweite geht zurück in die Frühzeit der Optik. Damals unterschied man Linsen unter anderem durch den Abstand, welcher nötig war, damit die Linse ein punktförmiges Abbild der Sonne auf ein (brennbares) Objekt warf. Der Abstand zwischen Linse und diesem Brennpunkt war dann die Brennweite. Heute nutzt man zur Bestimmung der Brennweite nicht mehr die Sonne, aber die Begriffe sind die gleichen geblieben.

Der Cropfaktor von APS-C Kameras

Du kaufst dir ein 50mm Objektiv und stellst fest, dass du doch keinen Bildausschnitt von 50mm hast, sondern rund 80mm. Wie kommt das? APS-C Kameras haben einen kleineren Sensor als Vollformat Kameras. Das bedeutet wiederum, dass deine Kamera einen Crop-Faktor hat. Nikon- (z.B. D3500/D5600/D7500)  und Sony-Kameras (α6000/α5000) mit APS-C-Sensor haben einen Crop-Faktor von 1.5, Canon-Kameras (z.B. 2000D/800D/80D) mit APS-C-Sensor einen Crop-Faktor von 1.6. Um euch noch weiter zu verwirren gibt es seit 2008 noch ein weiteres System, das sogenannte Micro Four Thirds (Olympus und Panasonic). Hier beträgt der Crop-Faktor 2.0! Achte zudem auf die Brennweite: Kleine Brennweiten (z.B. 16mm oder 24mm) zeigen viel meiner Umgebung und heißen daher auch Weitwinkel oder Ultraweitwinkel, große Brennweiten (z.B. 200mm) holen entfernte Objekte nah an mich heran und heißen auch Tele. Ein weiterer Begriff bei Brennweiten stellen die Fish-Eye Objektive. Diese haben das typische Fischaugen Format und haben meist Brennweiten von 8mm bis 10mm. Ein großer Nachteil dieser Objektive sind die stürzenden Linien, besonders am Rand des Bildes.

Lichtstärke

Festbrennweite 50mm f1.4

Sie ist das größte mögliche Verhältnis zwischen Blendenöffnung und Brennweite – je kleiner die Zahl (z.B. f1.4), desto mehr Licht fällt auf meinen Sensor in der Kamera. Als Beispiel steht die Bezeichnung 50mm 1:1.4 für die verfügbare Blendenöffnung des Objektives. Dies wird auch mit dem Begriff Lichtstärke bezeichnet. Je kleiner die Zahlen hinter dem Doppelpunkt, desto mehr Licht kann maximal durch das Objektiv auf den Sensor der Kamera einfallen. Bei sogenannten Reisezoom Objektiven wie das „Sigma 18-300 mm F3.5-6.3“ bezieht sich die Blendenzahl 3.5 auf die kleinste Blende des Objektives bei der kürzesten Brennweite von 18mm. Die Blendenzahl 6.3 auf die kleinste Blende des Objektivs bei der längsten Brennweite von 300mm. Je kleiner die Blendenzahl, desto offener die Blende. Je größer die Blendenzahl, desto geschlossener.

Naheinstellgrenze

Die minimale Fokusdistanz oder auch Naheinstellgrenze ist der Mindestabstand, den du zu deinem Motiv (von der Frontlinse des Objektivs aus gesehen) haben musst, um es scharf ablichten zu können. Wichtig ist dies besonders in der Makrofotografie.

Objektive für Einsteiger

Canon

Normal kauft man mit der ersten Spiegelreflexkamera ein Standard Kit Objektiv (EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS STM) gleich mit. Zu Beginn reicht dies vollkommen aus. Mit der Zeit steigen die eigenen Ansprüche und somit auch die Ansprüche an das Objektiv. Als Ersatz für das Standard-Kit Objektiv empfehle ich das Sigma AF 17-50mm f2.8 EX DC OS HSM (ca. 250€). Ein sehr guter Allrounder für unter 400€ wäre das Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS STM. Zum Fotografieren von Landschaften wäre eine sinnvolle Erweiterung ein Weitwinkelobjektiv (z.B. Sigma EX 10-20mm F/3,5). Wer es einfacher mag, dem empfehle ich den Kauf eines Reisezoom Objektives wie z.B. das Sigma 18-300 mm F3.5-6.3 DC Makro OS HSM. Hier hat man eine Brennweite von 18 mm bis 300 mm in einem einzigen Objektiv. Aber man muss auch hier Abstriche hinnehmen, wie z.B. bei der Auflösung oder der Schärfe.

Als Einstieg rate ich vom Kauf einer Festbrennweite ab. Im späteren Verlauf der Fotografie haben sie ihre Vorteile, aber wie der Name sagt, besitzen sie nur eine feste Brennweite. Ihr Vorteil ist aber ihre Lichtstärke. Der Klassiker ist hier das 50mm Canon EF 50mm f/1.8 STM für rund 120€.

Sony

Wer sich für das System von Sony entschieden hat, wird schnell feststellen, dass es keine wirklich günstigen Objektive zum Einstieg gibt. Neben dem Kitobjektiv (18-55 mm, F3.5-5.6) empfehle ich als universal Objektiv zum Einstieg das 18-135mm f/3.5-5.6 (530€). Bei den Weitwinkelobjektiven sieht es im preisgünstigen Segment sehr schwierig aus. Hier kann man sich entscheiden zwischen einem günstigen 20mm f2.8 für 299€ oder dem 10-18mm f4 für schon stolze 690€. Eine günstige Festbrennweite für z.B. Portraits wäre auch hier das 50mm f1.8 (188€). Wer bei Sony etwas offen ist, dem empfehle ich auch den Blick zu Tamron oder Sigma.

Nikon

Das Nikon Objektivportfolio ist riesig und wie bei Canon kann man das System mit Objektiven von Sigma und Tamron erweitern. Neben dem Kitobjektiv (18-55 mm, F3.5-5.6) empfehle ich als Reisezoom das 18-300mm f/3.5-6.3 (540€). Bei den Weitwinkelobjektiven im preisgünstigen Segment gibt es für 280€ das 10-20mm f.5-5.6. Als Ersatz für das Standard-Kit Objektiv empfehle ich das Sigma AF 17-50mm f2.8 EX DC OS HSM (ca. 295€). Die klassische 50mm f1.8 Festbrennweite für z.B. Portraits gibt es für rund 200€.

Olympus / Panasonic

Grundsätzlich sind alle Micro Four Thirds Objektive kompatibel an den Kameras von Olympus und Panasonic. Die Objektive gibt es häufig ähnlich sowohl von Olympus als auch von Panasonic. Aber Achtung: Objektive von Olympus haben meist keinen eigenen Bildstabilisator. Dies liegt daran, dass in Olympus-Kameras bereits einen Bildstabilisator verbaut ist. Bei Panasonic ist das nicht immer der Fall und so sind den Objektive von Panasonic oft Bildstabilisatoren integriert. Objektive von Tamron oder Sigma mit MFT-Anschluss kannst du bedenkenlos nutzen. Meine Empfehlung im Reisezoombereich wäre das 14-140mm f3.5-5.6 für 599€, als Festbrennweite empfehle ich das 45mm f1.8 für 260€ oder das 25mm f1.4 (Crop-Faktor berechnet 50mm) für 450€.

Fuji

Wer bei Fujifilm günstige Objektive mit Zoom sucht wird leider komplett enttäuscht. Das eigene Sortiment ist sehr dünn aufgestellt und man bekommt mehr Festbrennweiten. Hier kann ich daher nur das 18-135mm f3.5-5.6 für 769€ empfehlen oder das 35mm f2.0 für 199€. Um das Portfolio etwas zu verbessern lohnt sich vielleicht auch der Blick bei den Firmen Meike, Zeiss und 7Artisans.

Reinigung von Objektiven

Reinigungspinsel

Reinige deine Objektive regelmäßig, um Bildfehler durch Schmutz auf den Linsen zu vermeiden. Für den groben Schmutz kannst du einen feinen Pinsel oder einen Blasebalg nutzen. Das Gehäuse kannst du mit einem normalen Mikrofasertuch abwischen und auch reinigen. Schmutz im Filtergewinde entfernt man am besten mit einem Wattestäbchen. Die Frontlinse reinigt man mit einem sauberen Mikrofasertuch oder einem Reinigungsstift.

Die Lagerung von Objektiven

Hier hat so jeder seine Vorlieben. Es ist aber egal ob sie stehend oder liegend gelagert werden. Objektive sollten aber immer Trocken und bei Raumtemperatur gelagert werden. Nach Möglichkeit auch immer Staubgeschützt in einem Objektivköcher oder in einer Kameratasche bzw. Rucksack.

All diese Empfehlungen beruhen auf meinen eigenen Erfahrungen oder denen meiner Kollegen. Von den jeweiligen Firmen bekomme ich kein Geld und auch sonst keine Unterstützung für diesen Bericht.

Fotokurs Landschaftsfotografie Sächsische Schweiz

Sonnenuntergang in der Sächsischen Schweiz

Die Sächsische Schweiz ist eine der schönsten Landschaften in Deutschland, Berge mit Fernsichten, Täler und Felsriffe. Hier warten spektakuläre Sonnenuntergänge, Sonnenaufgänge oder Nebelmeere. Was gibt es daher schöneres als hier zu fotografieren oder es zu erlernen.

Fotokurs am 21.03.2020

Am 21.03.2020 findet daher wieder ein Fotokurs genau in dieser fantastischen Landschaft statt. In diesem Kurs geht es im allgemeinen um die Landschaftsfotografie, das Verhalten im Nationalpark, Motivfindung und Aufbau, Einsatz von Filtern. Als Höhepunkt fotografieren wir zusammen den Sonnenuntergang des Tages. Um einen maximalen Lernerfolg zu garantieren finden alle Kurse bei S.Rose Fotografie immer in kleinen Gruppen oder auf Wunsch als Einzeltraining statt.

Zusammenfassung

  • Kurs: Landschaftsfotografie Sächsische Schweiz
  • Datum: 21.03.2020 15:00Uhr
  • Maximale Teilnehmerzahl: 6 Personen
  • Lernziele: Motivfindung, Motivaufbau, Schutz der Natur, Einsatz von Filtern, Hilfreiche Apps mit Karten, Routen und Wetterinformationen

Preis: 59,00€

Anmeldung per Email oder telefon

F60 und der Tagebau Welzow

Die Abraumförderbrücke F60 im Tage Welzow bei Nacht

Vor einigen Wochen hatte ich die Möglichkeit den Tagebau Welzow-Süd und die Abraumförderbrücke F60 zu besichtigen. Meine Neugier galt hier vor allem der größten beweglichen technischen Arbeitsmaschine der Welt – der F60.

1957 begann die DDR mit der Produktion von Förderbrücken im Stil der so genannten „Einheitsförderbrücken“ – einheitliche Konstruktion, Mehrfachfertigung und damit Kosteneinsparung. Am Anfang dieser Entwicklung stand die F34, später Typ F45 und F60. Die Bezeichnungen geben dabei Auskunft über die Abraumabtragshöhen von 34 Metern, 45 Metern und 60 Metern. Die Abraumförderbrücke F60 hat eine Länge von 502 Meter, eine Höhe von 80 Meter und eine Breite von bis zu 240 Meter. Ohne Bagger wiegt diese Maschine 13.500 Tonnen. Damit ist die F60 noch heute die größte bewegliche technische Arbeitsmaschine der Welt. Aufgrund des Aufbaus, wurde die F60 auch gerne als liegender Eifelturm betitelt. Und in der Tat hinkt dieser vergleich kaum. Der Eifelturm kommt, würde man diesen auf die Seite legen können, auf 324,8 Meter und ein Gewicht von 10.100 Tonnen.

Weitere Zahlen und Fakten

Im Tagebau Welzow-Süd werden pro Jahr in etwa 17,4 Mio. Tonnen Kohle pro Jahr abgebaggert. Die Betriebserlaubnis des Tagebaus begann 1959 und wird vorraussichtlich 2040 enden. Bis 2011 wurden allein hier 17 Dörfer umgesiedelt und abgebaggert. Die weiteren Tagebaus sind Jänschwalde 7,4 Mio Tonnen, Nochten 14,6 Mio Tonnen und Reichwalde mit 12,6 Mio Tonnen Braunkohle. Damit ist fast jede vierte in Deutschland verbrauchte Kilowattstunde Strom auf die Braunkohle in der Lausitz zurückzuführen.

Der Tagebau Welzow aus der Luft