Fasanenschlösschen (Moritzburg)

Fasanenschlösschen Fasanenschlösschen (Moritzburg)

Das Fasanenschlösschen in Moritzburg ist eines der kleinsten Schlösser in Sachsen. Es befindet sich auf dem 1728 angelegten Areals der Fasanerie des Schlossparks in Moritzburg.

Das Fasanenschlösschen liegt auf der Sichtachse zum weltbekannten Schloss Moritzburg. Welches in einer Entfernung von 2,5km liegt. Das Schloss liegt am Niederen Großteich Bärnsdorf und am Moritzburger Leuchtturm. Besonders dieser Binnenleuchtturm, also ein Leuchtturm ohne Zugang zum Meer, zieht viele Menschen in seinen Bann. Das kleine Schloss wird heute als Standesamt und museale genutzt. Es ist Teil des Schlösserlandes Sachsen (weitere Schlösser des Schlösserlandes sind z.B. Schloss Moritzburg, Festung Dresden, Festung Königstein, Schloss Weesenstein…)

Besuch und Ziele

Ein Besuch vom Fasanenschlösschen lohnt sich das gesamte Jahr, besonders jedoch im Sommer und Herbst (Laubfärbung der Bäume). Beim Besuch dieses Schlosses sollte man sich immer etwas Zeit nehmen und es in Verbindung mit dem Schloss Moritzburg, dem Leuchtturm und dem Wildgehege Moritzburg ansehen. Diese Wege kann man romantisch per Kutschfahrt oder im Winter bei Schnee per Pferdeschlitten zurücklegen. Man kann dies auch zu Fuß erlaufen. Die Entfernung vom Schloss Moritzburg bis hin zum Fasanenschlösschen beträgt 2,5 und weiter bis zum Leuchtturm nochmal ca. 400m.

Parken und Essen

Parkplätze gibt es in Moritzburg an allen Ecken und kosten ca. 3 Euro als Tagestarif. Der Parkplatz an der Großen Fasanenstr. am Wald ist sogar kostenfrei. Die Beine entspannen bei einem Kaffee oder beim Essen kann man z.B. in der „Churfürstlichen Waldschänke“, dem „Café am Fasanenschlösschen“ oder in der „Ausspanne am Leuchtturm“

 

Die Algarve im Frühling Blumen und Meer…

IMG_5358-1++-ps-kleinDie Algarve im Frühling Blumen und Meer…

 

Die Algarve ist die südlichste Region Portugals und ist im Westen sowie im Süden begrenzt durch den Atlantik. Der Frühling in der Algarve ist für Südeuropa relativ feucht aber trotzdem sonnig. Daher ist die Algarve im Frühling grün und voller wildwachsender Blumen übersät. Gerade die Region um Colinas Verdes stellt eine Wildblumenhochburg da und ist damit ein echter Geheimtipp.

 

Wer nicht für Blumen und besinliche Natur zu haben ist, der ist auf jeden Fall begeistert von den Städten direkt am Meer. Kleine alte Fischerdörfchen, gelegen an einer Bucht mit feinen Sandstrand welche den alten Staub von sich entfernt haben und sich modern und offen präsentieren. Viele kleine Cafes, Bars, kleine Gassen und Straßen. Hier und da ein kleines altes Fischerboot.

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Die Küste der Algarve ist zumeist geprägt durch eine Steilküste, welche immer wieder von kleinen, teilweise versteckten Buchten und Traumstränden, unterbrochen wird. Das Wasser ist Kristallblau und man sieht auch im etwas tieferen Wasser den Grund. Durch das Meer sind über die Jahre, Jahrhunderte viele kleine Höhlen in den Steilküsten entstanden. Diese können mit Bootstouren besichtigt werden, einige können bei ruhiger See auch erschwommen werden.

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Island im Winter – der Kampf um ein gutes Bild

IMG_8799-1++-ps-kleinIsland im Winter – der Kampf um ein gutes Bild.

Jeder der Fotos liebt, kommt nicht herum eine Reise nach Island zu machen. Eine Reise? Tss nein eigentlich glaubt man dies nur vor der ersten Reise. Island hat so viele Naturwunder die zu unterschiedlichsten Jahreszeiten zu sehen sind. Möchte man die Polarlichter sehen, sollte man schon im späten Herbst oder besser im Winter Island besuchen – möchte man die großen und Atemberaubenden Wasserfälle sehen oder das grüne Island mit den Papageintauchern, dann ist klar der Sommer das Ziel. So oder so, man wird sich in dieses Land verlieben und man möchte unbedingt wieder hin nach der ersten Reise. Island im Winter war bereits meine dritte Reise in den Norden Europas innerhalb des letzten Jahres – eines ist auf jeden Fall sicher, es war nicht die letzte.

Gefahren nicht Unterschätzen

IMG_7776-1-ps-kleinJeder hat sie bestimmt schon einmal irgendwo gesehen, diese atemberaubenden Winterbilder aus Island, gefrorene Wasserfälle, kristallblaues Wasser oder Eis und natürlich mit Polarlichtern. Doch was muss ein Fotograf dafür  tun und auf sich nehmen um ein solches Bild einfangen zu können?

Man denkt, man fliegt nach Island, schnappt sich ein Auto und fährt zum gewünschten Ziel. Dort angekommen packt man die Kamera aus und knipst los. Doch leider sieht die realität anders aus. Man fliegt nach Island und hofft, dass das Wetter dort super ist. Man schnappt sich das Auto aber fährt nicht gleich los, denn in Island ist es wichtig vor der fahrt immer einmal auf das Wetter und die Straßen zu werfen. Diese Informationen findet man unter www.road.is – in Island weht fast immer ein guter Wind der Schnee auf die Straßen weht oder sie gar unpassierbar macht.

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IMG_8974-1++-ps-kleinIm schlimmsten Fall wird man sogar überrascht von einem Unwetter und steckt fest und muss aus der Not gerettet werden. Daher ganz wichtig, immer einen Blick aufs Wetter werfen. Im Winter sollte man auch nicht an seinem Auto sparen und sich am besten ein SUV oder noch besser einen Jeep holen. So kommt man auch ohne probleme durch kleinere Schneewehen oder hat einfach mehr gripp und stabilität auf den gefrorenen Straßen. In Island werden die Straßen nur vom Schnee befreit aber es wird nicht wie bei uns noch Salz gestreut um die Straßen komplett frei zu haben, daher auch hier immer ein waches Auge haben und vielleicht etwas langsamer fahren.

IMG_8323-1-ps-kleinBeachtet man diese Dinge alle, ist man immer sicher unterwegs. Man sollte auch immer einen Plan B haben, falls das Wetter nicht mitspielt oder einen Straße gesperrt ist. Oft reicht es auch nur einmal 1 Stunde zu warten, da das Wetter in Island sich schnell ändern kann.

IMG_7820-1-ps-kleinHat man sein Ziel erreicht, heißt es aber noch lange nicht, dass man ein gutes Foto machen kann. Nun hat man ja auch Vorstellungen wie man sich den Himmel oder die Sonne auf dem Bild wünscht. Hier ist es halt etwas Glück gutes Wetter zu erwischen oder man fährt einfach weiter und kommt zu einem späteren Zeitpunkt wieder und versucht es erneut. Ich selbst plane mir daher auch an jeden Ort etwas mehr Zeit ein um eventuell einen zweiten Versuch starten zu können. Wenn man aber einmal andere Fotografen befragt zu diesem Thema, höhrt man eingentlich immer das selbe. Für viele ist es dann bereits die 3, 4, 5 oder sogar die 10te Reise nach Island.

Island im November

IMG_8201-1-ps-klein++Island ist das Lieblingsland eines jeden Fotografens, egal zu welcher Tages bzw. Nachtzeit oder ga der Jahreszeit – Island ist immer eine Reise wert. Im November ging es für mich bereits zum zweiten mal in den hohen Norden Europas. Das große Ziel, was auch ein stück weit ein kleiner Kindheitstraum war, sollte diesmal erfüllt werden: die Polarlichter! Island ist mit seinen knapp 340.000 Einwohnern und einer Fläche von 103.125 km² nicht gerade eines der größten Ländern Europas aber trotzdem ein ganz besonderes Land. Es ist die größte Vulkaninsel der Erde. Hier treffen die Nordamerikanische Platte und die Eurasische Platte zusammen und sorgen für die Besonderheite des Landes. Oft hört man auch über Island gern: „Das Land aus Eis und Feuer“

Das Feuer kommt hier ganz klar von den sehr viele aktiven Vulkanen, welche auch immer wieder großen Einfluss auf die Welt haben wie z.B. zuletzt der Eyjafjallajökull mit seiner Eruption 2010. Hierbei wurde so viel Asche in die Atmosphäre geschleudert, sodas der Luftraum immer wieder gesperrt werden musste, Flüge ausfielen, Menschen kamen nicht an Ihre Ziele und Die Wirtschaft wurde ebenfalls dadurch stark beeinflusst.

Das Eis kommt von der Lage im hohen Norden. Im Winter gibt es ein hohes Schneeaufkommen und durch die Gletscher auch viel Eis, jedoch ist es in Island durch den Golfstrom nicht so kalt wie in der Arktis. Im Mittel fallen hier im Winter die Temperaturen nur auf -4°C. Jedoch auf einzelne Tage gesehen können die Temperaturen auch wie in Deutschland gut und gerne einmal auch unter -20°C fallen in der Nacht, was aber recht selten ist.

Polarlichter – Mythos, Legenden oder doch nur Physik?

Polarlichter entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwinds aus der Magnetosphäre auf Sauerstoff- und Stickstoffatome in den oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen und diese ionisieren. Bei dieser Reaktion wird Licht freigesetzt. In der Mythologie sind Polarlichter immer auf Götter und Geistern zurückzuführen gewesen die unter anderem noch einaml Ihre Schlachten Kämpften. Bei den Wikingern war es auch das Ziel eines jeden Mannes dorthin aufzusteigen und in Walhalla aufgenommen zu werden.