Sächsische Schweiz – hoch hinaus

Panoramablick Bärenstein

Bergpanorama oder Landschaftsblick?

Bilder in der Sächsischen Schweiz von den Bergblicken sind reichlich bekannt und jeder möchte natürlich auch einen Gipfel stürmen. Doch muss ich als Fotograf für ein gutes Bild immer auf die Berge klettern?

Diese Frage kann man nicht einfach mit ja oder nein beantworten. Es hängt immer davon ab, was man fotografieren möchte. Es lohnt sich aber definitiv auch Fotos vom Fuße des Berges zu machen oder die Berge sogar nur als Erkennungsmerkmal einzubauen im Bild. Der Lilienstein z.B. ist das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz, man kann ihn von unglaublich vielen Punkten aus sehen. So dient er immer als orientierungshilfe für viele Fotografen wo die Sonne auf- oder untergeht.

Nebel und Nebelmeer

Lilienstein im Nebelmeer

Wer den Nebel wie eine Art Meer im Bild einbauen will, wird nicht drum herum kommen, auf einen Gipfel zu gehen. Leicht und Lohnenswert sind dafür der Lilienstein oder die Bastei. Diese Bilder bekommt man am besten im Frühjahr und im Herbst, da es zu diesen Zeiten eine besonders hohe Luftfeutigkeit gibt. Hierfür sollte man den Wetterbericht immer gut im Auge behalten. Es empfiehlt sich auch auf die lokalen Wetterstationen zuzugreifen. Es können natürlich auch traumhafte Nebelbilder am Boden gemacht werden. Hierfür muss man nur etwas warten, bis die ersten Sonnenstrahlen sich durch den Nebel kämpfen. Auch zu empfehlen beim Abstieg nach der Bergfototour.

Am Fuße des Berges

Seit dem letzten Jahr bin ich viel am Rande der Berge unterwegs und damit auf der Suche nach neuen Blicken. Man findet hier unerwartet oft großartige Blicke und häufig sind diese sehr leicht zu erreichen. Ein kleiner Spaziergang oder die Runde mit dem Hund reichen hier schon aus. Wichtig wie immer: geht heraus und entdeckt die Umgebung, probiert euch beim fotografieren aus und habt natürlich Spaß dabei.

Am Fuße von den Bergen

Early Bird Snow Fotosession 2019

Early Bird Snow Fotosession 2019

Friedrichsburg – Festung Königstein

Auch in diesem Jahr gab es wieder einen kleinen Fotowettbewerb der Festung Königstein. Die Gewinner dieses Wettbewerbes bekamen die Einladung, zum Sonnenaufgang, auf das Festungsplateau. Da dies sonst aufgrund der Öffnungszeiten nicht möglich ist, ist dieser Gewinn sehr reizvoll.

Die Glücklichen Gewinner

Die glücklichen Gewinner des Fotowettbewerbes trafen sich am Mittwoch den 06.02.2019  um 6 Uhr früh am Fuße der Festung. Dies bedeutet um 4:30 Uhr aufstehen und sich dann von Dresden auf den Weg nach Königstein zu machen. Als Fotograf, der regelmäßig zum Sonnenaufgang geht, ist dies aber kein Problem. Gemeinsam durften wir dann den komfortablen Weg, hoch über den Fahrstuhl nehmen. Nach einem kurzen Plausch und einen Kaffee, ging es dann ans Werk.

Festung Königstein im Schnee

Die ersten Bilder enstanden in der blauen Stunde, also die Zeit kurz vor Sonnenaufgang, in der sich der Himmel langsam von schwarz zu blau verfärbt. Auf der Festung lagen auch noch gut und gerne 30cm Schnee und so stapfte ich für so manches Foto durch den Tiefschnee, aber gerade diese Unberührtheit macht ein schönes Foto aus. Allgemein sollte man in der Fotografie seine eigene Komfortzone für ein gutes Foto verlassen. Damit meine ich den Blickwinkel zu verändern, sich auch einmal auf den Boden legen oder sich hinknien. Auch einmal den Wecker stellen und sehr früh das Bett verlassen. Natürlich gehört auch immer ein klein wenig Glück mit dazu. Wenn das Wetter nicht mitspielt, kann man nichts machen. Vergesst aber eines niemals, egal wie oder wo Ihr fotografiert, habt Spaß dabei.

Festung Königstein
Festung Königstein, Blick auf die Tafelberge

 

 

 

 

 

Kanone auf der Festung Königstein
Blick zu den Schrammsteinen im Nebel

 

 

 

 

 

Panorama auf Königstein

Wintermärchen Schloss Moritzburg

Schloss Moritzburg

Wintermärchen Schloss Moritzburg

Nach 2012 haben wir nun in Sachsen tatsächlich wieder einmal einen ordentlichen Winter mit Schnee. In den letzten Wochen fielen so immer wieder einige Zentimeter Schnee. So waren es am Sonntag den 03.02.2019 auf einen Schlag knappe 20-30cm.

Aschenbrödel auf der Spur

Bei diesen schneereichen Bildern von Schloss Moritzburg muss man unweigerlich an das Märchen Drei Haselnüsse für Aschenbrödel denken. Mittlerweile ein Klassiker und auch das Schloss selbst, lädt jedes Jahr zur Ausstellung ein. Übrigens wurde das Märchen bereits 1973 ausgestrahlt.

Schloss Moritzburg

Auch ohne das Märchen zieht es mich sehr oft im Jahr nach Moritzburg. Neben dem bekannten Jagdschloss, lohnt auch der Besuch vom kleinsten „Schloss“ in Sachsen, dem Fasanenschlösschen, dem Binnenleuchtturm oder der Wildpark. Für die Romantiker unter euch:

Bei diesem Schnee eine Fahrt mit dem Pferdeschlitten um das Schloss herum, eingekuschelt in einer warmen Decke und dem Partner an der Seite. Vielleicht mit Blick auf den Valentinstag eine nette kleine Idee (zur Not auch ohne Schnee).

Für die Fotografen

Auch als Fotograf kommt man hier auf seine Kosten. Ich selbst komme seit 2011 jedes Jahr mehrfach nach Moritzburg, gut mein Weg ist von Dresden nicht besonders weit, aber es lohnt sich zur jeden Jahreszeit. Im Sommer die grünen Bäume und das ruhige Wasser der Teiche für perfekte Spiegelungen, im Herbst die Traumhafte bunte Baumwelt um das Schloss herum und im Winter der Schnee und die gefrorenen Teiche. Es gibt zudem viele Sichtachsen und man kann hier den Sonnenauf- und Sonnenuntergang fotografieren.

Panorama Schlossteich mit Schloss

Island – wilde Natur im Winter

0F5A3328-HDR-Bearbeitet-1++-ps-kleinWilde Natur, ein Blizzard, Schnee ohne Ende und Windgeschwindigkeiten von bis zu 180km/h – der ganz normale Wahnsinn im Winter in Island?

Ende November war es wieder einmal für mich soweit und es ging erneut hoch in den Norden, spezieller gesagt nach Island. Dies war bereits meine 6te Reise in den isländischen Winter. Nach all den Reisen lernt man dort eines ganz schnell, plane nicht so viel und nimm dir Zeit. Die Natur ist gandenlos und kümmert sich wenig um Zeitpläne und Wunschziele. Der Süden ist stark bekannt für Stürme mit mächtigen Windböhen, der Osten und der Norden sind die Schneeregionen in Island. Aber was ist mit dem Westen? Der Westen ist hier ganz speziell, hier gibt es nur wenig Schnee und auch weniger Wind als sonst im Land (für isländische Verhältnisse gesehen). Es wundert also nicht, dass gerade hier die Hauptstadt und auch Keflavik mit dem Internationalen Flughafen liegt. Ja man landet nicht immer in Reykjavik auch wenn es auf viele Boarkarten oder Reisebeschreibungen steht, so landet man in Keflavik. Also bei der Autovermietung aufgepasst, sonst kommt schnell eine zusätzlich Taxi bzw. Busfahrt auf einen zu.

IMG_20171121_120556In diesm November war das Wetter wirklich sehr wechselhaft, so kam der erste Schnee des Jahres schon sehr zeitig im Oktober und die Winterstürme auch schon mitte November. Normaler Weise fallen diese nicht stärker aus als unsere Herbststürme in Deutschland aber in diesem Jahr war halt alles anders. So kam ein großer und starker Blizzard auf Island zu und brachte selbst die IMG_20171121_153852Sturmerprobten Isländer dazu lieber etwas mehr zu Hause zu bleiben. Mir boten sich windgeschwindigkeiten mit bis zu 180km/h. Bei diesen Wingeschwindigkeiten ist es auch nicht verwunderlich, dass man lieber drinnen bleibt als nach draußen zu gehen. Als Fotograf reizen mich natürlich die besonderen Wettersituationen. Auch wenn es nicht immer ungefährlich war, habe ich trotzdem immer vesucht Fotos und Videos vom Wetter zu erstellen. Es empfiehlt sich immer die Seiten www.vendur.is und www.road.is zu bebachten, hier werden immer alle Wetterdetails beschrieben und die Vorhersagen gemacht. Straßensperrungen sind im isländischen Winter keine Seltenheit. Zur eigenen Sicherheit daher diese immer vor jeder Tour anschauen und gegebenfalls auch Einheimische befragen.

0F5A1908-1++-psklein2Mein Hauptaugenmerk lag wie immer im Winter auf den Besuch von Eishöhlen, Gletschern und Polarlichtern. Für Polarlichter ist der November besonders gut, da der Tag kurz und die Nächte damit sehr lang sind. Im Schnitt hat man ca. & Stunden Tageslicht. Das bedeutet für alle die Sonnenaufgänge lieben und fotografieren wollen, ausschlafen, frühstücken und dann entspannt nach draußen gehen, ca 10:30Uhr geht dann die Sonne auf. Sonnenuntergang ist dann gegen ca. 16Uhr, diese Zeit muss man nutzen um sich am Tage mit Licht die vielen Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Island bietet hier viele schöne Naturschauspiele, welche aber meist mit vielen Fahrwegen verbunden sind! Als kurzer Tipp, es empfiehlt sich daher auch bei der Autovermietung darauf zu achten alle Kilometer inklusive zu haben. Einmal um die Insel herum bedeutet 2.500 bis 3.500 km. Inklusive sind meist nur 700km. Wegen dem Schnee im Norden empfiehlt es sich auch ein Geländewagen oder SUV zu mieten, welcher etwas höhr liegt.

IMG_20171122_112059Wer sich nicht sicher fühlt, kann in Island auch geführte Touren oder ganze Rundreisen buchen. Diese sind aber nicht sehr günstig aber man bucht dort ein rund um sorglos Paket. Egal was ist oder passiert, der Tourguide kümmert sich. In Island kommt man sehr gut mit Englisch über die Runden. Die isländischen Kinder sprechen mitlerweile ein besseres Englisch als Isländisch. Dies ist auch nicht sehr verwunderlich. Die meisten TV Sender, Zeitungen gibt es nur in Englisch bzw man nutzt hier viel das Britische TV-Programm. Bei 400.000 Einwohner wunder es auch nicht. Die Isländer kommunizieren viel über das Internet wie z.B. Facebook. Dort werden auch die neusten Nachrichten ausgetauscht.

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Dresden im Winterglanz

IMG_2585-Bearbeitet-2++-ps-klein Winterglanz in Dresden – Schnee im Elbflorenz.

In Dresden ist man gewohnt, dass es im Winter 1-2 Wochen im Jahr kalt wird aber mit viel Schnee rechnen hier nicht wirklich viele Menschen. Um so mehr freut man sich besonders als Fotograf wenn nach knapp 5 Jahren der Winter wieder einmal auch so bezeichnet werden kann. So kamen im Januar ständig neue Schneeschauer vom Himmel und verzauberten die Stadt mit einem traumhaften Winterglanz in weiß. So fielen in den ersten tagen des neuen Jahres gleich bis 20-30cm Neuschnee im Stadtzentrum.

Als Fotograf muss man nun die Chance nutzen und sofort in die Spur gehen, bevor der Winterdienst oder der Alltag einsetzt. Der Charm für mich besteht immer darin, den unberührten Schnee festzuhalten und dies mit den schönen Motiven aus Dresden und Sachsen.

0F5A0414-Bearbeitet-1++-ps-kleinSo startet ein Fotografen Tag auch gut und gerne einmal 3Uhr früh am Morgen bevor der Alltag beginnt. Diese ruhe und der Schnee lösen bei mir selbst immer die schönsten Kinder-Winter-Erinnerungen aus und so ist das frühe aufstehen kein Problem und auch schnell wieder vergessen, wenn man so schöne Momente erleben kann und darf.

Nun geht es langsam aber mit dem weißen Winter dem Ende entgegen und es liegen aktuell in Dresden nur noch einzelne Schneereste auf den Wiesen und an den Rändern der Wege. Die kalten Temperaturen der letzten Tage gerade auch nun mehr und mehr in vergessenheit und so stellt sich bei mir auch nun der Körper auf den Frühling ein.

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Festung Königstein – Winter Early Bird

IMG_9720-1Die Festung Königstein lud am 03.03.16 eine kleine Gruppe ausgewählter Fotografen zu der ersten Early Bird on Snow (Frühaufsteher Fotoveranstaltung im Schnee) auf die Festung ein.

Zu Beginn der Woche standen alle Zeichen gut für tolle neue Winterfotos auf der Festung. Toller Neuschnee war gefallen und knappe Temperaturen um die 0°C ließen einen Versuch zu. Zudem war nur ein leicht bedeckter Himmel vorhergesagt, was zudem noch einen schönen Sonnenaufgang geben könnte. Leider schlug das Wetter schon ein Tag später völlig um und ließ den Schnee in windeseile schmelzen. Einen weiteren Tag später wusste der Wetterdienst auch nichts mehr von einem nur leicht bedeckten Himmel und sagte einen geschlossene Wolkendecke vorraus.

Getreu dem Motto: „Irgendwas geht immer.“ zog es mich trotzdem um 4Uhr früh aus dem Bett und machte mich kurz darauf auch auf den Weg zur Festung nach Königstein. Zu dieser Uhrzeit bedeutet dies von Dresden aus, eine Fahrt mit dem Auto von ca. 40min. Oben an der Festung warteten auch schon ein paar bekannte Gesichter und so machten wir uns dann zusammen auf den Weg nach ganz Oben aufs Plateau – Standesgemäß um diese Zeit natürlich mit dem Fahrstuhl ;-). Oben angekommen sah man plötzlich die Festung wie eine Insel im Nebelmeer liegen, die immer wieder von Nebelwellen überrollt wurde. Dies ist ein wunderschönes Naturschauspiel und lässt einen das frühe Aufstehen sehr schnell vergessen.

Leider bestätigte sich auch das mit der Wolkendecke, welche sich noch vor dem Sonnenaufgang über die Festung Königstein zog. Also nun doch denkbar schlechte Bedingungen um Fotos zu machen, zu viel Nebel, keine Sonne, kein Schnee und viel zu dichte Wolken. Nun nach Hause fahren und alles war umsonst?

Quatsch, kein Weg ist vergebens. Es wird das genutzt, was Mutter Natur einem bietet. In diesem Fall entstanden leicht mystische Bilder von der Festung und vom naheliegenden Lilienstein. Gelohnt hat es sich also wieder einmal auch wenn es anders kam als erwartet.

Ein Dank geht hier noch einmal an das Team der Festung Königstein für die Einladung.

Island im Winter – der Kampf um ein gutes Bild

IMG_8799-1++-ps-kleinIsland im Winter – der Kampf um ein gutes Bild.

Jeder der Fotos liebt, kommt nicht herum eine Reise nach Island zu machen. Eine Reise? Tss nein eigentlich glaubt man dies nur vor der ersten Reise. Island hat so viele Naturwunder die zu unterschiedlichsten Jahreszeiten zu sehen sind. Möchte man die Polarlichter sehen, sollte man schon im späten Herbst oder besser im Winter Island besuchen – möchte man die großen und Atemberaubenden Wasserfälle sehen oder das grüne Island mit den Papageintauchern, dann ist klar der Sommer das Ziel. So oder so, man wird sich in dieses Land verlieben und man möchte unbedingt wieder hin nach der ersten Reise. Island im Winter war bereits meine dritte Reise in den Norden Europas innerhalb des letzten Jahres – eines ist auf jeden Fall sicher, es war nicht die letzte.

Gefahren nicht Unterschätzen

IMG_7776-1-ps-kleinJeder hat sie bestimmt schon einmal irgendwo gesehen, diese atemberaubenden Winterbilder aus Island, gefrorene Wasserfälle, kristallblaues Wasser oder Eis und natürlich mit Polarlichtern. Doch was muss ein Fotograf dafür  tun und auf sich nehmen um ein solches Bild einfangen zu können?

Man denkt, man fliegt nach Island, schnappt sich ein Auto und fährt zum gewünschten Ziel. Dort angekommen packt man die Kamera aus und knipst los. Doch leider sieht die realität anders aus. Man fliegt nach Island und hofft, dass das Wetter dort super ist. Man schnappt sich das Auto aber fährt nicht gleich los, denn in Island ist es wichtig vor der fahrt immer einmal auf das Wetter und die Straßen zu werfen. Diese Informationen findet man unter www.road.is – in Island weht fast immer ein guter Wind der Schnee auf die Straßen weht oder sie gar unpassierbar macht.

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IMG_8974-1++-ps-kleinIm schlimmsten Fall wird man sogar überrascht von einem Unwetter und steckt fest und muss aus der Not gerettet werden. Daher ganz wichtig, immer einen Blick aufs Wetter werfen. Im Winter sollte man auch nicht an seinem Auto sparen und sich am besten ein SUV oder noch besser einen Jeep holen. So kommt man auch ohne probleme durch kleinere Schneewehen oder hat einfach mehr gripp und stabilität auf den gefrorenen Straßen. In Island werden die Straßen nur vom Schnee befreit aber es wird nicht wie bei uns noch Salz gestreut um die Straßen komplett frei zu haben, daher auch hier immer ein waches Auge haben und vielleicht etwas langsamer fahren.

IMG_8323-1-ps-kleinBeachtet man diese Dinge alle, ist man immer sicher unterwegs. Man sollte auch immer einen Plan B haben, falls das Wetter nicht mitspielt oder einen Straße gesperrt ist. Oft reicht es auch nur einmal 1 Stunde zu warten, da das Wetter in Island sich schnell ändern kann.

IMG_7820-1-ps-kleinHat man sein Ziel erreicht, heißt es aber noch lange nicht, dass man ein gutes Foto machen kann. Nun hat man ja auch Vorstellungen wie man sich den Himmel oder die Sonne auf dem Bild wünscht. Hier ist es halt etwas Glück gutes Wetter zu erwischen oder man fährt einfach weiter und kommt zu einem späteren Zeitpunkt wieder und versucht es erneut. Ich selbst plane mir daher auch an jeden Ort etwas mehr Zeit ein um eventuell einen zweiten Versuch starten zu können. Wenn man aber einmal andere Fotografen befragt zu diesem Thema, höhrt man eingentlich immer das selbe. Für viele ist es dann bereits die 3, 4, 5 oder sogar die 10te Reise nach Island.

Der erste Schnee in Dresden in diesem Winter

IMG_2598-Bearbeitet-1++-ps-kleinDie Winter in Dresden sind bis auf wenige Tage im Januar, wo es meist auch nur sehr kalt wird sehr Schnee arm. Daher freut mich sich auf die wenigen Tage wo man dann tatsächlich Schnee in der Dresden hat. Als Fotograf sind dies ganz besondere Tage um einmal die lieblingsmotive mit Schnee abzulichten. Nach 2 nahezu schneelosen Jahre, sollte es dieses Jahr nun einmal klappen. Beim ersten Schneebild konnte ich mich vor freude nicht ganz zurückhalten und wollte auch einmal etwas neues versuchen. Ein Schneeengel, als kleines Zeichen von freude und als Zeichen dafür, das man nie zu alt für etwas ist 😉

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Island im November

IMG_8201-1-ps-klein++Island ist das Lieblingsland eines jeden Fotografens, egal zu welcher Tages bzw. Nachtzeit oder ga der Jahreszeit – Island ist immer eine Reise wert. Im November ging es für mich bereits zum zweiten mal in den hohen Norden Europas. Das große Ziel, was auch ein stück weit ein kleiner Kindheitstraum war, sollte diesmal erfüllt werden: die Polarlichter! Island ist mit seinen knapp 340.000 Einwohnern und einer Fläche von 103.125 km² nicht gerade eines der größten Ländern Europas aber trotzdem ein ganz besonderes Land. Es ist die größte Vulkaninsel der Erde. Hier treffen die Nordamerikanische Platte und die Eurasische Platte zusammen und sorgen für die Besonderheite des Landes. Oft hört man auch über Island gern: „Das Land aus Eis und Feuer“

Das Feuer kommt hier ganz klar von den sehr viele aktiven Vulkanen, welche auch immer wieder großen Einfluss auf die Welt haben wie z.B. zuletzt der Eyjafjallajökull mit seiner Eruption 2010. Hierbei wurde so viel Asche in die Atmosphäre geschleudert, sodas der Luftraum immer wieder gesperrt werden musste, Flüge ausfielen, Menschen kamen nicht an Ihre Ziele und Die Wirtschaft wurde ebenfalls dadurch stark beeinflusst.

Das Eis kommt von der Lage im hohen Norden. Im Winter gibt es ein hohes Schneeaufkommen und durch die Gletscher auch viel Eis, jedoch ist es in Island durch den Golfstrom nicht so kalt wie in der Arktis. Im Mittel fallen hier im Winter die Temperaturen nur auf -4°C. Jedoch auf einzelne Tage gesehen können die Temperaturen auch wie in Deutschland gut und gerne einmal auch unter -20°C fallen in der Nacht, was aber recht selten ist.

Polarlichter – Mythos, Legenden oder doch nur Physik?

Polarlichter entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwinds aus der Magnetosphäre auf Sauerstoff- und Stickstoffatome in den oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen und diese ionisieren. Bei dieser Reaktion wird Licht freigesetzt. In der Mythologie sind Polarlichter immer auf Götter und Geistern zurückzuführen gewesen die unter anderem noch einaml Ihre Schlachten Kämpften. Bei den Wikingern war es auch das Ziel eines jeden Mannes dorthin aufzusteigen und in Walhalla aufgenommen zu werden.